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funke: W20; Röhrenprüfgerät , Ausführung mit 2mal AZ12

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Manfred Rathgeb
 
 
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12.Jun.12 23:31

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Die Beiträge der Herren Zylka und Hippenstiel darf ich an Hand meines W20 ( Gerätenummer 27035 , Prüfstempel im Inneren des Gehäuses 2.6.54  , Sammlerpreise ebayD 31.8.09) ergänzen :

1) Eine Lüftungsöffnung ist nicht vorhanden . Bei Betrieb mit End-/ Gleichrichterröhren wird der Anodenspannungspoti ziemlich warm , weshalb ich mit einem Lüfter die Warmluft nach unten ( ! ) und bei abmontiertem Bodendeckel und 3cm Aufständerung somit nach außen absauge . Dauerbetrieb ist jetzt uneingeschränkt möglich .

2) Der Spannungsvorwahlschalter ist eingerichtet für 10 , 50 , 250 , <500 , 500 V .

3) Keine Umschaltung zur Messung von Ig1 und Ig2 .

4) Ein Schalter für die Polaritätsumkehr von G1 ist vorhanden .

5) Beide Haupttrafos sind metrisch gleich groß .

Auf nicht wenigen Prüfkarten sind die für W19 geltenden Werte überstempelt und an W20 angepaßt . Im blauen Begleitbuch sind neben dem später ergänzten Röhrenverzeichnis zwei leicht unterschiedliche Schaltpläne-  jeweils mit2 x AZ12 -  eingeheftet , und zwar vom 1.12.1953 ( Zeichnung 5320 ) und vom 20.5.1954 ( Zeichnung 5401 ) . Beide habe ich hochgeladen . Welchen Wert der  von der Firma Funke eingebaute Anodenspannungspoti hatte , läßt sich nicht mehr nachvollziehen , da bereits der Vorbesizer einen  neuen mit 2300Ohm eingebaut hatte . Sein abgewetzter und an an vielen Stellen unterbrochene Draht war die Ursache für den vom Verkäufer angegebenen Wackler im Ia - Anzeigeinstrument . Dieser Poti wurde von mir durch 2200 Ohm ( 60VA ) ersetzt und die Netzspannung auf 240V eingestellt in Serie mit einem NTC . 250V Prüfspannung ist damit aber bei Last nicht mehr ganz erreichbar , bei der Bandbreite der Röhrenwerte aber meist tolerierbar . 

  
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