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Sammlerpreis Einträge - Anleitung dazu

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Jürgen Stichling
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03.Nov.04 23:40

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Sehr geehrte Redaktoren,

 

nachfolgend ein Vorschlag einer Anleitung zur Eingabe von Sammlerpreisen, bestimmt für die FAQ und Verlinkung auf der Sammlerpreisseite. Diesen möchte ich hiermit zur Diskussion stellen.

Aus meiner Sicht habe ich die wesentlichen Aspekte aufgeführt. Welche weiteren Aspekte halten Sie für wichtig? Ihre Vorschläge bzw. Ihre Einschätzung erwarte ich gerne.

 

Viele Grüße

Jürgen Stichling

 

 
Anleitung


Diese Anleitung zur Eingabe von Sammlerpreisen basiert auf der Annahme, dass die meisten Preise für alte Radios durch (Internet-)Auktionen, erzielt werden. Somit besteht die Herausforderung, auf Grund der gegebenen Beschreibung und Bilder den Zustand des Geräts zu dokumentieren. Wenn man selbst der glückliche Ersteigerer ist, sollte man die Kenntnis des Zustands vor Ersteigerung nennen und nicht den - hoffentlich besser als erwarteten - Zustand nach Erhalt.

Beim Erwerb oder Verkauf von privat an privat, beispielsweise von einem Sammler oder auf dem Flohmarkt sollte eine problemlose Einschätzung des Zustands möglich sein.

 

Es versteht sich von selbst, dass bei besonders hohen Preisen oder beim Verkauf von Raritäten jeder preisrelevante Hinweis auf den Zustand wichtig ist. Hier sollte auch, soweit möglich, ein Ab­gleich des verkauften Geräts mit den Bildern und Hinweisen im RM stattfinden.

 

Bei offensichtlichen Manipulationen an Auktionen von vermeintlichen oder echten Raritäten sollte von einem Preiseintrag abgesehen werden. Beispiele von manipulierten Auktionen: hier klicken


Hat man ein Radio geschenkt bekommen, dann sind zwei Fälle zu unterscheiden:

  1. Gerät momentan unter Sammlern praktisch wertlos --> Preiseintrag zu 1 € und entsprechende Bemerkung
  2. Echtes Geschenk oder Geschenk aus Unwissenheit --> kein Sammlerpreis
    Für Details bitte hier klicken

Nachfolgend werden Hinweise zur Verwendung ausgewählter Zustandsbeschreibungen gegeben. Hier nicht aufgeführte ‚Zustände’ können als eindeutig angesehen werden. Zusätzliche Hinweise unter Bemerkung sind für Preiseinträge immer vorteilhaft.

 

Auswahl Zustand Innen/Aussen

 

Zustand Innen: Wichtige Teile fehlen

Bitte unter Bemerkung die Fehlteile aufführen. Es macht preislich einen Unterschied, ob Röhren, Lautsprecher, Rückwand, Transformatoren oder andere spezifische Teile fehlen.

 

Zustand Innen: Technik nicht gegeben

Wenn in der Auktionsbeschreibung nichts über den technischen Zustand steht und die Bilder keinen Rückschluss auf Fehlteile zulassen, ist davon auszugehen, dass spielt nicht zutrifft. Anders sieht es bei Zubehör wie z.B. Sperrkreisen aus oder bei Baukästen. Hier ist der technische Zustand bei fehlen­den Angaben tatsächlich nicht gegeben, weil für den Laien in der Regel nicht prüfbar.

 

Zustand Innen: Spielt mit Problemen

Dies sollte die standardmäßige Beschreibung sein, wenn Laien Radios als funktionsfähig beschrei­ben, oder wenn Radios als funktionsfähig, aber unrestauriert angeboten werden. Die Kategorie spielt nur wählen, wenn das Gerät professionell geprüft oder repariert wurde.

 

Zustand Aussen: Lack schlecht, Furnier unbeschädigt

Auch z.B. für Geräte mit Metallgehäuse und schlechtem bzw. fehlenden Lack anwendbar. Sollte hier z.B. noch Flugrost vorhanden sein, kann dies in der Bemerkung dokumentiert werden.

 

Zustand Aussen: Aussennote nicht gegeben

Diesen Eintrag bei einem einigermaßen brauchbaren Bild des Geräts nicht verwenden. Kann der Zu­stand auf Basis der Bilder und Beschreibung nicht eingeschätzt werden, dann ist von einer Preisein­gabe abzusehen.

 

Bemerkung

Dieses Feld ist eines der wichtigsten zur guten Beschreibung eines Sammlerpreises. Hier wird der Zustand innen/außen näher konkretisiert. Ebenso können den Wert beeinflussende Faktoren wie schlechte Beschreibung („altes Radio“, keine Nennung von Modell oder Marke) oder beispielsweise „nur Selbstabholung“ für durchschnittliche Geräte genannt werden.

 

Bitte helfen Sie mit, Preise nebst aussagekräftiger Beschreibung einzutragen, so dass diese wichtige Entscheidungshilfe zum Ankauf oder Verkauf von historischen Radios weiter ausgebaut wird.

 

Gerne stehe ich zur Verfügung, wenn Preiseinträge verbessert werden sollten, ungeachtet dessen, ob der Preiseintrag von Ihnen selbst stammt oder von einem anderen Mitglied. Änderungshinweise bitte an sammlerpreise[A*T]onlinehome.de oder an meine eMail-Adresse im Profil.

Als Mindestanforderung enthält Ihre eMail die ID des Preiseintrages (steht in der ersten Zeile rechts des entsprechenden Eintrags) und die gewünschte Änderung. Im Zweifelsfall ist auch die Auktions­nummer hilfreich.

This article was edited 17.Jan.07 20:39 by Jürgen Stichling .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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04.Nov.04 09:43

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Der Vorschlag ist gut gemeint, hinkt aber, weil nicht klar durchzuführen. Ausserdem werden Mängelabschläge vom Preis eines einwandfreien Stückes sehr unterschiedlich sein.
Ein sonst einwandfreier kompletter VE mit gesprungenem Gehäuse ohne Absplitterung wäre mir höchstens noch 35%wert, während andere Sammler hierfür vielleicht noch 70% zu zahlen bereit sind. Hier klafft bereits eine Lücke mit dem Faktor 2.

Aber: ausser diesr sachlichen Schwierigkeit gibt es auch noch eine andere Überlegung.
Hier meine ganz persönliche Meinung, die sicherlich von der Mehrheit nicht geteilt wird:

Ein Sammler ist kein Investor. Er gibt soviel für ein Objekt aus, wie es ihm wert ist, und nicht was der Markt hergibt. Das ist eine ganz persönliche, individuelle, subjektive Einschätzung.  Wenn es um die Schliessung einer Lücke geht oder die Erfüllung eines langgehegten Wunsches, bin ich bereit, erheblich mehr anzusetzen als für ein "durchschnittliches" Objekt, und für manches Gerät, das von Anderen teuer bezahlt wird, möchte ich keine 10€ ausgeben.

Sammelobjekte haben keinen Katalogpreis. Deshalb ist es schlichter Unsinn, angesichts eines bestimmten Preises auf eine billigere Quelle zu deuten. Geht hin und kauft eben dort!
Und wenn euch ein Preis übertrieben hoch erscheint: lasst den Kauf!  Ich sage dann oft zum Anbieter: "Ich weiss, die erste Million ist die schwierigste..."

Hat man einmal mehr bezahlt als "üblich" und ein wohlmeinender Kollege weist darauf hin: bittet ihn , doch das Ding zu "seinem" günstigeren Preis zu besorgen! Das kann er in der Regel nicht. Also war es eigentlich nur unqualifizierte dumme Wichtigtuerei, um es einmal unverblümt beim Namen zu nennen.

Entwickelt mehr Selbstbewusstsein! Auch als Anfänger kann und muss man lernen. Aber: wenn euch eine Sache gefällt und ihr seid bereit den Preis zu bezahlen, dann ist das ok, denn ihr seid niemandem Rechenschaft schuldig! Und Ihr wollt doch nicht spekulieren ?, als Händler auf einen gewinnbringenden Wiederverkaufswert achten, oder ??

Wenn gefragt wird, dann kann man durchaus einen Kauf begründen. Aber verteidigen braucht  man ihn nicht. Beim Auto und bei der Wohnungseinrichtung und beim Urlaub macht man es doch auch so, dass man zwar seine Gründe darlegt, aber nicht zu verteidigen braucht (z.B.:warum fahren Sie nach Südtirol, wo es doch in Ungarn so schön ist? Diese blöde Frage würden wir uns schön verbitten, oder?).

Ich habe nichts gegen Händler. Sie ermöglichen oft den Zugang zu Geräten, die sonst unerreichbar wären. Und es ist legitim, daran zu verdienen. Aber: Händler ist eine Sache, Sammler eine andere Sache. Haltet das auseinander ! Und ich sehe nicht ein, warum man Möchtegern-Händlern, die sich Sammler nennen (und es sogar meist auch sind) hier die Arbeit der Einschätzung abnehmen sollte! Ein echter Händler braucht das ohnehin nicht. Er kennt den Markt und seine Fluktuationen, und er ist auf festgeschriebene Preise von gestern nicht angewiesen.

Ich bin gegen Sammlerpreise !

Viel Freude beim Hobby (auch ohne Tarife)

KoBi

This article was edited 04.Nov.04 10:22 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Ernst Erb
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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Danke, Herr Stichling
Ja, ich finde es wichtig, dass jeman "sein Amt" wirklich eigenständig ausfüllt und Initiativen ergreift, so quasi sein eigenes Reich oder Revier daraus macht. Dazu gehört auch eine Orientierung "wie man es haben möchte" wie diese.

Vielleicht kann man noch etwas kürzer fassen (was man bei meinen Texten  auch immer sagen kann), doch ich weiss, man möchte so schreiben, dass ein aufmerksamer Leser den ganzen Vorgang nachvollziehen und beggreifen kann, welche Gedanken dabei eingeflossen sind. Dann helfen "Auszeichnungen", sei es mit Fett, Grösse oder Farbe (z.B. blau).

Den Text würde ich auch dort verlinken, wo Ihr Name steht. Überhaupt sollte ich verschiedenste Verlinkungen vornehmen und endlich den Publikumstext ausbauen können. Wir sollten von den Behörden als Non-Profit-Organisation bezüglich Steuerbefreiung gut dastehen können. Aber es gibt leider noch Wichtigeres ...

Ja, bitte, den Text in diesem Sinne bringen! Noch etwas:

Irgendwo hat jemand oder habe ich eine Diskussion über die verschiedenen Zustandsbeschreibungen angerissen - es war glaube ich die Meinung vorhanden, dass man etwas mit einer Änderung der Aussagen verbessern könnte. Vielleicht sollten Sie das in jenem Thread nochmals "anziehen". EINE Sache ist nur dabei wichtig:

1.
Wir können die vergebenen Noten nicht einfach im Sinn ändern bzw. nur so, dass "alte Beurteilungen" noch immer zutreffen.
2.
Wir können nicht mehr Stufen einführen als wir haben.
3.
Was wir untersuchen könnten (aber Programmierkapazität ...):
Eine Stufe textlich zusammen fassen und eine neue bezeichnete Stufe anlegen. Mit anderen worten z.B. Stufe 4 und 5 "zusammenschütten" und so benennen (wird schwammiger), dass es für beide Stufen zutrifft und die dann frei werdende Stufe mit etwas Neuem ausfüllen. Oder wir können den Text bei einer Stufe so verändern, dass eine Erweiterung stattfindet aber das Alte noch abdeckt (wird auch schwammiger). 
Ernst Erb
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04.Nov.04 10:28

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Sali Konrad
Du hattest schneller geschrieben als ich, also bist Du dazwischen gerutscht ... ;-)

Das ist eine ehrenswerte Meinung, der ich in grossen Teilen folge. Allerdings bist Du Ingenieur und ich Kaufmann. Ich habe zwar noch nie eines meiner Geräte verkauft, sondern höchstens verschenkt - und auch Du bist eher beim Abgeben als beim Zukaufen ... Da haben wir also einen ganz anderen Blickwinkel als die Sammlermehrheit. Dessen müssen wir uns bewusst sein.

Bei der Abneigung gegen Sammlerpreise solltest Du aber an die Zurückgebliebenen von verstorbenen Sammlern denken, die selbstverständlich (wie fast alle) das Kapitel "Sammeln aber wie!" nicht gelesen oder nicht befolgt haben. Die und Einsteiger sollten wir einigermassen davor bewahren können, dass sie vollständig über den Tisch gezogen werden können - zumindest wenn sie wenigstens so "gescheit" sind, sich vorher zu erkundigen. Gegen Dummheit ist hingegen kein Kraut gewachsen - aber die anderen sollten irgendwo eine Möglichkeit haben - und die gibt es nun bei uns - immer besser werdend ...

Ich glaube Du und ich unterscheiden zwischen einem Schnäppchen und über den Tisch gezogen etwa folgendermassen:

Stück hat einen üblichen Wert von 1000 bei normalem Gebrauchszustand. Uns wird ein solches Stück angeboten. Wenn wir "unbedingt" haben wollen (das ist absolut gesehen schon falsch), dann bezahlen wir bis 2000, wenn wir vor jemand ganz unbedarften Person ein Angebot ohne Preis erhalten, dann bieten wir 500 - und machen vielleicht ein Schnäppchen, wohl wissend, dass der Apparat auch für 50 zu haben gewesen wäre - aber der Verkäufer ist nicht sehr wohlhabend, also ist das mit unserem Gewissen nicht vereinbar.

PS:
Du nimmst als "Auszeichnung" bzw. Hervorhebung den Unterstrich (unterstreichst), doch das bedeutet eigenltich ein Link. Besser ist fett, andere noch wichtigere Sachen mit Grösse/fett oder allenfalls auch in Farbe (nur in ganz Ausnahmefällen in rot). Ich mache da aber auch eher einen Fehler, indem ich blau nehme, was wiederum für einen nicht benutzten Link gilt ...
Konrad Birkner † 12.08.2014
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04.Nov.04 11:09

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 Sali Ernst,

Mit der Preisspanne 50-200% gibst Du genau meine Meinung (und langjährige Praxis) wieder.
Es ist wirklich eine Frage des Anstandes (man kann auch Gewissen sagen), zwischen einem Schnäppchen zum halben "Marktwert" und Betrug (für einen wesentlich niedrigeren Betrag) zu unterscheiden.

Die Nachlassfrage ist natürlich ein Problem. Hier kann meines Erachtens nur persönliche Beratung durch einen erfahrenen Sammler unter Zuhilfenahme von Preisorientierungen helfen. Hoffentlich erliegt dieser Fachmann dann nicht der Versuchung, sich Rosinen herauszupicken oder gar diese Wertstücke billig unter den Nagel zu reissen.
Es gibt hier sowohl positive als leider auch negative Beispiele in der Vergangenheit.

Was mich betrifft, so verkaufe ich durchaus mal ein Stück. Entweder um Platz zu schaffen, oder weil es vielleicht in einer anderen Sammlung einen noch besseren Platz findet, oder gar jemand einen Herzenswunsch erfüllt. Natürlich nicht aus dem Kern der Sammlung von etwa 30 Geräten, von denen ich mich aus unterschiedlichen Gründen nicht trennen möchte (das sind aber nur etwa 10%).
Mindestens genau so oft verschenke ich auch mal ein Gerät aus den gleichen Gründen, vor allem, um jemanden eine Freude zu bereiten. Das damit "erkaufte" Stück Freundschaft ist (im Gegensatz zu dem Gerät) unbezahlbar.

In diesem Sinne....



This article was edited 04.Nov.04 11:12 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Hermann Jung
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Hallo Herr Stichling,

ich möchte hier nicht auf die Tatsache eingehen, dass Sammlerpreise nicht selten durch subjektive Entscheidungskriterien beeinflußt werden, da könnte man lange philosophieren.

Hier soll ja der Versuch unternommen werden, real erfolgte Verkäufe möglichst objektiv zu beschreiben. Bei einer hinreichenden Anzahl von Handelstransaktionen zu einem Modell kann sich jeder zumindest ein ungefähres Preisgefühl bilden.

Ich finde Ihre Gedanken zu Zustandsbeschreibungen weitgehend sinnvoll und eine gute Hilfe für den Preismelder. Hier noch ein paar Hinweise/Ideen:

Die Meldung von Preisen aus Auktionen ohne/mit schlechten Bildern, Verkaufspreisen, ohne das Gerät gesehen zu haben, sollte eigentlich vermieden werden. Die Beschreibungen des Verkäufers sind im Zweifel nicht objektiv. 

Die Beschreibung: "Gerät spielt" in einer Auktion ohne Hinweise auf eine professionelle Prüfung, interpretiere ich immer mit der Kategorie "spielt mit Fehlern", da einerseits ein Laie regelmäßig nicht beurteilen kann, ob ein Radio so spielt wie es fehlerfrei könnte (ich kann es auch nicht zu 100%), andererseits können kaum alle gealterten Bauteile ohne Restauration optimal funktionieren.

Bei Ihrem Vorschlag, die Zustandsbeschreibung aus einer Auktion in die Bemerkungen zu kopieren, wäre ich vorsichtig. Es besteht die Gefahr verkaufsfördernde Übertreibungen/Unterschlagungen von Schwächen zu übernehmen, die ein Experte vielleicht schon bei Ansicht der Gerätefotos entdecken kann und deshalb nicht soviel bietet/bieten würde. 

Hinweise auf die eigene Beurteilung des Preises (sofern unterstützt) sollten möglichst objektiv formuliert sein, wie: "Preisabschlag wahrscheinlich, da Verkäufer Selbstabholung in der oberen Lausitz gewünscht". Vielleicht es besser, darauf abzuzielen, dass obtional einfach nur ein evt. preisbeeinflussenden Faktor erwähnt werden kann, um dem anschließenden Leser der Beschreibung nicht in seiner eigene Meinungsbildung über das Gewicht des Faktors zu beeinflussen. 

Beste Grüße Hermann Jung

Jürgen Stichling
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07.Nov.04 22:04

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7 Ich werde die nächsten Tage den Text etwas straffen und mit Formatierungen arbeiten, um ihn lesbarer zu machen. Des Weiteren kann ich mich den Hinweisen von Herrn Jung anschließen und werde diese einarbeiten bzw. den Text entsprechend ändern.

Beste Grüße
Jürgen Stichling
Jürgen Stichling
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23.Nov.04 22:35

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8 Habe die Anleitung unter 1 entsprechend der Kommentare von Herrn Erb und Herrn Jung überarbeitet. Falls keine weiteren Kommentare kommen, ist die Anleitung bereit zur Verlinkung.

Gruß
Jürgen Stichling
Hermann Jung
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24.Nov.04 18:05

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9
 
... jetzt absolut O.K.

Grüße, Hermann Jung
Ernst Erb
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25.Nov.04 00:31

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10 Danke. Ich kann nur schreiben, dass es mich sehr gefreut hat, wie Jürgen Stichling sein neues "Amt" initiativ mit einer Anleitung gestartet hat, die er im Board für die Redaktoren zur Diskussion stellte - und wie die Teilnehmer verschiedene Aspekte besprochen haben. Schliesslich hat Jürgen Stichling seinen ursprünglichen Vorschlag den Wünschen perfekt angepasst.

So gesehen ist das ein Muster unserer Teamarbeit in diesem Board, die ruhig als Ganzes in das FAQ fliessen kann - und nicht nur die Anleitung selbst. So kann man auch mitbekommen, was denn die Argumente waren. Zur Frage einer anderen Aufteilung der Zustandsbezeichnungen hatten wir eMail-Kontakte und dabei beschlossen, die jetzige Aufteilung zu belassen.

Ich verschiebe also ins FAQ und schliesse den Thread.
Ernst Erb
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16.Jan.07 17:36

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11

Wir erfassen einen Preis in seiner Originalwährung und das System rechnet nach einem von mir hin und wieder angepassten Kurs in die andere Währung um.
Bitte schreiben Sie mir, falls der Kurs "entgleitet" und ich nicht nachführe. 2004 hatten wir z.B. 0.76 und jetzt .77 - aber es gab schon grosse Differenzen bis zum umgekehrten Verhältnis.

Immer wieder mal erhalte ich die Frage, warum ich nicht den umgerechneten Kurs zum damaligen Kursverhältnis bestehen lasse. Manchmal muss ich dann 3 Mal zurück schreiben und es nützt nichts. Ganz einfach:

Wenn Sie etwas aus einem anderen Land mit anderer Währung importieren wollen, dann interessiert Sie der resultierende Preis in Ihrer Währung, und zwar heute.

Nehmen wir an ein Geschäft in den USA bietet seit Jahrzehnten einen Artikel an, der immer 100 $ kostete. Zoll und Transport lassen wir mal weg. Es gab Zeiten, da war der US-Dollar mehr als 10 Mal so viel Wert wie eine Mark. Auch der Euro war mal schwächer als der Dollar - interessiert aber für die heutige Beurteilung gar nicht. Es interessiert aber schon die Preisbewegung auf dem dortigen Markt. Vielleicht kostete das "Ding" mal 200 $ und jetzt nur noch 50 Dollar. Das System zeigt Ihnen immer das, was es für uns heute bedeuten würde. Alles andere ist Schnee von gestern und höchstens für Analysen interessant - dafür müsste man eine Währungstabelle holen, nicht umgekehrt, wenn man sich für ein Gerät interessiert (Normalfall) - aber nur sofern man "in der anderen Währung" denkt statt in der Originalwährung.

Ich will also zeigen, welche Preisbewegungen in der Ursprungswährung und unter heutigen Verhältnissen es gab. Meist ist die Ursprungswährung auch grossmehrheitlich der Markt für das Modell.

Auch wenn jemand da anders denkt, darf ich das nicht berücksichtigen. In einem anderen Zusammenhang wurde ich mit einem deftigen Ausspruch bedacht - Originalton H.P: "Ihr Altersstarrsinn ist singulär !". Komisch ist nur, dass ich bei Leuten mit ungefähr gleichem oder höherem Niveau als besonders zugänglich für logische Argumente gelte (und immer galt) - und sie schätzen den Analytiker in mir.

Jürgen Stichling
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17.Jan.07 20:51

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12 Aus gegebenem Anlass:
Bitte beim Eintragen hoher Sammlerpreise (größer mehrere hundert Euro) bitte die Bemerkungen benutzen.
Beispiele: Wenn bei einem Loewe Patrizier die Gleichrichterröhre fehlt, das Gehäuse aber fast wie neu erscheint und der originale Karton mit dabei ist, dann sollte das erwähnt werden. Ebenso, wenn ein dreiteiliger Siemens D-Zug für rund 2,5 TEuro "billig" weggeht, dann sollte in den Bemerkungen schon stehen, welche Teile original und welche originalgetreu nachgebaut wurden.

Wenn solche unvollständigen Einträge auffallen, bitte mir mit einem Vorschlag für die Formulierung der Bemerkungen und der Auktions-ID Bescheid geben, ich kann das dann ergänzen.

Viele Grüße
Jürgen Stichling
Martin Steyer
Martin Steyer
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18.Oct.20 11:44
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13

Seit Einführung der Funktion Sammlerpreise sind ja nun einige Jahre vergangen. Nach wie vor sind die Hinweise im ersten Post von Jürgen Stichling wichtig.

Auch wenn inzwischen das UACS-System keinen Anreiz mehr darstellt, Punkte zu sammeln, kann man mit Einträgen der Community helfen!

Inzwischen gibt es aber Ergänzungsbedarf, den ich hier konkretisieren möchte. Besonders wichtig ist das Nutzen des Feldes Bemerkungen, um nähere Einzelheiten zu vermitteln. Besonders für ebay-Angebote sollte man die folgenden Fakten mit aufnehmen.

  1. Zum Zustand kann man Teile des Angebotstextes kopieren, das ist relativ aussagekräftig, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Das Feld gestattet maximal 480 Zeichen, da lassen sich schon gute Beschreibungen unterbringen, die man auch nutzen sollte. In diesem Fall ist es sinnvoll, den kopierten Text in „Anführungszeichen“ zu setzen, dann ist klar, daß es sich um die Verkäuferbeschreibung im Original handelt. Außerdem geht es schneller als die Eingabe „zu Fuß“.

  2. Handelt es sich um einen Sofortkaufpreis, sollte man das u.U. erwähnen, weil mitunter Geräte zum Schnäppchenpreis weggehen, weil der Anbieter keine Vorstellung vom möglichen, erzielbaren Preis hat.

  3. Selbstabholung sollte in jedem Fall genannt werden, dazu ist auch der Ort wichtig. Es ist logisch, daß in Ballungszentren wie Großstädten (Berlin, Ruhrgebiet) die Wahrscheinlichkeit für höhere Preise größer ist als in der Provinz. Mitunter gehen Geräte zum Startpreis von 1.- € weg, weil keine Sammler im Großraum um den Angebotsort beheimatet sind.

  4. Werden sehr hohe Versandkosten angegeben, vor allem gilt das auch für Angebote aus dem Ausland, sollte das vermerkt werden, weil es sicherlich den Bieterpreis drückt.

  5. Häufig wird bei Radios nur angegeben, daß sie auf UKW spielen. Ob auf den AM-Bereichen nichts empfangen wird, weil ein Defekt vorliegt oder ohne Außenantenne tagsüber nichts empfangen werden kann, bleibt dann offen. In diesem Fall immer „spielt mit Problemen“ wählen.

  6. Manche Anbieter haben nur ein Front- und Rückwandfoto, keine Ansicht von innen. Dies kann den Preis drücken, wenn man sich nicht davon überzeugen kann, ob das Innenleben vollständig ist, bzw. wie es aussieht. Auch das sollte berücksichtigt werden.

  7. Auch „Allerweltsgeräte“ sind interessant, denn davon gibt es bedeutend mehr als von seltenen Sammlergeräten. Dies kann für Kauf und Verkauf durchaus von Interesse sein.

Sicherlich werden vielfach Angebote in der persönlichen ebay-Liste gespeichert, um zu beobachten. Auch wenn man nicht gekauft hat, ist es nur eine geringe Mühe, dann die Einzelheiten des Gerätes zur Preiseingabe zu nutzen.

Dies gilt besonders für Spezialgebiete wie Grammophone, Meßgeräte, o.ä. Auch Funkamateure sind hier angesprochen, denn dort gibt es noch einen erheblichen Nachholbedarf. Gerade hier ist die Preisentwicklung im Laufe der Jahre interessant, denn je älter ein AFU-Gerät wird, desto stärker sinkt der Preis.

Noch ein Hinweis, wenn bei seltenen Geräten ebay-Fotos zu finden sind. Häufig sind die die Bilder dann von einem Verkauf mit Preiseintrag, beim Vergleich der ebay-Namen hat man einen guten Eindruck vom Gerät.

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