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Löten an Röhrenstiften, aber wie ?

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Joachim Herzig † 10.2.19
Joachim Herzig † 10.2.19
 
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21.Dec.03 14:57

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Hallo Radiosammler,

ich möchte gerade eine Ersatzröhre für die RES164 bauen. Dafür habe ich eine 4P1L, die ja recht einfach als Ersatz genommen werden kann. Ich kann aber an die Pins keinen Draht anlöten, da die Stifte einfach kein Lötzinn annehmen. Auch ein Reinigen bzw. "abkratzen" brachte nichts. Ist das vielleicht Aluminium oder so etwas ? Wer hat da einen Tipp zum löten ? Hat vielleicht der eine oder andere noch einen oder zwei 5 Pol Röhrensockel rumliegen, die er nicht mehr braucht ? Ich brauche für ein paar Radios meiner Sammlung noch die RES164E, damit ich nicht immer die Röhren umstecken muß. Des weiteren habe ich noch die 2J27L hier, eine mit 2,2 V geheizte Röhre. Diese Röhre müßte man doch als Ersatz für viele Batterieröhren nehmen können ? kennt jemand entsprechende Schaltungen, wie die z.B. auf Jogis Röhrenbude ?

Beste Grüße und ein schönes Weihnachtsfest

Joachim Herzig

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
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21.Dec.03 16:13

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Hallo Herr Herzig

Ich stand auch schon mal vor diesem Problem.

Vorschlag 1: Kleine Steckverbinder. Werden als externe Verbindung auf Printboards gebraucht.

Vorschlag 2: Steckhülsen aus Mehrfachsteckern (female) mit innenliegender Feder.

Vorschlag 3: Wie Sie schon feststellten, nicht immer möglich. Hängt vom Pin-Material ab, ob sich das mit einem heissen (=> 60W) Lötkolben löten lässt. 

Viel Erfolg

Jacob Roschy
Jacob Roschy
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21.Dec.03 16:35

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Hallo,

zu Wolfgang Holtmanns Vorschlägen 1 & 2 möchte ich als dritte Variante die Federkontakte erwähnen, wie man sie durch Zerlegen von Noval- Rimlock- oder Miniaturfassungen erhalten kann. Es sind natürlich nur solche Ausführungen geeignet, die auch frei schwebend an einem Röhrenstift festhalten. Oft hat man in der Sammlung teilbeschädigte Röhrenfassungen, welche man hierzu opfern könnte.

MfG JR

Joachim Herzig † 10.2.19
Joachim Herzig † 10.2.19
 
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21.Dec.03 17:07

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Hallo Herr Holtmann und Herr Roschy,

vielen Dank für die Tipps, werde mal in meinem Fundus suchen, irgendwo sind da noch diese Steckverbinder für die Printboards. Damit steht dann meiner Ersatzröhre nichts mehr im Wege. Bin schon auf die "Leistungssteigerung" gegenüber der RES164 gespannt. Ich habe gerade versucht, den alten Glaskolben zu öffen um das Innenleben zu entnehmen und dann wieder auf den alten Sockel aufzusetzen. Dies ist mir aber noch nicht geglückt. Ich hatte einen mit Feuerzeugbenzin getränkten Baumwollbindfaden um den Kolben geschlungen und versucht den Faden zu entzünden, aber dieser brennt nicht recht. Ich hatte gehofft, durch die punktuelle Erwärmung das Glas trennen zu können. Hat dies schon jemand erfolgreich gemacht ?

MFG

Joachim Herzig

  
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