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korting: Novum 38 W und RB 2206W: Lage der NF-Drossel

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Ulrich Stauf
 
 
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21.Feb.09 08:58

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In beiden Geräten ist auffällig, dass sich die NF-Drosseln, die sich im Anodenkreis der AF 7 befinden und an deren "Heißen Enden" über jeweils einen Koppelkondensator das NF-Signal der AL 4 zugeführt wird, nicht auf den Chassis selbst sondern davon weit entfernt auf den Holzgehäusen montiert sind. Die Zuleitungen bestehen lediglich aus drei kaum miteinander verdrillten Leitungen, zwei für die Drossel, die dritte legt den Trafokern auf Masse, d.h., die Zuleitungen sind nicht (!) abgeschirmt, obwohl dieses zum damaligen Zeitpunkt technisch schon möglich gewesen war. 

 Diese NF-Drosseln gibt es - so wie sie kenne - in zwei Ausführungen: Eine ist mit einer Abschirmung versehen (meist beim RB 2206W), die andere nicht. Bei der Drossel ohne Abschirmung ist bei dem Befestigungswinkeln auf der einen Seite ein "Langloch" zu sehen, dass eine gewisse Lageänderung der Drossel ermöglicht. Vielleicht ist diese Justiermöglichkeit im Zusammenhang mit dem in der Nähe befindlichen elektrodynamischen Lautsprechersystem zu betrachten?

Die hauptsächliche Frage aber wäre die nach dem "Warum" dieser recht seltsamen Anordnung, also warum die Drosseln nicht auf den Chassis montiert sind, obwohl bei vielleicht etwas anderer Anordnung der Bauteile immer noch Platz dafür gewesen wäre, wenn er nicht schon jetzt ausgereicht hätte.

This article was edited 21.Feb.09 09:11 by Ulrich Stauf .

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
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21.Feb.09 10:11

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Hallo Herr Stauf

Ihre Frage nach der vom Chassis hochgestellten NF-Drossel wurde von Herrn Knoll bereits ausführlich hier beantwortet.

MfG

 

 

Ulrich Stauf
 
 
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21.Feb.09 10:55

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Hallo Herr Holtmann,

vielen Dank für den Hinweis auf diesen Link. Ich hatte so etwas schon ganz leise geahnt, war mir aber absolut nicht sicher. Bei einem Allstromgerät  o h n e  Netztrafo müßte demnach die Drossel ohne Probleme auf dem Chassis montiert werden können bzw. montiert worden sein.

Demnächst werde ich mich um diese Sache noch einmal kümmern.

Viele Grüße

Dietmar Rudolph † 6.1.22
Dietmar Rudolph † 6.1.22
 
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22.Mar.13 13:22

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Bei der Restauration eines Novum38 stellte sich die Frage, wohin mit der NF-Drossel? Aufgrund des Winkels am Befestigungsblech und des Langlochs im Chassis gab es einen Hinweis auf deren Lage. 

Es ist bekannt, daß Brummeinstreuungen vom daneben liegenden Netztrafo möglich sein können. Aber einen Versuch ist es wert.

Man sieht hier rechts neben dem Chassis (hinter der AZ1) diese NF-Drossel.

Nach dem Zusammenbau des Radios zeigte sich, daß diese Position der Drossel zu keiner Brumm-Einstreuung führt. Folglich ist diese Befestigung wahrscheinlich die originale.

Beim Eingansbandfilter (die beiden Töpfe vor dem Drehko) ist gemäß Schaltbild ein Koppel-Kondensator von 2pf - 5pF angegeben. Lötet man einen solchen Wert zwischen den beiden Anschlüssen des Drehkos ein, so erhält man eine überkritische Kopplung. Ohne zusätzlichen Kondensator (wie hier) ist die Durchlaßkurve im gesamten MW Bereich optimal einstellbar.

MfG DR

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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22.Mar.13 21:09

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Hallo Herr Rudolph, hallo Leser.

Der Grund der diese Massnahme erforderlich macht, ist sehr wahrscheinlich die bessere Kreisgüte die sich mit den neuen Abgleichkernen einstellt.  Die (Haspel)  H- Kerne mit dem Carbonyleisen, waren nach den Luftspulen ein grosseer Gewinn. Gegen modernes Kernmaterial, haben sie doch keine Chance mehr. Speziell bei den hohen Frequenzen oder kleinem Kreis- C. Die Zusatz kapazitive Kopfkopplung kann daher entfalllen,

Bandfilter mit Kopfkopplung oder gemischte Kopplung.

 

 

Meint Hans M. Knoll

 

This article was edited 22.Mar.13 22:10 by Hans M. Knoll .

  
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