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Radiobote und Museumsbote auf dem Server Radiomuseum.org

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Ernst Erb
Ernst Erb
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18.Aug.20 14:23

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Werter Leser, werte Leserin

Seit wenigen Jahren zeigten wir die älteren gedruckten Jahrgänge der beiden Zeitschriften Museumsbote und Radiobote aus Österreich. Unsere Leistungen waren immer gratis und ohne Gegenleistung, denn ich hatte sogar mein Print-Exemplar bezahlt, weil so verlangt ...

Am 15.8.20 bekam ich vom Mitglied bei uns, das sich dafür stark eingesetzt hatte, die folgende Meldung:

... "Mein neuer RADIOBOTE-Chef Bernhard Schleser hatte den Wunsch für den RADIOBOTE eine eigene HP anzulegen um im Internet auch "national" verteten zu sein. Ursprünglich wollte er eine HP anlegen visuell ähnlich und menügeführt wie im RM. Irgenwann hat er aber gemerkt, dass dies mit viel Aufwand verbunden ist und nur schlechter werden kann, wenn man das alles aus dem RM herausnimmt. Es hat ihm auch immer gut gefallen wie die Zeitschrift im RM präsentiert wird.

Sein Wunsch wäre nun alles im RM so zu belassen, lediglich sollen die Hefte nicht mehr am RM-Server, sondern auf seinem Server liegen. Es würde sich also nur der Link ändern um die einzelnen Hefte aufzurufen. Für die User würde sich damit auch nichts ändern. Der einzige Unterschied liegt in der fehlenden Freigabezeile auf der ersten Seite des RADIOBOTE. Wichtig wäre nur alle am RM-Server liegende Hefte zu löschen." ...

Dem Wunsch nach Herausnahme dieser Seiten haben wir sofort entsprochen, denn wir können uns nicht leisten, dass der gleiche Inhalt an anderer Stelle zur Verfügung steht, da das Google stark abstraft - und Google dabei nicht wählen kann zwischen Original und Kopie. 

Rechtlich gesehen sind wir für die elektronische Ausgabe eigentlich die Verlegerin und die Herausgeber des Printmediums für diesen Fall der Autor, doch lohnt sich Streit nicht.

Es war allerdings eine klare WIn-Win-Situation, besonders für die Herausgeber, denn wir lhaben in dieser kurzen Zeit mehr als 49'000 Mal ein altes Heft elektronisch ausgeliefert. Darin war auch eine Abo-Offerte der Herausgeber. Zudem hatten wir bei allen deutschsprachigen Modellseiten über Geräte aus den D-A-CH-Ländern einen Hinweis auf das Printmedium mit Bestellmöglichkeit gesetzt.

Denn sie wissen nicht was sie tun

So schrieb ich als Antwort:

"Ich habe mich damit abgefunden, dass viele Menschen ohne Wissen oder Halbwissen Sachen steuern, die dann schief gehen - und da sind wir beim Thema: "Denn sie wissen nicht was sie tun".

Ich glaubte bei Radiobote handle es sich um einen Verein, der auch in seinen Interessen stabil bleibt. Dazu wollte ich auch beitragen mit dem Win-Win-Angebot, das wir jetzt haben. Sonst hätte ich das auch nie vorgeschlagen, was wir seit Museumsbote für den Verein tun.

Da ich offen, pragmatisch und direkt bin, schreibe ich gerade, was ich denke:
Leider hat Dein Chef wohl keine Ahnung, was er eigentlich mit dieser Lösung anstellt:
Er schliesst den Radioboten in einen ziemlich verschlossenen Schrank ein, denn eine Website, die in einer Google-Suche nicht obenauf kommen kann - existiert nur für die, welche daran arbeiten und für die, welche man die Existenz bekannt gibt, um es spitz zu formulieren.

Schaue Dir mal an, wie wenig Leser im Vergleich zu RMorg andere Seiten haben, die seit vielen Jahren existieren (z.T. vor RMorg) -
LINK. ... ziemlich unten ... Da hat es Clubs mit mehr als 2000 Mitgliedern und einigen Web-Mitarbeitern, grossen Schaltplan - und Bildersammlungen etc. Und Du siehst die Relation der Anzahl Besucher."

Wenn das so bleibt, gibt es nur Verlierer, doch für uns war das nur ein winziger Teil der Informationen, die wir bieten.

Ich habe das veröffentlicht, weil eMails entweder direkt an mich oder über das Kontaktformular eintreffen - mit der Frage nach dem Warum des Verschwindens.

Übrigens habe ich einen interessanten Artikel gefunden, der in diesen Zusammenhang gehört, denn bei unterschiedlicher Vorstellung von etwas kann man das entweder (1) "aussitzen", was die schlechteste Möglichkeit ist, denn das kann zum Konflikt führen, nachgeben, weil es (2) "Peanuts" ist, also nicht der Rede wert, oder (3) sachlich ausdiskutieren, was die einzige positive Lösung ist und eine Freundschaft oder gute Zusammenarbeit erhalten kann. Ich habe hier (2) gewählt.

Führung in Streitfall: "Ein Unternehmen ist organisierter Konflikt"

Ganz einverstanden bin ich nicht mit dem Begriff Konflikt bei diesem Autor, denn unterschiedliche Meinungen sind noch lange kein Konflikt, besonders wenn man sie ausdiskutieren kann. Es muss ein Diskurs sein, nicht mal Streit und schon gar nicht ein Konflikt. Das Wort Diskurs kommt ei ihm nicht vor!

Für echte Konflikte gibt es drei negative Reaktionsmöglichkeiten: (1) Flucht, also Vermeidung, ausweichen (2) Kampf, also Durchsetzung einer Partei oder (3) Unterordnung oder einseitige Akzeptanz. Es gibt aber auch positive, den Konflikt lösende drei Möglichkeiten (A) Delegierung, die aber oft schief läuft, (B) ein Kompromiss, also Einigung - und das ist im besten Fall  (C) ein Konsens, nämlich ein Verständnis für die Position der anderen Konfliktpartei indem man sich gegenseitig sachlich äussert und eine Kooperation eingeht. 

  
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