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Röhrensockel-Stiftnummern

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Forum » Valves / tubes - Semiconductors » Valves / Tubes; practical use and procurement » Röhrensockel-Stiftnummern
           
Alfred Beiml
Alfred Beiml
 
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06.Jul.09 22:09

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Hallo Radiofreunde,

Ich habe ein altes Röhrengerät Siemens SK576W Hansa ersteigert und musste feststellen, dass die hier verwenderten Röhren, alle Aussenkontakt haben. Z.B AZ1

Ich habe mich mit der Sockelschaltung befasst und komme immer mehr zu der Ansicht, dass die Stiftnummern bei manchen Firmen unterschiedl. sind

z.B. beim  Topfsockel wird bei den vier-engen Kontakten, das Stiftzählen von rechts begonnen. D.h. 1234 sind die engenkontakte und 5-6-7-8 sind die Weiter entfernten Anschlüsse.

Bei meinem Lehrgang von der ´´EURATELE`` (1976) wurde genau bei den 4 Engenkotakten die Mitte angegeben. Also 1-2-eng, dann 3-4-5 Weit und 7-8 wieder eng. 

Bei Siemens Hansa SK576W sind bei den engeren Kontakte, die mittleren die Heizung und dann wird links weiter gezählt. Dabei kommen nur 6 Nummern und 7 ist das Gitter über Kabel herausgeführt.

Da blickt doch wirklich keiner mehr durch.

Wer kann mir da weiterhelfen? 

Mit freundlichem Gruss

Alfred Beiml   

This article was edited 07.Jul.09 16:54 by Alfred Beiml .

Jacob Roschy
Jacob Roschy
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07.Jul.09 18:58

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Hallo Herr Beiml,

wenn der Sockel so liegt, dass die vier eng zusammen liegenden Kontakten unten liegen, ist nach der offiziellen asymmetrischen Zählweise, von Philips so festgelegt, der unten rechts liegende Kontakt die Nr. 1, mit Zählrichtung im Uhrzeigersinn.

Dies ist ist eher eine unglückliche, weil unlogische Zählweise, so dass oft davon abgewichen wurde, indem man symmetrisch in der Mitte der eng zusammen liegenden Kontakten zu zählen begann und man dadurch eine Zählweise ähnlich der Octal-Röhren erhielt.

Ich selbst hatte mich seit jeher nur nach den Sockelbildern orientiert, so dass mir lange Zeit überhaupt nicht auffiel, dass es diese beiden unterschiedlichen Zählweisen gibt. Ich denke auch, das ist das Beste, was man tun kann, dann sind Verwechslungen ausgeschlossen.

Die Anordnung der Elektroden ist auch meistens festgelegt.

Bei einer Endpentode ist z. B. die Anode links (Mitte), das Schirmgitter links oben, das Steuergitter rechts oben, manchmal ist g3 rechts (Mitte), die Katode rechts unten, die Heizung unten-Mitte, die Metallisierung, wenn vorhanden, unten links.


Das Bild zeigt die vielleicht früheste Darstellung dieses Sockels überhaupt.

Er war ursprünglich den Cupra-Röhren zugedacht, die zuerst anstelle der späteren Außenkontakt-Röhren, so wie wir sie kennen, erscheinen sollten, die aber wieder "eingestampft" wurden.

M. f. G. J. R.
 

Alfred Beiml
Alfred Beiml
 
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07.Jul.09 21:58

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Hallo Herr Roschy,

Als erstes ein grosses Dankeschön für Ihre Mühe.

So wie Sie die Nummerierung sehen, d.h. rechts der 4 Engenstiffte mit Nr.1 und dann im Uhrzeigersin zu zählen so sehe ich das auch. Ich wollte nur sichergehen, wenn ich mir einen Adapter für mein Röhrenprüfgerät baue, dann muss man schon einheitliche PolNummerierung haben. Mein R.prüfgeät hat als grösstes, den Oktalsockel.

Also einen Adapter mit Oktalstecker und oben einen Topfsockel für die Aussenkontaktröhren drauf, so kann man auch diese alten Röhrentypen prüfen.Diese Sachen gibt es im Ebay für ein paar Euro und schon hat man sein Röhrenprüfgerät für Röhren mit Aussenkontakt  erweitert.

M F G - Alfred Beiml

 

  
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