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RV2P800 Sockeladapter Frage

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Manfred Kröll † 2.9.2013
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14.Jan.10 09:28

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Guten Morgen!

Ich bin im Moment dabei einen Fassungsadapter für die RV2P800 zu bauen, um diese

prüfen zu können.

Ich bin nach dem Fassungsplan meines Röhrenprüfgerätes vorgegangen und so weit

gab es keine Probleme, da Schaltungspläne für die Adapter vorliegen.

Nun aber nach Fertigstellung habe ich entdeckt, dass die Heizung über  Masse bei

meiner Fassung mit anderen Elektroden kurzgeschlossen ist.

 

Die rot markierten Pins sind allesamt über Masse miteinander verbunden. Das Röhrenprüfgerät

zeigt demnach natürlich bei der Vorprüfung auf Elektrodenschlüsse  sofort einen guten Heizfaden, auch ohne Röhre. Einen weiteren Test erspare ich meinem Gerät, bis ich hier eine Antwort gefunden habe.

 

Da ich nur diese eine Fassung zur Verfügung habe kann ich nicht vergleichen. Kann mir

bitte jemand mitteilen, welche der Pins ich von der Masse abtrennen muss? Ich weiss nicht

wo diese Fassung eingesetzt war, und ob diese röhrenspezifisch für einen Typ war.

 

Vielen Dank!

Fred

Wolfgang Holtmann
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14.Jan.10 12:37

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Hallo Fred

Könnte es sein, dass die besagten Lötfahnen noch mit der gemeinsamen Masse (Kupferband auf der Alu-Umhüllung) verlötet sind?

MfG

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
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14.Jan.10 12:50

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hallo wolfgang,

danke für die antwort! ja exakt so verhält es sich.

mfg

fred

Wolfgang Holtmann
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14.Jan.10 12:53

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Hier ein Vorschlag,

welcher nur für die RV2P800 gültig ist

Die Masseverbindungen natürlich alle entfernen!!

 

.

This article was edited 14.Jan.10 12:56 by Wolfgang Holtmann .

Manfred Kröll † 2.9.2013
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14.Jan.10 14:06

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Hallo Wolfgang,

Ich habe den Adapter wie vorgeschlagen umgelötet und entsprechend beschriftet, denn nun ist er nur mehr für diesen Röhrentyp verwendbar.

Die Röhrenprüfung der RV2P800 funktioniert mit diesem Adapter nun einwandfrei.

mit freundlichen Grüssen und Dank,

Fred

Wolfgang Holtmann
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14.Jan.10 14:33

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OK Fred, gern geschehen.

Nach meinen Unterlagen gab es nur die RV2P800 mit diesem Sockel und der Fassung.

MfG

Manfred Kröll † 2.9.2013
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Danke für die Information. Die Wehrmachtsröhren sind nicht gerade mein Fachgebiet.

Beruhigend ist, dass ich nun keine solche Fassung mehr benötige, wenn nur die RV2P800 in diese passt. Es war meine letzte.

Ich wundere mich jetzt nur, warum dieser mit W3 bezeichnete Adapter lt. den Bauplänen so aufwendig verdrahtet hätte werden sollen...

Jedenfalls funktioniert es so einwandfrei.

MFG

fred

This article was edited 14.Jan.10 15:04 by Manfred Kröll † 2.9.2013 .

Helmut Weigl
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Hallo Herr Kröll,

folgende Röhren müssten auch in die Fassung passen:

RL2P3

RV12P4000

 

Die Sockelbelgung ist ähnlich wie bei der P800. Da obige Röhen indirekt beheizt sind, ist der Kathodenanschluß noch durchzuschleifen. Dies stört aber für die Messung der P800 nicht, da der Anschluß dort unbelegt ist.

viele Grüße

 

Helmut Weigl

Wolfgang Holtmann
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Guten Morgen Herr Weigl

Die von Ihnen genannten Röhren RV12P4000 und RL2P3 sind im Umfang größer und passen daher nicht in die Fassung für die P800.

Anhand der Sockelschaltbilder kann man das nicht erkennen. Vergleicht man jedoch die TFK Lagernummern der Fassungen im "Ringbuch", so ist da keine Übereinstimmung.

MfG

 

Helmut Weigl
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Hallo Herr Holtmann,

Sie haben recht. Die Länge ist mit 108,5 mm gleich. Aber die Durchmesser sind unterschiedlich RV2P800 = 25,6 mm, RL2P3 = 36 mm (RV12P4000 keine Angabe gefunden) Quelle: Röhrentaschenbuch Wilhelm Beier.

viele Grüße

Wolfgang Holtmann
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Hallo Herr Weigl

Der Durchmesser des Röhrenkörpers beträgt für die P4000 und P3 = 29,5mm.

Ich hatte noch schwach im Hinterkopf, dass nur(?) die P800 mit diesem Sockel (Fassung Lg. Nr. 1672) gefertigt wurde. Daher mein Verdrahtungsvorschlag, wobei unnötige Verbindungen weggelassen wurden.

Nun wundert sich Herr Kröll, warum ursprünglich mehr Drähte vorgesehen waren?
Meine Vermutung: Man dachte vielleicht (wie Sie) an eine Prüfmöglichkeit auch von anderen (zukünftigen) Röhrentypen. Also mehr universell verwendbar..... Von der Einschränkung war nichts bekannt, damals. 

MfG

Manfred Kröll † 2.9.2013
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Schönen Sonntag allerseits!

Für zukünftige Entwicklungen - klingt logisch. Aber interessanterweise stammt mein Adapterbauplan aus dem Jahr 1946 - mit dieser aufwendigen und wohl teilweise unnötigen Verdrahtung.

Wie dem auch sei, von der dickeren Röhrenfassung gleicher Länge habe ich noch 2 Stück auf Lager. Ich werde demnächst wohl auch einen Adapter für die beiden angesprochenen Röhrentypen bauen.

Danke nochmal für die Mühen!

fred

  
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