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stern-berl: 1200; Stern Party mit Langwelle

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Wolfgang Lill
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04.Jul.09 17:24

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Eine interessante Skalenbezeichnung will ich den Mitgliedern des RM nicht vorenthalten.

Dieses Gerät hat auch die Wellenbereiche Mittel- und Kurzwelle.

Deutlich zu erkennen ist jedoch die Bezeichnung Langwelle, bevor es jemand merkte waren einige Tausend Gerät ausgeliefert und verkauft.

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Wolfgang Eckardt
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06.Jul.09 11:22

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Sicher eine interessante Zusammenstellung - KW-Skala mit Langwelle bezeichnet.

Da es vom "normalen Stern Party" (nannte sich auch 1100)  eine Exportvariante mit LW statt KW gab, wäre das auch hier denkbar, dass es eine Exportvariante gab - oder wenigstens "angedacht" war.
Nun dürfte aber nicht mehr nachzuvollziehen sein, wer beim Skalendruck geschlampt hat oder was der "Urheber" dieser scheinbaren Panne war.

Welcher Bereich ist aber nun wirklich eingebaut, LW oder KW???

Übrigens gibt es soche Fehler bei der Umstellung der Druckvorlagen oder der Präge- bzw. der Presswerkzeuge auch bei anderen Modellen. Sind dann gesuchte "Fehldrucke".

Wolfgang Eckardt

Wolfgang Lill
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06.Jul.09 15:19

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Das Gerät hat tatsächlich Mittel - und Kurzwelle. 

Welchen Zweck hatte aber die Merkskala ?

Wir mussten ja z.B bei der NVA (Nationale Volksarmee der DDR) bei mitgebrachten Kofferradios  die Frequenzen von DDR Sender markieren und es wurde dann vom Vorgesetzten überprüft.

Westsender hören war verboten und zog den Einzug des Radios nach sich. Das könnte aus meiner Sicht der Sinn der Merkskala gewesen sein oder gibt es dafür noch eine andere Erklärung?

Jens Dehne
 
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07.Jul.09 10:06

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Mich erinnert diese „merkskala“ an die Möglichkeit, dort die entsprechenden Lieblingssender zur besseren Auffindbarkeit zu Markieren.

Auch bei Heimgeräten sind mir entsprechend vorbereite Skalenscheiben hin und wieder aufgefallen. Oft wurde seinerzeit einfach ein schmaler Streifen Heftpflaster als Markierung aufgeklebt....
 
Viele Grüße! Jens Dehne
Michael Seiffert
Michael Seiffert
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07.Jul.09 16:06

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Die sogenannte Merkskala ist bei vielen Koffergeräten aus DDR-Produktion zu finden, manchmal mit verschiebbaren Skalenreitern wie zb. beim Stern Dynamic 2030 oder nur als einfache Lineraskala wie zb. beim Stern Dynamic 2. Es gibt auch Geräte, wo sie mit Dezimal bezeichnet ist, wie beim Stereoport SRE100.

Bei Heimrundfunkgeräten älteren Baujahres fällt mir der Erfurt4 mit matt geätztem Glasbereich in der Skala ein zum Selbstmarkieren der Lieblingssender.

Wie Herr Knoll in einem anderen Thread gerade beschreibt, sind solche Skalen aber auch bei hochgenauen kommerziellen Geräten zu finden.

Also richtet sie sich wohl nicht nur an den technisch unbedarften Gerätebenutzer, der nicht viel mit Frequenz- und Kanalangaben anfangen kann sondern stellt schlicht und einfach eine zusätzlich angebotene Markierungsmöglichkeit zur schnellen Wiederauffindbarkeit einmal eingestellter Frequenzen dar.

Geht man in die Anfänge der Radiotechnik zurück, gibt es an den entsprechenden Einstellelementen eigentlich nur derartige Linearskalen, sei es am Geräteknopf direkt oder an der Frontplatte. Skalen mit Frequenzangaben oder gar Sendernamen kamen erst später. Auch da kann also diese Art Skala ihren Ursprung haben.

 

This article was edited 07.Jul.09 16:07 by Michael Seiffert .

  
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