radiomuseum.org
 

philips-d: BD633A; Saturn 54 - Filter S48/S47

Modérateurs:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Bernhard Nagel Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Cliquez sur le bouton d'information bleu pour en apprendre plus sur cette page.
Forum » Radios, TV, Appareils techniques (Physique) etc. » MODÈLES PRÉSENTÉS » philips-d: BD633A; Saturn 54 - Filter S48/S47
           
Hans Kamann
Hans Kamann
 
D  Articles: 438
Schémas: 79
Images: 57
01.Nov.03 22:30

Remerciements: 4
Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   1

In meinem Saturn 54 sind die Filter S48/S47 defekt: Die jeweiligen Kerne sind angebrochen, die Spulenkörper lediglich im oberen Bereich gebrochen, Spulen und Kontakte i.o. Ich denke, dass ich das wieder reparieren oder nachbilden kann.

Ich suche passende Kerne mit ca. 4mm Durchmesser. Kennt jemand eine Einkaufsquelle ?

Ich bekomme des öfteren Geräte, bei denen die Kerne ziemlich festsitzen. Beim ersten Drehversuch bricht der Schlitz, der Kern muss mühselig ausgebaut werden. Teilweise kann man zum Glück die Kerne von der Rückseite aus herausdrehen, wenn (!) dort ein Schlitz im Kern und ein Zugang zum Selbigen  ist. Kennt jemand einen Trick, um festsitzende Kerne zu lösen oder Kerne mit gebrochenem Schlitz aus der Spule zu bekommen ?

Gruss

Cet article a été édité 01.Nov.03 22:30 par Hans Kamann .

Mario Tieke
Mario Tieke
 
D  Articles: 185
Schémas: 45
Images: 58
02.Nov.03 00:55

Remerciements: 2
Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   2
Kern 

Hallo

Die Kerne sitzen meist durch Wachs, welches in die Gewindegänge ist fest. Ich nehme meist ein Tropfen Öl und ein angewärmtes gut passende Werkzeug und versuche den Kern langsam hin und her zu bewegen,bis sich der Kern komplett drehen läst. Bei schlecht passendes Werkzeug ist die Gefahr sehr groß,das der Kern zerbricht und der Kern durch Splitter noch schlechter entfernen läst. Den Tropfen Öl kann man meist auch einsparen - ist nur,dass das Wachs nicht wieder alles verklebt bis man den Kern raus hat. Hat man kein Ansatzpunkt für's Werkzeug hilft nur noch ein Diamantfräskopf, um ein Ansatzpunkt zu schaffen. Bei Farbversiegelung klappt es auch. 

Gruß Mario   

Hans Kamann
Hans Kamann
 
D  Articles: 438
Schémas: 79
Images: 57
05.Nov.03 13:59

Remerciements: 3
Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   3

Das mit dem Erwärmen ist ein guter Tip. Ich habe mit einem Fön die Filter vorsichtig erwärmt, festsitzende Kerne lassen sich danach leicht herausdrehen. Sobald das Wachs weich geworden ist lassen sich die Kerne drehen ohne zu zerbrechen.

Gruss

Hans Kamann
Hans Kamann
 
D  Articles: 438
Schémas: 79
Images: 57
13.Jan.04 09:00

Remerciements: 2
Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   4

In einem alten Reparaturbuch ( Quelle gebe ich später an) fand ich folgenden Hinweis:

Nicht mehr verstellbare, gebrochene Kerne kann man zur Not so belassen. Man kann denentsprechenden Kreiskondensator verkleinern und einen Trimmkondensator parallel zum Kreiskondensator schalten. Nun ist ein Abgleich auf die erforderliche Frequenz mithilfe des Trimm Cs möglich.

Was ist davon zu halten ?

 

Jacob Roschy
Jacob Roschy
Rédacteur
D  Articles: 1733
Schémas: 17
Images: 68
13.Jan.04 09:31

Remerciements: 2
Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   5
 

Hallo Herr Kamann,

Für ZF-Kreise hört sich das sehr plausibel an, es kann gut sein, dass ich das irgendwann auch selbst einmal so gemacht habe. Nur wenn der L-Wert extrem falsch liegen würde, hätte dies eine Auswirkung auf die Kreisgüte oder den Koppelfaktor. In der Praxis sind es wohl eher nur einige % Abweichung vom L-Sollwert, welche dann leicht durch einen C-Trimmer ausgeglichen werden können. Im Vor- Eisenkern- Zeitalter wurden die ZF- Filter auch nur C- mäßig abgeglichen.

Weniger Erfolg wird man mit dieser Methode haben bei Eingangs- und Oszillatorkreisen von Superhets oder bei Geradeaus- Zwei- und Mehrkreisern. In diesen Fällen muss man sowohl C- und L- Abgleichungen vornehmen, um auf Gleichlauf der Kreise zu kommen. Man hat dann nur noch die wenig komfortable Möglichkeit, die noch intakten Kreise auf den nicht mehr einstellbaren Kreis nachzuziehen, dann muss man allerdings auf die Skaleneichung verzichten.

MfG JR

  
rmXorg