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Prüfen der TC03/5P mit dem WE252 von Neuberger

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Harald Wittlich
 
 
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23.Aug.16 00:24

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Topfsockel

Sockelschalterstellung: 1

Heizung: 4 Volt

Gitter: -20 Volt

Anodenspannung: 250 Volt 

Strom in mA am Hauptinstrument:

Bei den 4 Röhren, die Durchgemessen wurden, liegt der Wert bei

18 - 24 mA.

Mit freundlichen Grüßen, H. Wittlich

This article was edited 24.Aug.16 12:42 by Harald Wittlich .

Jacob Roschy
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24.Aug.16 09:39

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° 

Auf der Röhrenseite der TC03/5-I findet man ein Datenblatt, worauf sich die wichtigsten Angaben dieser Röhre befinden, (gilt für alle TC03/5- Versionen).

Die Anodenverlustleistung ist 6W, welche bei 300V und 20 mA erreicht wird. Laut Kurvenblatt müsste sich dieser Anodenstrom bei ca. -20 V Gittervorspannung einstellen.

M. f. G. J. R.

 

 

Korrektur: bei genauem Hinsehen auf dem Kennlinienblatt ist zu entnehmen, dass bei 300V und 20 mA eine Gittervorspannung von ca. -30 V erforderlich ist.

Solche Werte aus einem Kennlinienblatt herauszulesen fand ich schon immer als eine lästige und fehlerträchtige Angelegenheit, wie es sich auch jetzt wieder erwies. Später wurde es üblich, zu den Nenn-Betriebsdaten auch eine zugehörige Gittervorspannung anzugeben, was hier leider noch nicht der Fall war.

M. f. G. J. R.  

This article was edited 24.Aug.16 14:36 by Jacob Roschy .

Wolfgang Holtmann
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24.Aug.16 10:19

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Hallo Herr Wittlich

Habe mal die Kennlinien hervorgeholt:

Daraus wird erkenntlich, dass bei Ua = 200V und Ug = -10V ein Ia von 30mA fließt. Qa = 6W.
Bitte auf Fertigungstoleranzen achten!

Ich weiß nicht, ob Ihr RPG das kann?

MfG

 

Wolfgang Holtmann
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24.Aug.16 13:41

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"Heizung: 4 Volt
Gitter: -20 Volt
Anodenspannung: 250 Volt

Strom in mA am Hauptinstrument: Bei den 4 Röhren, die Durchgemessen wurden, liegt der Wert bei 18 - 24 mA."

Hallo Herr Wittlich

Laut Kennlinien sollte der nominale Anodenstrom gemittelt  24mA betragen.

MfG

This article was edited 24.Aug.16 13:43 by Wolfgang Holtmann .

Harald Wittlich
 
 
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24.Aug.16 23:27

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Hallo Herr Holtmann,

die Röhren, die ich gemessen habe, sind gebrauchte Röhren aus Beständen der Wehrmacht. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass der Anodenstrom schon schwächer sein kann als bei einer unbenutzten Röhre. Ich wollte zu diesen Testzwecken nicht extra eine Neue nehmen. Die Messungen hatte ich mit meinem Neuberger WE252 von 1938 vorgenommen. Das Gerät ist vielleicht auch nicht mehr das genaueste. Es erreichte bei meinem Messungen gerade noch so die 300 Volt. Dennoch danke für diesen Hinweis!

  
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