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Hufeisenmagnet schwach,was tun

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Karlheinz Fischer
 
 
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08.Jun.05 16:50

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Da ja viele alte Radiogeräte-Lautsprecher mit Hufeisenmagnete eingebaut worden sind wirft sich hier die Frage auf,was tun wenn das Magnet zu schwach oder gar kein Magnet mehr hat.
Gibt es da vieleicht Tricks um das Magnet wieder herzustellen,oder so.Hab da nichts gefunden zum Thema im RM.

Mfg K.H.Fischer
Daniel Doll
Daniel Doll
 
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08.Jun.05 20:44

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2
 
hallo herr fischer,
meines wissens nach gibt es leider keine möglichkeit permanetmagneten zu regenerieren.

gruss, daniel doll
Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
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08.Jun.05 21:46

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Durch aufmagnetisieren: Drahtwicklung, hoher Gleichstrom zB aus Kondensatorentladung (Dauergleichstrom erzeugt zuviel Hitze). richtige Stromflussrichtung beachten, kann wieder etwas bringen. Es kommt nicht auf die Dauer an sondern auf die Ampere-Windungszahl.
Aber: die Auffrischung geht nicht sehr hoch und wird auch wieder nachlassen, weil die alten Magnetstähle eigentlich nicht geeignet waren (nachlassende Koerzitivkraft). Erst AlNiCo- (Aluminium-Nickel-Kobalt) Legierungen waren besser.

Eine andere, oft bessere Möglichkeit besteht im Anbringen eines modernen Kleinmagneten (keramisch/Yttrium-Eisen etc) ,die es in hoher Magnetisierung gibt, am Hufeisen. Je nach Bauart lässt sich manchmal eine deutliche Verbesserung erzielen. Aber das Ganze heisst probieren,probieren...

Ich habe leider auch kein sicheres Patentrezept, möchte aber Mut machen, Versuche anzustellen.

Viel Erfolg!
Ernst Erb
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09.Jun.05 12:35

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Nach meinem unvollständigen Wissen hat man Magnete mit einer kräftigen Magnetspule magnetisiert bis zum Maximum der "Sättigung" (bzw. Richtungsänderung). Die Stähle hatten aber keine grosse Magnetwirkung und verlieren sie, wenn offen mit der Zeit.

Doch kann man wie "fabrikneu" wieder magnetisieren. Ich nehem an, dass ein Auto-Akku besonders geeignet ist, doch sollte es auch z.B. die Primärwicklung eines Netztrafos tun, wenn man den Strom gleichrichtet und gut siebt und nur einen wirklich kurzen Stromstoss gibt. In diesen Primärkreis gehört ein Schutzwiderstand, damit der Ladestrom nicht zu hoch wird und ein Elko mit hoher Kapazität (und Spannungsfestigkeit). Der GLeichstrom würde sonst die Spule überlasten. Vorher kann man ja den Gleichstrom-Kaltwiderstand und damit die Stromaufnahme messen - und damit auch die Wärmeleistung ...

Früher gab es spezielle Einrichtungen - dabei ist ein U-förmiger Kern im Spiel, der auf das Hufeisenmagnet passt, also einen geschlossenen Magnetfluss ergibt.
Wolfgang Eckardt
Wolfgang Eckardt
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09.Jun.05 15:25

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5

Dauermagnete in den physikalischen Sammlungen fristeten oft ein "liebloses Leben", da sie meist "offen" gelagert waren, d.h. N- und S- Pol waren nicht mit einer Eisenbrücke verbunden (kein geschlossener Fluss der Feldlinien), so dass ihre Kraft sehr schnell abnahm.
Wir haben diese Magnete, sowohl Stab- als auch Hufeisenmagnete wieder sehr stark mittels einer Spule  - so wie es Herr Erb beschrieben hat - aufmagnetisiert. Aber das hatte seine Tücken!!
Man braucht erstens eine Spule mit dickem Draht - ich hatte eine Experimentierspule mit dem Innenquerschnitt des Magneten, 100 Windungen mit 1,6mm Drahtdurchmesser. Unser größtes Stromversorgungsgerät zeigte dabei stets Überlast (>10A) an und hatte zum Glück eine thermische Sicherung, die erst nach einiger Zeit auslöste. (Da waren noch Selengleichrichter drin, die überlebten das....!) Ein 12V- Akku wäre sicher bestens geeignet.
Mit einem Kompass wurde der Nordpol des Magneten bestimmt und anschließend der Nordpol der kurz eingeschalteten Spule, damit man den Magnet dann auch richtig in die Spule einführt. Ein falsches Einführen würde zu einer Ummagnetisierung des Magneten führen und ihn mit Sicherheit nie wieder seine Ursprungsstärke erreichen lassen.
Die Tücke dabei liegt aber in Folgendem. Die Spule muss vorher angeschlossen werden, den Magnet kurzzeitig einführen (dabei entstehen beachtliche Magnetkräfte - mechanische Uhren nehmen das Übel!) und dann den Magneten wieder aus der Spule ziehen - erst dann den Strom an der Spule ausschalten!  Durch die Selbstinduktionswirkung der Spule entsteht beim Ausschalten eine Spannungsspitze, die ein Magnetfeld mit umgekehrter Richtung aufzubauen versucht und damit einen Teil unseres Magnetisierungserfolges schmälert.
(Wer in Physik gut aufgepasst hat, der kann sich vielleicht noch daran erinnern an die Selbstinduktion, die "Lenz'sche Regel" und die Funktion eines "Elektrisierapparates" und des Trafos!)
Tonbandbesitzer werden sich vielleicht noch erinnern, dass es frühe Geräte gab ohne Löschkopf. Da gab es als Zubehör eine Löschdrossel mit Anschluss an die Steckdose, damit konnte man eine Tonbandspule in einem Ritt löschen (z.B. das BG19 von RFT). In der Bedienungsanweisung stand dann aber, dass die Drossel weit entfernt von der Spule einzuschalten ist und nach mehrmaligen Kreisen über der Spule erst wieder zu entfernen ist, bevor man die Drossel mit dem Taster wieder ausschaltet. Dadurch konnte man ein Knacken auf dem Band vermeiden, das durch das Magnetfeld der Spannungsspitze beim Ausschalten entstehen würde.
Zum Ausgangspunkt zurück: Hufeisenmagnete der Bauart wie im VE301 und früher lassen sich wieder stärker magnetisieren, ich möchte aber anzweifeln, ob sie ihre Ursprungsfeldstärke wieder erreichen.
Es gab allerding früher Werkstätten, in denen z.B. die Magnete von Fahrraddynamos und Magnete aus so genannten Dynastartern aufmagnetisiert werden konnten aber wo und ob überhaupt ...
Hier ist experimentieren angesagt.
 
Wolfgang Eckardt

This article was edited 09.Jun.05 15:31 by Wolfgang Eckardt .

Uwe Ronneberger
Uwe Ronneberger
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10.Jun.05 08:59

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6 und ich kann Herrn Eckardt´s Hinweise bestätigen. Vor vielen Jahre habe ich zwecks Löschen von Tonbändern, man möge mir hier verzeihen, einen Ausgangstrafo geschlachtet.




Da es ein EI-Kern war, konnte ich die I-Bleche leicht entfernen. Die Primärwicklung habe ich direkt an 220 Volt betrieben und es gibt ein kräftiges Magnetfeld.
Heute habe ich einen kleinen Hufeisenmagneten ohne spürbare Magnetkraft in die Nähe der eingeschalteten Spule gebracht. Nach ein paar Versuchen hab ich deutliche Verbesserung des Magneten bemerkt. Jedoch habe ich den Magneten auf die Spule gestellt und nach ein paar Sekunden die Spule abgeschaltet. Das brachte bisher das beste Ergebnis. Wie lange das anhält kann ich natürlich noch nicht sagen.
Georg Schön
 
 
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10.Jun.05 09:11

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7 Hallo Hr. Ronneberger,
meinten Sie an Netzwechselspannung?
Dann ist Ihr Gerät bestens geeignet zum
Entmagnetisieren von Tonbändern, Magneten, 
Lochmasken usw.
Magnetisierung erhalten Sie damit nur zufällig,
wenn Sie zu schnell das Objekt wegziehen oder
zufällig bei passendender Phasenlage ausschalten.
Zum Magnetisieren muß Gleichstrom eingesetzt
werden!
Grüße
Georg Schön

This article was edited 10.Jun.05 14:25 by Georg Schön .

Uwe Ronneberger
Uwe Ronneberger
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10.Jun.05 16:55

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8 .. eventuell sogar ein wenig besser, aber dann wird die Spule sehr schnell warm und wer hat 220 Volt Gleichstrom bei ausreichender Stromstärke verfügbar ?
Bei Wechselstrom ist es selbstverständlich ein magnetisches Wechselfeld.
Sicherlich kann man eine PC-gesteuerte Magnetisierungseinrichtung mit Nulldurchgangskontrolle aufbauen. Wer gern mit Kanonen auf Spatzen schießen will, aber Spaß beiseite. Ich wollte lediglich sagen, dass mit geringem Aufwand Erfolge erreichbar sind. Die Spule sollte abgeschaltet werden, wenn der Magnet noch aufliegt und nicht wie beim Tonbandlöschen den Magnet von der Spule entfernen, aber das hatte auch schon Herr Eckardt angemerkt.
Ich hab´s nur ein paar mal ausprobiert, offensichtlich ein glückliches Händchen und den Nulldurchgang selten getroffen. Wenn´s halt nicht beim ersten Mal klappt, muss man eben noch ein paar Versuche investieren.
Andreas Steinmetz
 
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10.Jun.05 17:07

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9 Liebe Kollegen,

meine Entmangetisierungseinrichtung sieht fast genauso aus wie der geschlachtete Ausgangstrafo unter Post 6. Nur habe ich keinen (wertvollen) Ausgangstrafo eines Radios geschlachtet, sondern einen der noch in großen Stückzahlen vorhandenen Vertikal-Ausgangstrafos (PCL82 oder PCL85 bzw. PCL805) eines SW-Fernsehers aus den 60er oder 70er Jahren. Das ergibt wegen der niedrigeren Primärwindungszahl ein noch kräftigeres Wechselfeld. Allerdings sollte man den Trafo nur max. ca. eine Minute an 230V~ betreiben, sonst wird er heiß, denn wegen des fehlenden I-Kernes ist die Primärinduktivität sehr viel kleiner als sonst. Den Betrieb mit Gleichstrom habe ich noch nicht getestet, aber da muß man wohl ganz genau aufpassen, daß der Strom nicht zu hoch wird und erst mit kleineren Spannungen probieren.

Andreas
Karlheinz Fischer
 
 
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12.Jun.05 23:37

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10 Möchte mich für die Hilfreichen Tips bei allen die hier gepostet haben noch bedanken,und werde da einiges versuchen.


Mfg K.H.Fischer

This article was edited 13.Jun.05 20:58 by Karlheinz Fischer .

Marc Goeritz
Marc Goeritz
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13.Jun.05 23:25

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11
 
Das Phänomen, daß sich bei Herrn Ronneberger das beste Ergebnis einstellt, wenn er bei angekoppeltem Magneten abschaltet, ist der Gegeninduktionsimpuls beim Ausschalten.
Die Wechselspannung spielt keine Rolle für die Magnetwirkung. Mit einer Gleichspannung müßten (theortisch) die Ergebnisse am besten sein, wenn man nach herrn Eckardt vorgeht. Ich halte eine Schaltung mit Kondesator für geeignet. Hier entläd sich der Kondensator "sanft" und es kommt zu keiner Gegeninduktion. Je nach Kondensatorladung und Spannung müßte ein sehr hoher Strom erreichbar sein, den die Spule bei der Prozedur einschalten-> Magnet einführen -> ausschalten nicht überleben würde. Eine Autobatterie würde genug Strom liefern können, aber beim Abschalten gäbe es eine viel plötzlichere Stromänderung (und somit eine Gegenspannung), als bei einem sich entladenden Kondensator. Eventuell würde auch die Batterielösung mit einem kurzen per Taster ausgelöstem Impuls funktionieren, wenn parrallel zur Spule eine Diode in Sperrichtung geschaltet wird. Eine Spule kann als Stromspeicher aufgefasst werden. Trennt man diese von einem Stromkreis, erfolgt eine große Stromänderung in einer sehr kurzen Zeit, dies führt zu einer hohen Gegeninduktionsspannung an den Spulenanschlüssen. Ist aber eine sogenannte "Freilaufdiode" vorhanden, kann der Strom ,der in der Spule gespeichert ist durch die Diode weiterfließen.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Goeritz
Uwe Ronneberger
Uwe Ronneberger
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13.Aug.05 14:17

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Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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16.Feb.10 11:04

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Bei der Entwicklung eines Tachogenerator-Motors (1967 bei Bühler; für die 8" IBM Floppy, aber auch für Tonband- bzw. Cassettengeräte; Restbestände der Motoren waren noch bis vor kurzem z.B. bei Pollin im Angebot!) mußte auch ein Tachogenerator zur Gewinnung einer der Drehzahl proportionalen Spannung entwickelt werden. Als Prinzip für den Generator wurde ein Klauenpol-Generator gewählt, wie er auch bei Fahrraddynamos üblich ist - nur hier halt viel kleiner. Der Magnet (Rotor) war eine ca. 3mm dicke Scheibe mit ca. 15mm Durchmesser, die aber erst aufmagnetisiert werden mußte. Bei einer Nenndrehzahl von 3000/min und 8 Polpaaren ergab sich so eine Wechselspannung von 400Hz, wodurch eine einfache Gleichrichtung mit kleiner Zeitkonstante möglich war.

So viel zur Vorgeschichte. Und nun zur Vorrichtung wie die Aufmagnetisierung erfolgte.

Ausgangspunkt für die Spule war ein Cu-Rohr mit passendem Durchmesser und ausreichender Wanddicke von etwa 3cm Höhe. Auf einer Fräse wurden nun abwechselnd von oben und von unten Schlitze in das Rohr gesägt, so daß eine mäanderförmige Wicklung entstand.  Der Widerstand dieser "Spule" war verschwindend klein.

Zum Zweck der Magnetisierung  diente eine Kondensatorbatterie, die auf hohe Spannung aufgeladen wurde. Über ein Ignitron wurde dann eine Entladung über die "Spule" durchgeführt. Durch eine Serienschaltung kleiner Verlust-Widerstände wurde eine aperiodische Entladung sichergestellt. [Andernfalls kommt es bei der Entladung zu einer hochfrequenten Schwingung wie bei den ersten Funkensendern. Das wäre für die Magnetisierung kontraproduktiv.]

Zur gelegentlichen Aufmagnetisierung eines Hufeisenmagnetes für einen Lautsprecher wird man sich ja kaum eine solche Magnetisierungsanlage bauen oder anschaffen. Für den "Heimgebrauch" ist die Magnetisierung mit einem Gleichstrom, wie z.B. in Post 5 beschrieben, sicher geeigneter, auch wenn dadurch keine "optimalen" Ergebnisse erreicht werden können.

MfG DR

This article was edited 16.Feb.10 11:04 by Dietmar Rudolph .

Vincent de Franco
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21.Feb.10 21:30

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Folgende Empfehlung:

5 bis 10 Windungen auf das Eisen, min. 0,5 CuL, 500 µF auf etwa 400 V aufgeladen, stabiler mechanischer Schalter (Paketschalter 10 A, vielleicht tut es auch ein Lichtschalter) mit Diode 10 A in Reihe (Ignitronnachbildung).

Über die Spule ist ein Varistor zu schalten. Nach dem Strompuls ist die Diode auf ihre Sperrfähigkeit mit min. 300 V zu prüfen.

Anzumerken wäre noch, warum hat der Magnet seine Magnetisierung verloren hat, denkbar wäre ein mechanischer Schlag oder auch eine Magnetisierung in falscher Richtung (Fehlerfall).

Eine Veränderung des Eisens ist auch denkbar. Ich glaube dies beobachtet zu haben bei weichmagnetischem Material (Trafo) allerding in umgekehrter Richtung, der Magnetisierungsstrom nahm reversibel zu.

Viel Erfolg.

Hans-Jürgen Heider

  
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