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telefunken: Bayreuth: Niederfrequenzteil einer Hi-Fi-Truhe

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Eike Grund
Eike Grund
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10.Aug.11 11:56

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Ab Mitte der 50er Jahre zeichneten sich Radios und Truhen  am oberen Ende des Produktspektrums auch durch aufwendige Tonverstärker mit mehreren Lautsprechern aus. Diese Schaltungen mit Gegentaktendstufen und  ausgedehnten, oft sehr unübersichtlichen komplexen Netzwerken zur Klangbeeinflussung können auch den erfahrenen Restaurateur an den Rand der Verzweiflung bringen, wenn der Klang noch nicht das bringt, was der Schaltplan verspricht.

Die Musiktruhe Bayreuth HiFi (1956/57): DM: 1548,- (Quelle: RMorg) und vermutlich auch das Folgemodell Bayreuth II (1957/59): DM 1638,- (Quelle: Neuheiten-Liste in FUNKSCHAU 13/1957) hat einen

5-stufigen Nf-Verstärker mit 2 x ECC83 und 2 x EL84, dabei ist der Plattenwechsler-Entzerrerverstärker mit einer weiteren ECC83 (Nr. 11 im Schaltplan) noch nicht berücksichtigt.

Eine ausführliche Beschreibung dieses Verstärkers in der Funkschau 1956 / Heft 13  (Rubrik: "Aus der Laborarbeit")
Niederfrequenzteil einer Hi-Fi-Truhe
mag dem noch weniger erfahrenen Restaurateur helfen, die Begriffe - Gegenkopplung, Mitkopplung, Verzerrung, Entzerrer, Lautsprecherresonanz, Klirrfaktor, Phasenwender*, Phasendrehung**, gehörrichtige Laustärkeregelung**, Schirmgitter-Gegenkopplung (Ultralinearschaltung) und nochmals das Thema verschachtelte Wicklungen gegen Streuinduktivitäten im Ausgangstrafo – besser zu verstehen, bzw. deren Wirkung in der Schaltung lokalisieren zu können .

Dazu ist diese Schaltung besonders geeignet, weil  die Netzwerke zur Gehörrichtigen Lautstärkereglung, der Klangformung und der Gegenkopplung mit einer vom Ausgangstrafo (sekundärseitig) zurückgeführten Spannung unabhängig voneinander realisiert wurden (nicht miteinader verflochten) und deren Wirkung somit gut nachvollzogen werden kann.


*Phasenumkehrstufe, **Phasenverschiebung, ***Physiologische L.

Pièces jointes:

Cet article a été édité 10.Aug.11 11:59 par Eike Grund .

Wolfram Zylka
Wolfram Zylka
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10.Aug.11 20:01

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Grüße Sie Herr Grund,

für den interessanten Beitrag und die damit verbundene Arbeit möchte ich mich herzlich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Zylka

  
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