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Messungen am Radio

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Rainer Bogenschütz
Rainer Bogenschütz
 
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07.Feb.04 04:09

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Liebe Sammlerfreunde !

Ich habe mich darauf beschränkt an einem alten Röhrenradio folgende Messungen durchzuführen:

Anodenspannung der Endröhre (EL84)

Kathodenspannung der Endröhre

Gitterspannung der Endröhre(g1)

Anodenspannung der Vorröhre(EABC80)

Gesamtstromfluß vom Gleichrichter zum 1.Ladeelko

Gibt es sonst noch Messungen, welche man z.B an anderen Röhren durchführen sollte, um eventuell nicht gleich hörbare aber doch ernst zu nehmende Problem aufspühren zu können? ?

Kann mir außerdem jemand sagen ob bei einer Elkoangabe mit 100MF+50Mf die größere Kapazität für den 1.Ladeelko zuständig ist.

Danke für Euer Verständnis

Rainer B.

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
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29.Feb.04 18:37

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  Das obige Verfahren ist nicht falsch, aber es wäre besser, zunächst vor dem ersten Einschalten eventuelle Entstörkondensatoren auf der Netzseite und auch beim Gleichrichter(rohr) zu entfernen, bevor sie einem u.U.um die Ohren fliegen. Sie sind für die Funktion zunächst unwichtig und können später wieder durch neue Exemplare ausreichender Spannungsfestigkeit ersetzt werden.
 
Beim Einschalten die Leistungsaufnahme messen. Evtl. mit Regeltrafo hochfahren oder eine 100W Vorschaltlampe verwenden. Ist die Leistungsaufnahme in etwa beim Sollwert oder leicht darüber, obige Messungen durchführen. Ist der Wert zu hoch (bis ca. 30%), ist meist der Koppelkondensator der Endröhre zu ersetzen (zeigt sich durch zu hohe Kathodenspannung, dabei ist oft der Kathodenwiderstand durchgebrannt und sogar der Elko zerstört). Das bringt meist Abhilfe. Bei schwacher Endröhre kein dramatischer Anstieg an K,aber + am Gitter1.

Empfehlenswert ist auch eine Messung der Schirmgitterspannungen: G2 wird meist über einen Vorwiderstand gespeist und mit einem C abgeblockt. Leckt dieses C, sinkt die Spannung an G2 und die Verstärkung der Pentode sinkt.

 

  
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