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RIAS Berlin - RIAS Hof

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Wilfried Haack
 
 
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09.Nov.20 00:25

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Gerade lese ich in einem Beitrag über das "Kolibri"Radio  etwas über der Empfang des Senders RIAS Berlin.

Als Kind schaltete ich besonders gern wegen der Sendungen " Onkel Tobias ist da.." jeden Sonntag um  10:00 RIAS ein.

Der RIAS hatte einen Sender in Berlin und einen 2.Sender in Hof.

Später (ca 1965) erzählte bei meinen Grundwehrdienst ein Kamerad, der bei der Post als Techniker für die Wartung von Fernkabeln zuständig war, dass die Programmsendungen zum Sender RIAS - Hof über ein Fernkabel der DDR  übertragen wurden.

W.H.

 

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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09.Nov.20 10:55

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Das mit dem Fernkabel durch die DDR stimmt.

Anfänglich gab es da allerdings ein Problem: Häufig sackte der Pegel ab - ausgerechnet während Nachrichten gesendet wurden. Sabotage?

Nein, sondern ein DDR Postkollege klemmte sich mit einem niederohmigen Kopfhörer in die Leitung. Das Problem konnte dann schnell behoben werden. Er bekam einen hochohmigen Kopfhörer von der (West-)Post spendiert.

Innerdeutsche Probleme wurden (unter der Hand) oft ohne großes Aufsehen gelöst.

MfG DR

Wolfgang Lill
Wolfgang Lill
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09.Nov.20 16:35

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Weitere Erfahrungsberichte werden gesucht ! Interessant sind Informationen über Störsender auf dem Gebiet der DDR und vor allem im Grenzbereich in Richtung Westberlin.

Wurden diese Störsender auch auf Westberliner Gebiet noch gehört ? 

 

 

Questo articolo è stato modificato il 09.Nov.20 16:38 da Wolfgang Lill .

Dietmar Rudolph
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09.Nov.20 17:27

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Unter dem Titel "Kalter Krieg im Äther" gab es am 7. Juli 2011 um 17.30 Uhr im Industriesalon Schöneweide einen Vortrag. Da die entsprechende Ankündigung im "Talk" steht, hier noch einmal die Kopie davon.

Unter diesem Titel findet im Industriesalon Schöneweide (Berlin) ein Vortrag statt.

Vortrag am 7. Juli 2011 um 17.30Uhr
Kalter Krieg im Äther -
Störsender gegen den RIAS - auch aus dem WF - mit Originalgeräuschen

Referent: Dipl-Ing. Joachim Kullmann

Kurzfassung des Vortrags:
* Der erste Störsender wurde 1952 im WF entwickelt und produziert.
* Forderungen in einem geheimen Papier aus der Sowjetischen Botschaft
* Zur Theorie und Praxis der Störsender mit Senderöhren aus dem WF
* Ein Paradoxon: Der Viermächtestatus erzwingt Standorte der Störsender.
* Der kleine 50-Watt-Sender und der große 2-Kilowatt-Sender … heute historische
Exponate im Industriesalon
* Die Sendeanlagen des RIAS in West-Berlin und Hof
* DDR vermietet heuchlerisch ein Fernmeldekabel an den RIAS für harte Währung.
* Der Deutsche Freiheitssender 904 und der Deutsche Soldatensender 935 –
„geheim“ auf DDR-Gebiet und in Diensten der Stasi
* DDR-Fernsehen klaut West-Fernsehbild und andere ideologische Spielereien
* Propagandasender aus der westlichen Welt in Richtung Osten
* Radio Kuba missioniert mit DDR-Kurzwellensendern das westliche Lager in Spanisch,
Englisch, Arabisch, Französisch und Esperanto.
* Internationale Abkommen erzwingen 1978 das Aus der RIAS-Störsender.
* Der letzte Versuch: Störung Westberliner UKW-Sender kurz vor „Toresschluss“
von 1987 bis 1989

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Susanne Reumschüssel-Vorstand - Industriesalon Schöneweide e.V.

Reinbeckstraße 9, 12459 Berlin
Tel. 53007042 mobil 0178 3478473
www industriesalon.de

Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Tel.: (0 30) 53 00 70 42 (10 - 15 Uhr)
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom S-Bhf. Schöneweide Tram 63, 67, vom U-Bhf. Tierpark Tram 27 – Haltestelle Firlstraße.

Einen Bericht von einem Besuch bei RIAS Berlin ist unter "Sendestelle Britz von Deutschlandradio" zu finden.

MfG DR

Götz Linss
 
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09.Nov.20 18:00

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Wenn man/ich jetzt wüßte, was WF bedeutet? WestFernsehen? Macht keinen Sinn....

Verunsichert, Grüße G.Linß

Mario Spitzer
 
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09.Nov.20 18:27

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Sehr geehrter Herr Linß,

WF bedeutet Werk für Fernsehelektronik, ein großer Hersteller für Röhren aller Art, besondere Bildröhren, ab 1984 auch Inline Bildröhren in Toshiba Lizenz.

 

MfG M. Spitzer

Wolfgang Lill
Wolfgang Lill
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09.Nov.20 19:13

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WF = Werk für Fernsehelektronik. Das Werk für Fernsehelektronik (WF), im Jahr 1946 neu gegründet, war ein Produzent von Röhren in Berlin - Oberschöneweide. Unter anderem hatte dieser Betrieb 1961 bereits eine Nullserie Lochmaskenfarbbildröhren ( cirka100...120  Stück ) produziert.

Wer es nochmal nachlesen möchte; hier ist die Veröffentlichung.

 

 

Questo articolo è stato modificato il 09.Nov.20 19:26 da Wolfgang Lill .

Götz Linss
 
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10.Nov.20 00:40

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Danke für die Aufklärung und freundliche Grüße!

Götz Linß

  
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