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Temperatursicherungen in Transformatoren

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Rudolf Drabek
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18.Oct.20 20:58

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Je ein Beispiel aus den 60ern und aktuellen Transformatoren, die ja laufend durch Schaltnetzteile ersetzt werden. Netztransformatoren enthalten viel Kupfer und das ist teuer. IC's kosten für diesen Verwendungszweck im Vergleich zu Kupfer wenig.

Netztransformatoren werden bei Übertemperatur, aus welchen Ursachen auch immer verursacht, aus Sicherheitsgründen üblicherweise mittels Temperatursicherung abgeschaltet.

Diese Sicherungen sind so gebaut, dass sie nicht für Reparatur ausgelegt sind aus guten Gründen.

Die Philips Temperatursicherung ist für eine Temperatur von 130°C ausgelegt. Die Pille hält der Federspannung bei hoher Temperatur nicht stand und die Federn, nur eine Seite ist sichtbar, sind dann mehr als 4 mm voneineander distanziert.

Die Sicherung ist in einer Tasche, die mitgewickelt wird, eingesteckt. Die Verbindung zwischen den Federn mit gewöhnlichem Lot ~200°C wieder herzustellen kann in einen Großbrand ausarten. Bitte unterlassen.

Ein neuerer Transformator hat eine Einmal-Thermosicherung eingebaut, die auf dem Kupfer aufliegt. Die Auslösetemperatur ist 102°C, wahrscheinlich deshalb wegen schlechterem Wärmeübergang als in der oberhalb erwähnten Tasche, die mitten in der Wicklung liegt.

Sehen sie die Zinnkugel auf der Temperatursicherung im Bild: ein Produktionsfehler der ein Sicherheitsproblem verursachen könnte. Der innere Sicherheitsabstand zwischen den Anschlüssen bei ausgelöster Sicherung ist unbekannt. Muss aber groß genug sein um ggfs. keinen Lichtbogen stehen zu lassen.

In Schaltnetzteilen findet man oft einen flammsicheren niederohmigen Widerstand in einem Isolationsschlauch. Unbekannt ob das den europ. Richtlinien entspricht.

 

 

 

 

Dietmar Rudolph † 6.1.22
Dietmar Rudolph † 6.1.22
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19.Oct.20 10:30

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Temperatursicherungen in Netztransformatoren von früheren Radiogeräten siehe "Netztrafo in Sonderausführung".

MfG DR

Rudolf Drabek
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19.Oct.20 12:01

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Danke für die Info. In "Texten" habe ich nicht rechechiert. Dort ist auf manchen Trafos  JR xxx.xx zu lesen. Das ist Produktion Hornyphon vor Einführung der 12NC Teilenummern. Die vielen früheren Ausführungen, die bei Aktivierung Metallspritzer im Gerät verbreiteten sind zum Glück schon lange verboten. Habe noch ein Bild einer solchen typischen Ausführungsform mit Spiralfeder aus dem B6A63A, auch in Produktion bei Hornyphon 1956 , von Hrn. Bauer erhalten. Beim B5W32AT, Baujahr 1962 ist schon die "Taschensicherung" anzutreffen.

Eine Anekdote: Herr Horny hatte die Angewohnheit so lange Bleche aus den Transformatoren herauszuziehen, bis ihm die Temperatur passte, um Geld zu sparen.

  
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