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Funkender Widerstand

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Alexander Schmitz
Alexander Schmitz
 
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01.Dec.03 22:04

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Hallo,

Zur Zeit repariere ich einen Löwe Opta Hellas Stereo 4791W.

 

Nach dem ich das Radio mehrmals an und ausgeschaltet hatte, ist mir aufgefallen, dass diser 600 Ohm 3Watt Widerstand an einer Kappe funkt. Ist der Wohl defekt oder überlastet?

J. H.
 
 
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01.Dec.03 22:12

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Hallo Alexander

Nach meiner Meinung ist das ein Drahtwiederstand und ist in der Mitte mal überhitzt worden.

Durch mehere unterbrechungen schweißen die feinen Drätchen sich immer wieder zusammen.

Am besten ist es den Wiedersand auszuwechseln.

Gruß

This article was edited 01.Dec.03 22:17 by J. H. .

Eilert Menke
 
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01.Dec.03 22:19

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Bitte, Herr Schmitz, posten Sie zukünftig direkt auf das Gerät (da im Museum vorhanden), wie in der blauen Info-Link auf der Startseite beschrieben. Bitte Herr Hermann, nicht auf offensichtlich falsch plazierte Posts antworten. Danke

This article was edited 01.Dec.03 22:32 by Eilert Menke .

Franz-Josef Haffner
Franz-Josef Haffner
 
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01.Dec.03 23:24

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Dieser Fehler ist nicht auf das Modell beziehbar da fast alle Loewe Modelle der 50er betroffen sind. Diese Drahtwiderstände geben manchmal von sich aus lustige Mini-Feuerwerke von sich und gehören durch Zementwiderstände ausgetauscht.

Gruß
Franz-Josef

S. K.
 
 
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02.Dec.03 10:03

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Die gleichen Widerstände, mit dem gleichen Problem, habe ich auch schon in Saba-Geräten aus der Zeit gehabt. Klebeversuche haben geholfen, aber nicht Nachhaltig.

Siggi.

Ernst Erb
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02.Dec.03 15:13

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Also: Diese Anfrage unter Fehlersuche ist für einen Einsteiger wichtig - und man kann sie generell sehen und nicht auf ein Gerät bezogen. Ich verstehe Eilert, dass er interveniert. Ich verstehe auch Franz-Josef, dass er in aller Freundschaft kontert. Ich verstehe aber nicht die unprofessionellen Antworten - lieber keine als solche. Darauf komme ich noch zurück.

Zerst zur Prinzipfrage Platzierung: Wenn jemand sich auf ein Modell im RM.org bezieht, dann soll er das auch auf dem Modell posten. Hier steht Hellas Stereo 4791W, obwohl das eine allgemeine Frage ist und besser allgemein gehandelt werden sollte. Wir können uns so einigen: Generell auf das Modell posten, wenn Modellspezifisch bzw. das Modell genannt ist. Wir übersehen jetzt diese Modellbezeichnung und gehen zur Sache.

Erste Antwort: JH hat die Frage nicht seriös gelesen, denn: Es zünselt (ist bekannt) bei der Kappe, da diese sich gelöst hat. Die ersten beiden Sätze sind also Mist, ich kann und will es nicht anders ausdrücken - und hoffe das wirkt (endlich). Der Schluss ist aber goldrichtig.

Zweite Antwort: SK, ein Neueinsteiger bei uns mit erstem Beitrag. Bitte Siggi: So gibt es einmal ein schönes Feuerchen. Das ist nun wirklcih "der letzte Vorschlag". Also Fragen kann man bei uns immer stellen - und scheinen sie für Fachleute oder "alte Hasen" noch so "dumm", doch Antworten sollen wenn möglich sitzen. Wir benötigen nicht Menge sondern Qualität. Da wünschte ich mir manchmal, dass die erfahrenen Leute sich öfters melden - und die anderen halt etwas zuwarten, statt zu raten und zu rätseln. Man nimmt ihnen ja so jede Möglichkeit. Wirklich! Was würden Sie als Fachmann denken, wenn auf Ihrem Gebiet die Leute immer herumrätseln, Sie aber nie ansprechen? Irgend wann haben Sie genug und wenden sich ab. Jetzt lassen Sie doch bitte die antworten.

Abschliessend die hoffentlich fachliche Antwort (ich zähle mich allerdings nicht zu den Fachleuten oder "alten Hasen" - und sollte also auch nicht antworten ...;-) - und ich hätte nicht geantwortet, sondern höchstens einen Fachmann gebeten, das mal prinzipiell zu erklären): Ersetzen, keine Reparaturversuche bei diesem Objekt. Lastwiderstände gibt es genug. Schon alleine der Name sagt aus, dass da höhere Ströme entstehen können, die durch Funken oder Hitze Brand verursachen können. Es sit eine Frage der Optik und der Originalität, ob Zement oder alte Bauform. Allenfalls das Original nur einseitig abknipsen und so fixieren, dass es auch bei Erschütterungen keinen Schaden anstellen kann. Wäre auf dem Foto eine ganz andere Art gewesen, dann hätte ich vielleicht geraten, die Kappe mit den ersten Drähten zu verlöten - aber nur, wenn gesichert ist, dass die Hitze beim Betreiben nicht zu hoch ist und der Widerstand in weinem Wert noch einigermassen stimmt - nie aber zu kleben!

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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02.Dec.03 17:39

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Antwort auf Loewe Opta und Saba Ausfaelle.

Ausfaelle bei Drahtwiderstaenden der Fa. RWI

Der Ausfall dieser Widerstaende wird durch den unsachgemaesen Umgang mit diesen Bauteilen hervorgerufen.

In Bild 1 sehen Sie eine Skizze von mir und Bild 2 einen Ausschnitt der Ausfallstelle.

Der Ausfall wird hervorgerufen:

Wenn man an dem Bauteil biegt, verdreht sich der Anschlussdraht in der Kappe. Dieser Draht der  auch oben herausragt und an dessen  kurzes Ende der R- Draht (grn) herangefuehrt ist,  sowie einige Male  um diesen gewickelt ist und dann  verschweist wird, ist die gefaehrliche Stelle.

Wird am Widerstand gebogen, wird der Anschlussdraht  in der Kappe lose und verdreht sich. Der R- Draht wird dabei ueberdehnt und reisst ab. Das Ganze ist aber zunaechst unter dem Zement versteckt.  Durch erneutes Biegen oder Oxidation ueber die Zeit, wird diese gerissene Stelle zur Funkenstrecke.  Das ist es,  was  zu beobachten ist und zum Ausfall fuehrt. siehe Bild 3

Bild 3

 

Das koennen Sie ganz leicht ueberpruefen in dem Sie mal genau hinschauen.

Neuer Text:

Fuer mich sind diese Fehler, "olle Kamellen" und wie es bei unserem Schaltbild -admin. F.J. Haffner weiter oben zu lesen ist,  

Zitat : "Diese Drahtwiderstände geben manchmal von sich aus lustige Mini-Feuerwerke von sich und gehören durch Zementwiderstände ausgetauscht", ist die Frage oder die Meldung " ist der wohl defekt? " damit eigentlich schon klar beantwortet.

Glauben Sie F.J. Haffner wenn er das sagt. Er wird wissen wie viele Reparaturen mit solchen Bauteilen er schon gemacht hatt, um zu sagen: es ist kein Einzelfall!

Im Prinzip habe ich es satt, hier immer gegen die Mehrheit der mehr "erratenen" Loesungen anzugehen. Wenn schon drei Meldungen als Loesung zur Auswahl stehen.

Bis unsereins eine verbindliche Auskunft vorbereiten kann, ( wo habe ich was als Beleg? usw) muss er schon gegen diverse Meldungen angehen.

Ehrlich,  manchmal kann ich meinen eigenen Namen schon nicht mehr sehen

weil ich mir zu sehr als Oberlehrer vorkomme.

e_Mails zu diversen Themen sagen mir aber:  weitermachen so!!

Wie Herr Erb sagt, "alle Fragen sind zulaesssig".!

Muessen nach Minuten schon Antworten gegeben werden?  Wem nuetzt es, wenn er weiss,  bei mir ( dem anderen ) war das auch! 

Ihr muesst etwas "cooler" werden und erst denken, habe ich was zu sagen? 

Warten und  dann schreiben.

Euer Freund und Berater Hans M. Knoll

Nachtrag:

Ich habe diesen Text insofern geaendert weil ich mit dem vorigen Text, die fachlichen Qualitaeten und die Persoenlichkeit des Herrn F.J. Haffner nicht in der von mir beabsichtigten Weise als "wissenden und erfahrenen Fachmann" , sondern  "aeusserst mehrdeutig" was seine Person angeht dargestellt habe.

Es war dies in keiner Weise meine Absicht!

Hans M. Knoll

Attachments:

This article was edited 03.Dec.03 16:13 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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03.Dec.03 14:04

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Hallo Freunde des Forum's.

Bitte beachten Sie die durch mich vorgenommene Nachbesserung bzw. Richtigstellung im Post N.7 

mfg Hans M. Knoll

 

 

This article was edited 03.Dec.03 15:14 by Hans M. Knoll .

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