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unbekannt: Telekom Birdie

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Mark Hippenstiel
Mark Hippenstiel
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19.Jun.20 12:20

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Erläuterung aus Wikipedia:

"Birdie (engl. Vögelchen) war ein Mobilfunkdienst der Deutschen Telekom, der mit einem schnurlosen Handgerät im Umkreis von 50 bis 300 Meter um eine speziell gekennzeichnete Vermittlungsstation (primär Telefonzellen) abgehende Telefonate ermöglichte. Mit demselben Handgerät konnte man darüber hinaus zu Hause wie gewohnt mit einer entsprechenden Heimstation sowohl abgehende wie ankommende Anrufe tätigen bzw. entgegennehmen. Die Deutsche Telekom plante Birdie-Vermittlungsstationen an belebten Plätzen wie Einkaufszentren, Ladenpassagen, Bahnhöfen und Flughäfen einzurichten.

Der im Rahmen eines Feldversuches von Oktober 1990 bis September 1991 in Münster (analog, CT1+) und München (digital, CT2) erprobte Dienst hatte der Telekom zufolge, insbesondere vor dem Hintergrund des in den Startlöchern stehenden Mobilfunkdienstes D1, keine ausreichenden Marktchancen mehr in Deutschland. Deshalb wurde der Feldversuch Mitte 1993 in München eingestellt.

1991 betrug die monatliche Grundgebühr für Birdie 8,80 DM (das entspricht inflationsbereinigt heutigen 6,94 Euro) und für eine eigene Heimstation zahlte der Kunde zusätzlich monatlich 15 DM (entsprechend 11,83 Euro). Über eine Birdie-Station vermittelte Anrufe kosteten während des Feldversuchs 0,39 DM (entsprechend 0,31 Euro) pro Einheit (Ortsgespräch zum Normaltarif) und die über die Heimstation geführten Telefonate 0,23 DM (entsprechend 0,18 Euro).

Der allgemeine Oberbegriff für diese Art von Mobilfunk war Telepoint. In anderen Staaten Europas und Asiens wurde dieser Dienst zum Teil mit Erfolg als Regelbetrieb durchgeführt. Die Idee, mit demselben Gerät unterwegs und – zu günstigeren Konditionen – zu Hause zu telefonieren, wird aktuell von Mobilfunkangeboten mit „Homezone“ verwirklicht (etwa Genion von O₂)."

  
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