philips: philips: Röhrenbestückung EF 6 N beim Röhrenvoltmeter GM7635

ID: 447551
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11.Feb.18 12:22
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Wolfram Zylka (D)
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Wolfram Zylka

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philips: Röhrenbestückung EF 6 N beim Röhrenvoltmeter GM7635 

 

Gerne möchte ich meine offene Frage vom April 2012 noch mal stellen:

Warum wurde von Philipps bei der Originalbestückung  die Röhrentype EF6 N verwendet? Mir ist kein Unterschied zur EF 6 bekannt. Was unterscheidet die EF 6 N von der EF 6 ?

Freue mich auf Ihre Antwort

Gruß

Wolfram Zylka

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philips: philips: Röhrenbestückung EF 6 N beim Röhrenvoltmeter GM7635 
12.Feb.18 03:02
80 from 1573

Gidi Verheijen (NL)
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Gidi Verheijen

Eine (mir unbekannte) Quelle zeigt einen Unterschied zwischen Röhre EF6 (eur) und EF6N (Tes):

Die EF6N wäre eine Version für professionelle Anwendungen. Auffallend ist u.A. der unterschiedliche Heizstrom.

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Mit der Groß- und Kleinschreibung.... 
12.Feb.18 11:04
129 from 1573

Wolfgang Holtmann (NL)
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Wolfgang Holtmann

... wird es nicht immer so genau genommen.

Das goße N von der EF6N aus der Philips Produktion hat gewisse (für mich unbekannte) Änderungen erfahren. Der Heizstrom ist jedoch gleich = 0,2A.

Das kleine n der EF6n von TESLA ist eine Ersatzproduktion gewesen, weil die originale Röhre nicht mehr hergestellt wurde. Man konnte nicht umhin, den Heizstrom zu verdoppeln = 0,41A.

TESLA hat noch mehr Typen auf diese Weise nachgebaut, mit oftmals abweichenden Daten, welche aber im Betrieb mehr oder weniger große Unterschiede machen.

Ein weiteres Beispiel ist die AD1n.
Man wählte damals nicht die aufwändige TELEFUNKEN-Konstruktion der Heizfäden (Patente?), wo ein If von nur 0,9A fließt. Der TESLA-Ersatz hat mehr als das Doppelte = 2A ! Hier wurde eine indirekt geheizte Katode eingebaut, die intern mit Fadenmitte verbunden ist.

MfG

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Tesla - Ersatzröhren 
12.Feb.18 11:29
143 from 1573

Jacob Roschy (D)
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Jacob Roschy

Tesla hat für seine „Ersatzröhren“ oft andere Röhren mit ungefähr ähnlichen Daten mit anderen Sockeln und / oder anderen Heizdaten ausgestattet, um nicht mehr produzierte Röhren zu ersetzen.

Die AF7 hat die Heizdaten 4V * 0,65A = 2,6W,
die hier erwähnte Tesla EF6n hat die Heizdaten 6,3V * 0,41A = 2,583W.

Aus der fast identischen Heizleistung und der Bauform lässt sich schließen, dass es sich bei dieser EF6n um eine AF7 mit 6,3V Heizfaden handelt. Die Angabe 0,41 ist auch wohl gerundet und die tatsächlich Heizleistung wird wohl ebenfalls 2,6W betragen. Demnach wäre diese EF6n sehr ähnlich der EF7.

M. f. G.
J. R.

 

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EF 6 N Philips 
12.Feb.18 12:27
163 from 1573

Wolfram Zylka (D)
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Wolfram Zylka

Herzlichen Dank für die obigen Beiträge

Ich habe die Philips Röhre auf meinem Funke W 20 gemessen. Der Heizstrom ist exakt  200 mA

Bleibt die Frage offen:

Was ist der Unterschied  EF 6 zu EF 6 N

Gruß

Wolfram Zylka

Anlagen:

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EF 6 N Philips 
12.Feb.18 14:56
195 from 1573

Dietmar Rudolph † 6.1.22 (D)
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Dietmar Rudolph † 6.1.22

Die "unbekannte Quelle" ist das "Electronic Universal Vade-Mecum".

Dort ist die EF6 und ähnliche unter der Nummer 70 (S. 83 & 84) zu finden.

MfG DR

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EF6N Philips = selektiert auf min. Ig1 
17.Feb.18 19:58
345 from 1573

Wolfgang Holtmann (NL)
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Wolfgang Holtmann

Da es hier um eine Röhre aus niederländischer Produktion geht, habe ich diese Frage an die Kollegen im NL-Forum über alte Radios weitergereicht.

In den vielen Röhrenbücher vom Hersteller findet man keine Erklärung für den Zusatz "N".
Heute aber hatte sich John Hupse die Mühe gemacht, mal genauer die Dokumentation des besagten RVMs durchzulesen und fand das:

Übersetzung

Bei Erneuerung der Röhren EF6N (B1) und EA50 (B3), müssen diese für 24 Stunden vorgeheizt werden. Das Vorheizen der EF6N kann unter normalen Umständen im Apparat geschehen. Die EA50 muss für 24 Stunden bei einer Heizspannung von 7 Volt angeschlossen werden.

Obengenanntes Vorheizen ist nötig, um eventuelle Gasreste in der Röhre zu entfernen. Wenn -nach dem Vorheizen- eine Röhre nicht an den untenstehenden Anforderungen entspricht, dann ist diese Röhre ungeschickt für dieses Gerät.

EF6N Wenn diese Röhre unter normalen Umständen im Apparat ist, darf beim Umschalten des Gleichspannungsbereichs von 3V nach 300V, ohne Korrektur durch R3, die Nullpunktabweichung höchstens 1V im 30V-Bereich betragen. Is die Abweichung größer, dann hat die Röhre zu viel Gitterstrom.

Hoffe geholfen zu haben...

MfG

 

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EF6N Philips = selektiert auf min. Ig1 
18.Feb.18 12:24
392 from 1573

Wolfram Zylka (D)
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Wolfram Zylka

Danke Herr Holtmann,

Schön, dass im niederländischen Original der Röhrenwechsel so ausführlich beschrieben ist.

In der deutschen Version, wird beim Röhrenwechsel nur auf den grundsätzlichen Eichprozess verwiesen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Recherche.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Zylka

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EF6N Philips = selektiert auf min. Ig1 
18.Feb.18 14:51
422 from 1573

Mark Hippenstiel (D)
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Mark Hippenstiel

Guten Tag,

diesen Passus habe ich auch gesehen. Auch wenn hier ein praktischer Hinweis gegeben wird, ist der Ursprung bzw. die Daten der Röhren EF6N damit nicht erklärt - anders wäre es, wenn die Originalanleitung die EF6 (ohne N) mit den genannten Einschränkungen erwähnen würde.

So verstehe ich den Text so, das diese Selektion mit einer EF6N durchzuführen ist. Das ist alles andere als eindeutig.

Beste Grüsse
Mark Hippenstiel

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EF6N Philips = selektiert auf min. Ig1 ? 
18.Feb.18 18:08
475 from 1573

Wolfgang Holtmann (NL)
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Wolfgang Holtmann

Hallo Herr Hippenstiel

Ja, eindeutig wären Angaben zu den Abweichungen der EF6N zur EF6, und zwar vom Hersteller selbst.

Ich besitze einige Datenbücher von Philips aus jener Zeit, dort aber leider kein Hinweis zu finden, wie ich schon im Post 7 schrieb.
Bis jetzt haben wir nur die Anweisungen in niederländischer Sprache zum RVM GM7635-01, wo die EF6N erwähnt wird. Das ist schonmal etwas...

Dort wird auf die Problematik des Gitter(fehl)stroms eingegangen und eine Selektionsprozedur unter den EF6N beschrieben. Ich sehe das als eine Auswahl nur bei Ersatz ! Durch längere Lagerung können Röhren zu Anfang einen erhöhten Ig1 zeigen (also auch eine EF6N), der durch stundenlanges Heizen wieder zurückgeht.

Die Vorselektion wurde schon gemacht, indem man in der Fertigung von den normalen EF6 Typen, nur diese mit EF6N stempelte, welche von Hause aus einen minimalen Ig1 zeigen. Damit wurden dann die Messgeräte bestückt.

Edit: Dann fällt mir noch eine weitere Möglichkeit(!) für die Bezeichnung "N" ein.
Günstig wäre eine absichtliche Alterung der EF6N schon in der Fabrik! Somit kann man den anfänglichen Verlauf der Emission auffangen und damit ist die Eichung des Gerätes für längere Zeit konstant!

Bitte das nicht als bewiesene Tatsachen ansehen, sondern wollte nur meine Berufserfahrungen bei Rohde & Schwarz, sowie TEKTRONIX hier einbringen....

MfG

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