radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.
  The thread rating is reflecting the best post rating. Have you rated this thread (best post)?

philips: N1500 UHF Modulator mit N343 OM

Moderators:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Mark Hippenstiel Bernhard Nagel Dietmar Rudolph Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Radios and other type of sets (Physics) etc. » MODELS DISPLAYED » philips: N1500 UHF Modulator mit N343 OM
           
Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
A  Articles: 253
Schem.: 1
Pict.: 74
15.Mar.17 12:10
 
Count of Thanks: 5
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Im Beitrag Mischung und Frequenzumsetzungund weiter Hans M. Knoll Teil 2, UKW-Mischstufen mit Halbleitern.  wird der IC TCA 240 alias N343OM als Bauteil in einem UKW Frontend gezeigt.

Im Bild noch einige N343OM im Produktionsrahmen.

Dieser IC wurde für den N1500 Videorecorder entwickelt. Die Entwicklung des ersten Modulators erfolgte in Einhoven im Tunerlab.

Das Schaltbild des Modulators selbst kann in den Unterlagen zum Modell gefunden werden. Damals trug der IC die interne Bezeichnung N343 OM. Der IC selbst wurde in CAEN entwickelt.

Hauptpunkt der Spezifikation waren geringste Intermodulation der dem Modulator zugeführten Signale, als auch Frequenzstabilität über den Temperaturbereich.

1. Der Oszillator ist in einem versilberten kleinen Gehäuse innerhalb der Modulators untergebracht und die HF wird mit einer kleinen Koppelschleife dem Modulator unsymmetrisch zugeführt. Was aber zu einem sehr schwierigen Kanalwechsel geführt hat, da ein kleiner Restträger nur mit Abgleich eines Trimmers im Ausgang auf NUll gebracht werden konnte. Eine Verbesserung, die schon in Wien stattfand wurde, war  die Koppelschleife im Oszillatorgehäuse erdfrei auszuführen und dem Modulator "schwebend" zuzuführen. Damit war der Kanalwechsel auch vom Kunden möglich.

2. Dem Modulator wurde das FBAS-Signal, als auch der Tonintercarrier zugeführt. Es ist bekannt, dass die Intermodulation von 5,5 MHz und dem Farbträger von 4,433618,75 MHz im Bild färbiges Moiree hervorrufen kann. Deshalb wurde dieser IC sehr sorgfältig und symmetrisch ausgeführt entwickelt und später auch unter der Bezeichnug TCA 240 vermarktet.

Die Entwicklung des N1500 fand 1971 in Wien statt:

Der VCR-Teil in der Wirag

Der TV-Teil, im Gerätebild hinter der in Eindhoven speziell für das N1500  entwickelten mechanischen Schaltuhr, wurde im Fernsehwerk Wien, vormals Hornyphon zur Produktionsreife entwickelt.

Ab 1974 wurden die Entwicklungsabteilungen im Fernsehwerk zusammengelegt und später das Fernsehwerk in Videowerk umbenannt. Meine Gruppe  war beim N1500 für den Empfangsteil verantwortlich und ich habe den ganzen Produktzyklus Videorecorder, der 30 Jahre dauerte, 27 Jahre lang geteilt. Begonnen hat dies mit der 1h-Maschine. Über N1502 dann zu N1700 mit 2 h Aufnahmedauer. Dazwischen N1520  mit flying erase head für Editierzwecke. Ab 1979 folgte, leider nur für einige Jahre, System V2000 mit  Grundig als Partner. Letztlich Schwenk zu VHS.

Funai hat ja letztes Jahr seine Produktion von Videorecordern als Letzter eingestellt.

This article was edited 16.Mar.17 14:22 by Rudolf Drabek .

  
rmXorg