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philips: Schaltplan und Versorgungsspannung beim 3002

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Adalbert Gebhart
 
 
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11.Apr.14 12:22

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Da kann so ein einfaches Gerätchen einen doch noch überraschen!

Nachdem ich die Messwerte an meinem 3002 mit dem Schaltplan im Originaldokument nicht in Einklang brachte, hab ich das genauer untersucht.

Ergebnis:
Der Schaltplan in dem abgebildeten Service-Dokument stimmt mit meinem (augenscheinlich unveränderten) Gerät nicht überein.
Ich habe deshalb einen korrekten Schaltplan gezeichnet und hochgeladen.

Änderungen:
1. Es gibt einen Kondensator zwischen jeder Anode und der Kathode der 506.
2. Am Ausgang "+2" liegt kein einfacher Widerstand sondern ein Spannungsteiler, der durch den Drahtwiderstand mit der sichtbaren Anzapfung gebildet wird .
3. Der Spannungsteiler am Ausgang "+1" ist keiner mit Anzapfung sondern besteht aus dem "langen" Drahtwiderstand an der Klemme "+1" und dem kurzen Drahtwderstand hinter Klemme "-"

Da alle Bilder dieses Gerätes im RMOrg die gleiche Widerstandsanordnung zeigen, vermute ich stark, dass dieser Schaltplan für alle Geräte so richtig ist.

Die Widerstands- und Kapazitäts-Nennwerte stehen nicht auf den Bauteilen.
Sie wurden an meinem Gerät gemessen und dienen nur als Anhaltspunkt.
Dasselbe gilt natürlich auch für die Ausgangsspannungen, die auch noch vom Zustand der Röhre abhängen.

Ausserdem:
Das Gerät wurde offenbar für sehr verschiedene Netzspannungen gebaut.
Mein Gerät war für eine Netz-Nennspannung von 143V (!) vorgesehen.
Die im RMOrg abgebildeten Typenschilder zeigen (soweit man das erkennen kann) ausserdem Geräte für 127V, 155V, 225V.
Achtung daher beim Anschluss an 220V.
Unter Umständen brummt es dann heftig und die Röhre geht kaputt.

 

 

 

  
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