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UKW-Empfang in Sachsen wird beginnend ab 2010 ersetzt!

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Wolfgang Lill
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Die "Sächsische Zeitung" bringt in der Ausgabe vom 28.Januar 2009 einen Artikel zum UKW-Empfang in Sachsen, welchen ich den Mitgliedern des Radiomuseums nicht vorenthalten will.

 

 

 

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This article was edited 28.Jan.09 09:55 by Wolfgang Lill .

Dietmar Rudolph † 6.1.22
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Die "Information" der "Sachsen SZ" ist zu gering als daß daraus eindeutige Schlüsse gezogen werden könnten. Vermutlich handelt es sich aber um den x-ten Anlauf für den "endgültigen" Start von DAB. DAB (oder neuerdings DAB+) startet ja seit fast 20 Jahren  jedesmal zur Funkausstellung "definitiv" und nimmt dann seinen Regelbetrieb auf.

In die DAB-Netze wurden viele Millionen investiert. DAB ist tatsächlich im Regelbetrieb. Leider hat es sich kaum herumgesprochen. Und was das Angebot an Programmen angeht, gibt es bislang bei DAB oft noch nicht einmal so viele Kanäle wie aktuell in UKW verfügbar sind. Das könnte sich allerdings bei DAB+ ändern, weil hierfür eine besser komprimierte Audiocodierung verwendet wird. Die alten DAB-Empfänger können dann aber zusammen mit den UKW-Empfängern entsorgt werden.

DAB+ Empfänger benötigen neue Chipsätze. Die hätte man ja in Sachsen entwickeln und fertigen können. Das dürfte nun aber zu spät sein.

Die Ankündigung, daß der Freistaat Sachsen alleine den Digitalen Rundfunk einführen will, kann man nicht ernst nehmen. Das geht vermutlich noch nicht einmal Europa weit so ganz einfach. Man braucht dazu nämlich digitale Empfänger, die massenweise und damit billig herzustellen sind. Und die Hersteller legen erst dann eine Massenproduktion auf, wenn sie halbwegs sicher sein können, auch entsprechend viele Kunden zu finden. Und die Kunden kaufen erst dann massenweise digitale Empfänger, wenn sie darin einen "Mehrwert" sehen. Dazu bedarf es jedoch genügend interessanter Radioprogramme. Das ewig Gleiche, nur anders gemixt und mit Werbung durchsetzt wird nicht reichen.

Die Ankündigung in der "Sachsen SZ" erinnert deshalb schon etwas an Don Quichote und dessen tapferen Kampf gegen Windmühlenflügel.

MfG DR

Wolfgang Lill
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Der Beitrag von Dietmar Rudolph war für mich Anlaß weiter zu hinterfragen:

a: beim Autor des Artikels Herrn Schulze in Leipzig, was leider keine neuen Erkenntnisse brachte.

b: bei Herrn Jens-Ole Schröder , Referatsleiter für Medien der Sächsischen Staatskanzlei.


Herr Schröder sagte mir dazu:


Seit 1996 ist die Umstellung bereits im Sächsischen Privatrundfunkgesetz geregelt. Dies ist jetzt gültig in der Fassung v. 01.09.2008.

Nachzulesen unter: www.sachsen.de >>> Gesetze.

Welche Version eingeführt wird, konnte mir der Staatssekretär leider auch nicht sagen, nur das Versuche laufen mit DAB und DAB+.

Im weiteren Gespräch räumte auch er ein, das Sachsen losgelöst im Alleingang das nicht einführen kann, aber sobald das Startsignal für eine System verbindlich gegeben ist, wird man die Vorreiterrolle  übernehmen....

This article was edited 28.Jan.09 15:42 by Wolfgang Lill .

Wolfgang Lill
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29.Jan.09 08:52

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weitere Meinungen veröffentlicht als Leserbriefe in der "Sächsischen Zeitung" vom 29.01.2009.

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