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Lautsprecher "Ersatz"

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Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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21.Jun.20 09:07

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In der Anfangszeit des Rundfunks war der Kopfhörer das übliche Wiedergabe-Gerät beim Radio-Empfang. Auch noch 1927 unter dem Weihnachtsbaum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gab zur damaligen Zeit praktisch noch keine (preiswerten) Lautsprecher, jedenfalls nicht für den normalen Rundfunk-Hörer, der sich die zusätzlichen Kosten dafür sparen wollte. Man begnügte sich mit Kopfhörern, die von ihrer Technik her Ähnlichkeit mit dem Bell'schen Telephon hatten.

In "Der Radio-Amateur, 3. Jahrgang, Springer & Krain, 1925, S. 674 - 676" macht E. Kosack Vorschläge, wie man mit der damaligen Technik ersatzweise eine Art "Lautsprecher-Empfang" realisieren konnte. Aus heutiger Sicht sind einige dieser Vorschläge als etwas "abenteuerlich" zu bezeichnen.

Die in Abb 4. gezeigte Empfangs-Apparatur besteht entweder aus "Telefunkon" B & C & G Bausteinen von Telefunken oder aus einem "D-Zug" von Siemens, die fast baugleich waren.

Allerdings gab es zu dem D-Zug bereits auch schon "Trichter"-Lautsprecher, wie aus dem Siemens Presse-Bild hervorgeht.

 

 

  
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