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Schaltbilder: Wie gute Schaltbilder und Texte erarbeiten?

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Ernst Erb
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04.May.03 15:14

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Für Personen, die ab Google etc. auf diese Seite kommen:
Bei RM.org gibt es für Mitglieder 251 703 Schaltbilder (von insgesamt 611 889 Bildern - 8. Dezember 2009) bzw. Schaltpläne zum Ausdrucken. Für einen bestimmten Schaltplan gibt man auf der Suchseite die Modellbezeichnung ein und klickt oberhalb der Bilder die Zahl. Schon auf der Trefferliste sieht man an dem roten Buchstaben S, ob Schaltbild vorhanden oder nicht. Sammler, der auch etwas zu RMorg beisteuern möchten klicken bitte "Mitgliedschaft", um sich zu erkundigen oder anzumelden. Auch Einsteiger in unser Hobby sind willkommen.

Für Mitglieder, die Schaltbilder bearbeiten und hochladen wollen:
Es ist nicht leicht, Schaltbilder bzw. Schaltpläne und schriftliche Unterlagen zu Schaltungen - wie Abgleichanweisungen, Beschreibung der Seilzüge (Seilzuganordnung) etc. - so zu scannen und zu bearbeiten, dass sie einerseits ein kleines Format bezüglich Speicherplatz und andererseits eine gute Auflösung zeigen.

Wenn man ein paar Tricks kennt, ist es aber auch nicht schwierig. Das zeigt der Artikel, mit einigen integrierten Bildern auf dem Reiter «Texte» unter «Sammeln aber wie»/«Dokumentation zur Sammlung» mit Titel «Schaltbilder und Schriftstücke scannen und bearbeiten».

Ein gutes Beispiel ersehen Sie unter dem Suchwort Lindau mit Auswahl ab der Liste von «Lindau Automatic 8». Das ist ein 12-Röhren-Schaltplan bzw. ein sehr dichtes Schaltbild mit den Werten im Schaltbild. Man liest auf dem Blatt A4 ebenfalls jeden Wert (Scan war mit 300 DPI) - zumindest mit 70 Jahrn kann ich das noch lesen. Leute mit Leseschwäche können weder das Original dazu, noch diesen Ausdruck lesen, doch bei uns kann man den Plan bis auf 400% mit dem Signet "Lupe" vergrössern und mit dem Auswahlwerkzeug den gewollten Ausschnitt auf A4-Grösse wählen - und man erhält noch immer einen gestochen scharfen Ausdruck - mit nun ganz gross geschriebenen Werten - viel grösser als beim Original! Als Anlage ein weiteres Beispiel, für SABA 4000 Atuomatic Stereo 11 - obwohl 16 Röhren auf EINEM Blatt A4 (349 KB) - jedes Bauteil gut lesbar inkl. Werte - Plan dank PDF bis zu 400 % vergrösserbar ohne zu "pixeln".

Tipp: Auf irfanview.com gibt es z.B. ein Gratiswerkzeug mit sehr guten Eigenschaften.
Hier finden Sie noch den Basistext für das gute Fotografieren.

Falls das Modell noch nicht besteht, klicken Sie bitte auf der Suchseite "Neues anlegen" und lesen den blauen Info-Knopf. Man kann sehr leicht Modelle anlegen - die dann von zwei Administratoren zu prüfen sind, bevor sie erscheinen.

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This article was edited 20.Jul.13 11:50 by Ernst Erb .

Franz-Josef Haffner
Franz-Josef Haffner
 
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27.May.03 00:41

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Einen Schaltplan für radiomuseum.org vorzubereiten ist nicht sehr schwierig wenn man gleich einige wenige Regeln beachtet. Diese möchte ich nun erläutern:

1. Richtiges scannen

Gescannt wird mit 300 dpi. Bei einfachen Plänen können auch 200 dpi genügen, bei komplexen Plänen können es auch 400 dpi sein. Das richtige Format ist Graustufen 8-Bit (= 256 Graustufen).
Wichtig ist, dass der Plan nun NICHT in jpg zwischengespeichert wird. Jpg nimmt je nach Höhe des Kompressionsfaktors feine Nuancen heraus die später die Lesbarkeit beeinträchtigen.

2. Gerade richten

Die gescannte Schaltung wird nun gerade gerichtet. Dazu ist es zweckmässig, die Ansicht auf 100% zu stellen. Nur so kann man beurteilen ob die Linien wirklich gerade stehen. Wie im Einzelnen gedreht wird unterscheidet sich je nach verwendeter Bildbearbeitung. Ich persönlich drehe die Schaltung in kleinen Schritten von 0,2 Grad, liegt sie stark daneben drehe ich zuerst mit 0,5 oder 1 Grad. Es gibt aber auch die Möglichkeit der freien Drehung oder Drehung mit einer Hilfslinie.

3. Abschneiden

Die Ansicht in "Fenstergröße" einstellen, so das die ganze Schaltung sichtbar ist. Nun einen Rahmen knapp um die Bauteile ziehen und was ausserhalb des Rahmens liegt mit der Abschneidefunktion entfernen.

4. Helligkeit und Kontrast

Die Ansicht auf 100% stellen und eine besonders kritische Stelle in den sichtbaren Bereich scrollen (eine kleine Bauteilbezeichnung o.ä.). Nun entweder mit Helligkeit/Kontrast oder besser mit den Gradationskurven das Bild so einstellen, dass der Grauschleier im Hintergrund gerade so verschwindet und die Buchstaben bzw. Linien so stark scharfgezeichnet werden, daß sie immer noch deutlich lesbar bleiben. Hier ist Feingefühl angesagt. Ein fleckiger Hintergrund bläht im Endergebnis die Dateigröße unnötig auf, wogegen eine zu große Helligkeit die Schrift dünner werden lässt. Das Ziel sind scharfe, deutliche und lesbare Bauteilbezeichnungen und Linien auf einem möglichst weissen Hintergrund.

5. Abspeichern

Die Schaltung muss nun, falls sie im Querformat vorliegt, mit einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn ins Hochkantformat gebracht werden und ist damit fertig aufbereitet zum abspeichern. Als Name wählen wir die im Museum einheitliche Zusammensetzung:
Landeskürzel_Hersteller_Modell_sch (Sch für Schaltplan) und als Format png - Format. Um das Beispiel von Herrn Erb aufzuzeigen: D_Blaupunkt_2GW145_sch1.png . Bei Schnurlaufplänen nehmen wir statt _sch die Abkürzung _seil, für Abgleichanleitungen _abgl und für technische Beschreibungen _tech.
Innerhalb der png-Optionen gibt es einige Einstellmöglichkeiten sowie ein Original- und ein Vorschaufenster. Das Vorschaufenster stellen wir auf 1:1 bzw. 100% und wählen wieder einen kritischen Bildbereich, also z.B. eine Bauteilbezeichnung. Nun kann man mit den Einstellungen experimentieren und direkt kontrollieren wie sich diese auf das Endergebnis bezüglich Deutlichkeit und Dateigröße auswirken. Wir reduzieren nun die Anzahl Graustufen. Wünschenswert wäre ein Wert von 2 was einem reinen Schwarz-Weiß Bild entsprechen würde und auch die kleinste Dateigröße zur Folge hätte. Bei den meisten Plänen führt dies aber zur Unlesbarkeit. Ein guter Wert ist 6 Graustufen. Manchmal kann man noch auf 4 reduzieren. Bitte kein Farbformat benutzen! Einige Tintenstrahldrucker mischen beim Farbausdruck die schwarze Farbe aus den 3 Grundfarben und das verschlechtert den Kontrast. Sind Qualität und Dateigröße in Ordnung, speichern wir ab.


6. Kontrolle

Vor dem Upload das png-Dokument noch einmal neu öffnen und auf Lesbarkeit und Ausrichtung kontrollieren. Und noch ein wichtiger Punkt: Bitte kontrollieren Sie ob die Schaltung von der Röhrenbestückung her auch wirklich zu dem Modell im Katalog passt. Wir hatten hier schon gleiche Bezeichnungen von Plan und Gerät und trotzdem falsche Röhrenbestückung. Ist nicht sicher ob der Plan wirklich zum Modell passt so können wir dies im Forum diskutieren.
Nach dem Hochladen und der automatischen Wandlung des png ins pdf Format kann es verwirrend sein das die pdf Datei unschärfer erscheint. Dies betrifft allerdings nur die Bildschirmausgabe, NICHT aber die Druckerausgabe, ist also eine Eigenart des Acrobat Readers und soll uns nicht weiter stören.

Ausnahmefälle:

- Bei Stockflecken oder vergilbtem Papier verweise ich auf die Ausführungen von Herrn Erb, zu finden unter:

Texte ->«Sammeln aber wie»/«Dokumentation zur Sammlung»Titel: «Schaltbilder und Schriftstücke scannen und bearbeiten

- Vereinzelt ist es mir schon passiert, dass nach der Reduktion der Graustufen im Vorschaufenster auf einmal ein grauer Hintergrund erschien. Die Abhilfe: Die png-Optionen auf "index" stellen und in der "Palette" das hellste Grau gegen die Farbe weis austauschen, oder eine höhere Anzahl Graustufen einstellen.

- Ist es ein einfacher und sehr deutlicher Plan kann man Speicherplatz einsparen indem man das Bild prozentual verkleinert, z.B. auf 75%.  Noch ein Wort zu dem Unterschied "Bildgröße" und "Auflösung":
Eine Änderung der Auflösung bewirkt keine Qualitätsänderung, sondern wirkt sich lediglich auf die Druckausgabe aus. Eine kleinere Auflösung bringt bei gleichem Informationsgehalt ein größeres Druckbild. Für unsere Zwecke brauchen wir uns nicht an der Druckerausgabe zu orientieren, da die Datei nach dem upload wie gesagt automatisch in pdf konvertiert wird und sich der Acrobat Reader um die Druckausgabe kümmert. Wohl aber beeinflußt die Bildgröße Qualität und Dateigröße. Hier kann man also oft noch etwas abspecken. Aber bitte kontrollieren ob man hinterher auch wirklich noch alle Bauteilbezeichnungen lesen kann.

- Ist der Plan zu groß für den Scanner, wird er in mehreren, leicht überlappenden Teilen gescannt. Die einzelnen Dateien bekommen einen fortlaufenden Zähler, aus "_sch1" beispielsweise wird "_sch1a", "_sch1b" usw.

Weiterführende Techniken:

Im Bereich der Schriftenerkennung arbeitet man mit einer Technik die sich "Weichzeichnen mit einer Unschärfemaske" nennt. Damit lassen sich unscharfe Buchstaben wieder erkennbar machen. Ich hatte bei meinen wenigen Versuchen noch weniger Erfolg mit dieser Technik. Falls sich jemand mal damit auseinandersetzen möchte, stelle ich gerne Literatur zur Verfügung.

Nachwort:

Sie werden jetzt denken: Ich speichere seit jeher mit jpg und es hat immer gut funktioniert. Hier möchte ich gegenhalten:

Die Wahl des png Formates ist nicht etwa Willkür des Museumsbetreibers, sondern es ist das für diesen Zweck am besten geeignete Format hinsichtlich Skalierbarkeit und Dateigröße. Ausserdem ist es nicht verlustbehaftet im Gegensatz zu jpg. Die Reduktion der Graustufen ist beabsichtigt und kontrollierbar. Ich habe mich am Anfang auch gesträubt, aber als ich dann mal Übung mit dem png Format hatte und gute Ergebnisse erzielt habe, war ich überzeugt und speichere meine Schaltplansammlungen nun nur noch auf diese Art. Jpg hat durchaus auch seine Berechtigung, allerdings im Bereich Fotos.

Mein Angebot:

Kommt jemand trotz dieser Ausführungen nicht zurecht und willl radiomuseum.org mit einem Schaltplan bereichern, biete ich mich an, diese Arbeit zu übernehmen. Hierzu bitte den Plan entsprechend hochaufgelöst an meine Mailadresse schicken. Ich schicke den Plan nachbearbeitet zurück oder lade ihn selbst hoch. Der erstere Fall ist für den Beibringer des Planes günstiger, da ihm dann auch der upload angerechnet wird.

Zu guter Letzt möchte ich noch aus meiner Erfahrung in der Arbeit mit Schaltplänen deutlich stellen das ein schlecht lesbarer Plan Verdruss und Ärger bringt. Ein Bauteil das man mit einem falschen Wert dimensioniert weil der Plan falsch interpretiert wurde führt zu der Fehlerkategorie "eingebaut". Fehler dieser Kategorie sind in der Praxis vom Verursacher selbst nur noch schwer zu finden. Also bitte das Optimum an Qualität aus den Plänen herausholen.

einen fleissigen upload und viele Grüße

Franz-Josef Haffner

This article was edited 16.Jun.06 09:38 by Franz-Josef Haffner .

Ernst Erb
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16.Jun.03 20:30

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Franz-Josef Haffner hat das Amt des Schaltbild-Monitors übernommen, und ich danke ihm für seine Darstellungen und sein Hilfe-Angebot. Arpad Roth ist der zweite Schaltbild-Administrator.

Schön finde ich auch, dass man mit unserer Methode sogar einen Schaltplan für einen vollständigen Röhren-Fernseher auf ein Blatt A4 bekommt - Beispiel SABA Schauinsland T504 alt. Plan hochgeladen am 15. Juni 2003 von Michael Sigmund. Ein Schaltplan zeigt sich in der Qualität, indem man ihn als PDF mit der "Plus-Lupe" vergrössert. Dieser Plan ist noch scharf bei 1200%. Man kann also auch mit einem schlechten Printer Teile des Plans ausdrucken - und die werden ganz scharf: Man vergrössert - z.B. auf 400 oder gar 800% und wählt einen Ausschnitt aus - teilt den Plan also in Teile und druckt so aus - immer nur dann, wenn die Bauteile besonders klein angeschrieben sind - wie im vorliegenden Beispiel.

Bildbearbeitungsprogramme:
www.irfanview.com - Franz-Josef Haffner und andere geben Anleitungen auf:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=5756 plus über Picture Publisher, Paint Shop Pro etc.
Gemäss Josef Herrmann gibt es bei
www.zdnet.de/downloads/programs/b/j/de000ABJ-wc.html ein gutes Programm (Sprache Deutsch) aber später schreibt Herr Herrmann, dass er doch irfanview vorzieht. Mario Tieke zieht Micrografx (Picture Publisher 9) vor. Sein Kommentar: War Beipack zu Grafikkarte, danach auch auf CHIP-CD. Dieses Programm beherrscht sehr viele Graphikformate von Strichbild über Graustufen bis 32Bit Farbe, hat sehr viele Filterfunktionen, sehr viele Konvertierungsmöglichkeiten, Zeichen-, Schneide-, Masken- und Textfunktionen. Gemäss Detlef Boeder komme auch Photo Impact für 99 Euro in Frage.

Mario Tieke schreibt: Ich hatte vor kurzen die Erfahrung gemacht, dass Programme von Microsoft und die PDF-Portierung im RM nicht mit PNG-Dateien bei max. möglichen Datenreduktion ohne Qualitätsverlust aus meinen Programm klar kamen, aber ich meine Dateien problemlos in Pdf-Dateien wandeln konnte . Ich habe es auf verschiedenen Rechnern probiert.Bei einer Umwandlung der PNG-Dateien ins GIF-Format war es mit der Wiedergabe möglich. Wenn man diese Fehlfunktionen kennt kann man sie auch umgehen und kommt zu guten Ergebnisse.

Detlef Boeder: Habe vorher mal mit dem Photo Impact immer eine Mischung aus Gilb,Chassisfoto und Schaltbild gescannt und ich muss sagen...besser als alles andere was ich vorher benutzte! Ich nehm das jetzt erstmal. Er verwendet Jasc Paint Shop Pro 8.01: Das stärkste aber sind die png Optionen. Der Programmteil nennt sich "png Optimizer" und vereinigt unter einer übersichtlichen Oberfläche alle erdenklichen Einstellmöglichkeiten inklusiv Vorschau und Vorausgrößenberechnung.

Fred Pertschek: Als werbegrafiker habe ich täglich mit bildbearbeitungsprogrammen zu tun. Für mich gibt es nur ein einziges produkt - adobe photoshop 7.0. da hat man auch die möglichkeit unleserliche bereiche (z.b.durch kaffeeflecken am original) perfekt zu retuschieren. ich baue mit diesem programm auch zerbrochene oder verwischte radioskalen nach.

Hans M. Knoll macht darauf aufmerksam, dass es sich lohnt, den Acrobat Reader gratis zu updaten, wenn man nicht Version 5 oder später hat, da nur dann die von Franz-Josef Haffner angegebenen Mehrfachseiten funktionieren.

Interessante Bedienungsanweisung für Corel Photopaint von Alexander Schmitz für "Fortgeschrittene": Ich scanne und bearbeite meine Schaltpläne immer mit Corel Photopaint. Ich scanne sie zunächst als Farbstrichgraphik ein, klicke dann auf Farbmaske, auf die Pipette und klicke anschließend auf 10 bis 15 Stellen die hinterher Weiß seien sollen und danach auf OK. Dann Klicke ich Doppelt auf Rechteck, wähle weiß aus, und ziehe das Rechteck einmal über den gesamten Schaltplan. Danach Klicke ich auf die Schaltfläche "Maske Invertieren" (in der Leiste oben über der Graphik), danach wider doppelt auf Rechteck wähle Schwarz aus und Ziehe erneut ein Rechteck über den gesamten Plan. Danach klicke ich auf Maske entfernen (neben Maske invertieren). Jetzt schneide ich den Rand ab, dazu klicke ich auf markieren markiere Schaltplan (den Rand nicht mit) klicke dann auf Bild und auf beschneiden nach Maske und danach wider auf Maske entfernen. Jetzt noch auf Bild Farbformat ändern und auf schwarz-weiß, sollte der Plan jetzt undeutlich werden auf Bearbeiten rückgängig und Wähle 8bit-Graustufen. Bevor ich den Plan abspeichere beseitige ich mit Pinsel und Radiergummi noch die letzten Flecken und Unreinheiten, danach speichere ich den Plan als gif ab.

Franz-Josef Haffner: Mein Weg ist ein etwas anderer. Ich orientiere mich nicht an der Bildgröße, sondern ich weiß daß eine A4 Seite mit 300 dpi und 6 Graustufen im Bereich unter 500 kB liegt, je nach Bildinhalt. Seilpläne sind kleiner als Schaltungen, weil halt weniger Bildinformation enthalten ist. Wenn ich bei einem Seilpan einstelle: mach mir 500 kB, dann wird die Datei unnötig groß. Dafür genügen auch 130 bis 200 kB. Bei den meisten Dokumenten verringere ich am Schluß noch einmal die Bildgröße auf 75%, das spart wieder etwas Speicherplatz und die Lesbarkeit wird kaum beeinträchtigt. Ich stelle also meine Bildgröße ein, dann meine Graustufen. Die png Optionen zeigen mir: aha die Datei liegt in einem guten Bereich, fertig!

Der "png optimizer" der englischen Version von PSP nennt sich in der deutschen: "Optimierung ausführen"

This article was edited 08.Jan.04 14:01 by Ernst Erb .

Franz-Josef Haffner
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26.Jun.03 18:55

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Ausdruck von Teilbereichen

wenn der Plan zu detailliert ist kann er in Teilen ausgedruckt werden. Dazu innerhalb des Acrobat Readers mit der Schaltfläche "Grafik-Auswahl Werkzeug" einen Rahmen um den zu druckenden Bereich ziehen. Geht man nun auf "Drucken" ist im Optionsfeld automatisch "Druckbereich -> ausgewählte Grafik" vorgegeben. Mit den Optionen: "Große Seiten auf Seitengröße verkleinern" bzw. "Kleine Seiten auf Seitengröße vergrößern" läßt sich der Platz auf der DIN A4 Seite optimal aunutzen. Evtl. ist bei den Druckereigenschaften noch Querformat auszuwählen.
Die Version 6 des Arcobat Readers bietet übrigends im Vergleich zur Version 5 eine wesentlich bessere Bildschirmdarstellung auch bei kleinem Zoomfaktor.

Herauslösen von eingebetteten Grafiken in pdf Dateien

Eingebettete Grafiken lassen sich wieder herauslösen indem man den Zoomfaktor auf 400% stellt und mit dem "Grafik-Auswahl Werkzeug" einen Rahmen um die Grafik zieht. Nun mit der rechten Maustaste in den Rahmen klicken und "kopieren" auslösen. Das Bild befindet sich nun in der Zwischenablage und kann in jedes Bildbearbeitungsprogramm übernommen werden.
Ein weiterer Vorteil der Version 6: das Vergrößern auf 400% ist hier nicht mehr nötig, auch bei kleinem Zoomfaktor wird die Grafik in ihrer ursprünglichen Auflösung in die Zwischenablage übertragen.
Besonders einfach ist das Herauslösen einer Grafik mit dem Programm Adobe Photo Shop. Hier gibt es eine Importfunktion für Grafiken innerhalb von pdf-Dateien. (Von mir getestet ist die Version 6.0).

Ergänzung vom 16.6.2006:

intwischen nimmt man natürlich den Acrobat Reader 7. Man wählt das Schnappschuss-Werkzeug mit Hilfe des Fotoapparates und zieht einen Rahmen um die Grafik. Beim Loslassen der Maustaste wird die Grafik automatisch in die Zwischenablage übertragen.




weiterhin fleissigen upload wünscht
Franz-Josef

This article was edited 16.Jun.06 09:44 by Franz-Josef Haffner .

Franz-Josef Haffner
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23.Aug.03 10:06

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Bevorzugt lade ich wie oben erwähnt Schaltungen in 6 Graustufen hoch. Im Gegensatz zur Schwarz-Weiß Zeichnung (Strich-Zeichnung) bringt es eine bessere Deutlichkeit. Natürlich sind die Dateien in SW wesentlich kleiner. Ich möchte zur Veranschaulichung zwei Referenzen angeben:

http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=23454 (Saba Wildbad 125)

Hier handelt es sich um Bilder mit 6 Graustufen in der Qualität und Dateigröße m. E. den Idealfall darstellen.

Hier ein Beispiel für SW Zeichnungen:

http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=7340 (Philips 695A)

Zu diesem Modell hab ich sage und schreibe 21 Dokumente hochgeladen die allerdings so klein sind daß sie alle zusammen auf einer Diskette Platz finden würden. Trotzdem ist die Lesbarkeit mit etwas Einschränkungen in Ordnung.

Warum viele hilfsbereite Mitglieder diese Ziele nicht erreichen liegt größtenteils an den Unzulänglichkeiten der verwendeteten Bildbearbeitung, zum Teil aber auch an der Handhabung der Programme. Nun hab ich wirklich schon sehr viele Bildbearbeitungsprogramme getestet, und ohne daß ich Schleichwerbung betreiben will erziele ich die mit Abstand besten Ergebnisse mit Photo Impact Version 8. Wer es mal probieren will:

http://www.ulead.de/pi/trial.htm

Unter dieser Adresse gibt es eine kostenlose Testversion mit 30 Tage Begrenzung zum download. Die Datei hat allerdings eine Größe von 35 MB.

Ich werde auch weiterhin andere Software testen und wenn ich ein Alternativprodukt finde welches meine Erwartungen erfüllt gebe ich es hier bekannt.

auf gutes Gelingen
Franz-Josef

 

Iven Müller
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23.Aug.03 12:43

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Ich benutze bei diesem Programm vor allem die Option "Datei für Web speichern".

So wird einem dort ein Ausschnitt aus dem Orginal und aus dem Endergebnis gleichzeitig angezeigt.


Jetzt kann man dort solange mit Bildformaten und Graustufen bzw. Komprimierungsgraden extperimentieren, bis das Ergebnis gut und die Größe akzeptabel ist. Die Größe der Datei
( welche sie nach dem Speichern haben wird ) wird aktuell angezeigt.
Bei jeder Änderung der Graustufenanzahl beispielsweise, wird die Datei(end)größe neu berechnet. Kommt man auf keine Lösung ( Datei noch zu groß ), so ist auch die Bildgröße prozentual oder pixelweise neu einstellbar.

Es läßt sich so ein einem einzigen Fenster sowohl Größe der Datei als auch die Bild-Quailtät beurteilen. Hat man einen guten Kompromiss zwischen beidem gefunden, speichert man ab.

Fertig !

Das Programm enthält auch zur vorherigen Bearbeitung alle nötigen Funktionen.
z.Bsp: Tonwertkorrektur, freies Drehen usw.

Gruß Iven

 

This article was edited 08.Jan.04 21:00 by Iven Müller .

  
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