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UKW_Empfangsteile mit Trioden als Mischer

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Papers » Principles of schematics etc. » UKW_Empfangsteile mit Trioden als Mischer
           
Hans M. Knoll
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Baustelle:

Hallo Freunde, ich muss hier diverses einueben, daher ist kein System zu sehen.

Ich teste hier die Lesbarkeit und Schaerfe der Bilder zum GRUNDIG 5040W 3D

und wenn der fertig ist, kommt hier die MISCHSTUFEN im UKW -Empfänger.

mfG Knoll

Als Anlage pdf finden Sie einen wichtigen Text zum Thema.

Start:  

 Die Applikations_ Schaltung von Telefunken  Damit fing die Aera moderner Schaltungen an, die zu einer ziemlichen "Standardisierung"  der UKW Frontend's fuehrte.

 

 

 Die beiden Spulen des Variometers, sind durch ALU- Kerne abgestimmt.

 

Bild dazu hier

17.04.09 knoll

 

 Bild 1

Bild ist jetzt neu.
Bild 2  (C2 + C3 : CF = Gga : C4  ist die richtige Formel (Danke H. Prof. Rudolph)

Hier eine Prinzip-Schaltung von 1952/53 als die Mischer mit ECH xxx auf additive Mischung mit Trioden umgestellt wurde. Bei dieser und aehnlichen Schaltungen, ist der Eingangskreis direkt mit dem Oszillatorkreis verbunden. Damit sich diese Kreise nicht gegenseitig beeinflussen und vor allem, dass das Oszillatorsignal nicht ueber die Antenne abgestrahlt wird, muss der Einspeisepunkt elektrisch neutral, das heist er muss eben "neutralisiert" werden.

Das wird mit den Brueckenschaltungen erreicht, die uns schon die ganze Zeit verfolgen und es weiterhin tun werden. Es sind ausserordentlich wichtige Schaltungstechniken, ohne die moderne Schaltungen hoher Qualitaet nicht zu machen sind.  

 


 

Bild 3

hier eine Oszillator- Brücke  in der Realität. 1951 !

 

 

 

Bild 4

 


 

 

 

Bild 5  Ein Beispiel von Nordmende mit beiden Bruecken, die Oszillatorbrücke ist ableichbar

mit C67. Hier liegt wie bei Grundig eine Drossel im HF- Weg ueber die auch die ZF-Bruecke arbeitet. Nordmende hat auch kein Variometer sondern eine Drehko, das geht das nicht andres zu loesen.

 

 Bild 6 Eine Telefunken  Schaltung   mit  ECC85

 

 

 Hier bringe ich ab 16.09.09 einen Schaltungsvorschlag der Fa. Valvo, fuer den Entwickler der Industrie, von 1954.

Eine UKW-Schaltung mit der neuen ECC85 als HF. Cascode. Als Mischer die EC92

 

Schaltung:

 

 

Eine typische Pentodenbegrenzerkurve nach Telefunken.

 

 

 

 

GRUNDIG UKW-BOX mit EC92 1953


 

 

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This article was edited 03.Feb.12 21:17 by Hans M. Knoll .

Dietmar Rudolph † 6.1.22
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23.Mar.09 10:45

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In "Cantz, R.; Nowak, A.: Die Röhre im UKW-Empfänger, Franzis, 1952" findet sich ein Kapitel über "Additive Mischung mit Trioden", das  als Ergänzung und Hintergrundinformation für technisch Interessierte dienen kann.

Der alte Link war tot - es lebe der neue Link!

MfG DR

This article was edited 02.Feb.12 17:28 by Dietmar Rudolph † 6.1.22 .

Hans M. Knoll
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23.Mar.09 20:09

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Eine Anfrage aus USA zur Schaltungstechnik in Rundfunkgeräten der Firma GRUNDIG in den fünfziger Jahren
 
 
Hallo Mr. Sousa, hallo Leser im Forum.
 
Die Frage 1
 
 
 
 
 
Bild 1 USA (Auszug aus Thread)
 
Eine Mischung von HF zu ZF mit Gegentaktschaltungen und Röhren hat Grundig nicht gemacht.
 
Es ist für mich auch nicht ersichtlich, warum sich S/N mehr als ( Gain) die Verstaerkung sich verbessern sollte.
Vorteile sehe ich nur in Sachen Symmetrie, Stabilität und Entkopplung der Einzelnen Stufen wie HF- Stufe , Oszillator und ZF- Ausgang. Ganz sicher ergibt sich eine bessere Leistungsverstärkung (Conversion- Gain) Wie sich das Rauschen dabei verhält ist mir nicht klar oder ich weis es nicht!
 
Was aber als sicher gilt ist, einen Gewinn in der Gegentaktschaltung kann man nur erreichen, wenn die Stufe mit symmetrischen Signalen von HF und Osz. versorgt wird, was bei 100Mhz nicht ganz einfach zu realisieren ist. Es muss ja der Übergang von unsymmetrisch auf symmetrisch gelöst werden, wenn nicht alle Stufen symmetrisch ausgeführt werden.
 
Als Hinweis möchte ich den SABA Freiburg 3- DS  anführen. Dort ist die HF- Stufe mit einer Gegentaktschaltung ausgeführt, obwohl das Rauschen der Mischstufe nur mit 1/v der Vorstufe reduziert wird. Es wäre ja einfacher gewesen das Rauschen der Mischstufe, das immer grösser als das der HF- Stufe ist, in der Mischstufe durch anwenden einer Gegentaktschaltung zu reduzieren, statt es nur 1/v der HF- Stufe zu reduzieren
.
 
 
 
 
 
 
Bild 2 SABA UKW
 
Bei Grundig hat man im Jahr 1954 ein TV-Empfangsteil entwickelt.
Dort hat man mit einer Einzeldiode gemischt. 
Der wesentliche Grund dazu war der, man hat mit der halben Frequenz im Oszillator gemischt. Die Diodenkurve ist dazu gut geeignet um intern mit der ersten Oberwelle zu mischen, bzw. die F- Osz. zu verdoppeln.
 
 
 
 
 
 
hier die Seite frei von UCAS
 
Bild 3 TV- Sound
 
Der Entwickler war der Spitzenmann bei Grundig. Von dem stammen nicht nur alle Spitzen-Modelle sondern auch Schaltungen wie der 80U, die Reflexschaltung in vielen Grundig Radios, die additive Mischung mit der ECC82 bei AM. Dazu viele andere Spezialitäten der Technik z. B. die ersten Stereo- Decoder usw.
Dieser Mann (R.W.)war mein jahrelanges Vorbild, der hätte den Vorteil einer Gegentaktmischung bei FM sicher nicht ausgelassen.  
 
 
Die einzige Anwendung einer Gegentaktmischung war zur Zeit der Transistoren im Jahr 1961.
Dort gab es einige Portable- Geräte mit Dioden in Gegentaktschaltung als Mischer. Das aber bei AM also K,M, L.
Dort ist es zweckmässig eine Gegentaktschaltung einzusetzen. Bei passender Schaltung, ist der ZF- Ausgang gegen die anderen Ports isoliert also entkoppelt. Weder die Eingangs- noch die Oszillatorfrequenz ist am ZF- Ausgang zu finden. Bei Geräten den Bereiche bis 400Khz reichen (LW) und bei 510Khz wieder neu beginnen (MW) und einer ZF von 450 Khz eine Notwendigkeit wenn die Schaltung ordentlich arbeiten soll.
 
 
 
 
 
 
 
 
Bild 4 Diodenmix AM
 
 
 
Im FM- Teil wurde nur mit einer Diode und der Oszillatorgrundwelle gemischt.
Die Oszillatorstufe ist zugleich in Reflexschaltung eine ZF- Verstärkerstufe.
Hierbei ist ja der Abstand 10,7Mhz zu rund 100Mhz gross genug. Das kann der Schwingkreis alleine aussieben. Es braucht als keine Brueckenschaltung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bild 5 Diodenmix FM
 
Damit will ich einmal enden.
6 Stunden sind genug.
Hans M. Knoll
 
 
 

This article was edited 26.Mar.09 09:25 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
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Zunaechst einmal ohne Text von mir.

Ob das kommentiert werden muss, wird sich zeigen wie das Echo ist

In USA  werden Daten wie diese zur Zeit im RMorg. gesucht.


In der Anlage vier Seiten zur UKW Triode als Mischer (Mixer)
in Kofferradios (portable radio 

Diese  4 werden demnächst entfernt.



EDIT: NEU!

Ein begeisteter Leser (Thomas Günzel) hat sich die Mühe gemacht und den Text aus dem Mentor in einem Stück hergestellt. Ich danke Ihm dafür. Hans

Leider  war , ein kleiner Fehler im bearbeiteten Text enthalten.

Jetzt ist er korrigiert als V2 Dank an Thomas Guenzel

  Hans M. Knoll

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This article was edited 19.Apr.09 15:35 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
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Bitte  die neue Anlage beachten!

knoll

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Thomas Albrecht has translated the 1953 Radio-Mentor article "DC90 in additiver Mischschaltung"  from German to English. Thomas based his translation on the text capture linked above by Hans M. Knoll.

The English Version is DC90_in_Additive_Mixer_Circuitry.pdf

Thank you all who contributed to this effort.

Regards,

-Joe

Thomas Günzel † 1.8.22
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Den Auszug "Additive Mischung mit Trioden" aus dem Buch "Die Röhre im UKW-Empfänger" , den Professor Rudolph in Post 2 bereits feundlicherweise in einer gescannten Version hochgeladen hatte, habe ich nun digitalisiert um diesen hochinteressanten Text für Google lesbar zu machen.

Damit wird auch eine Übersetzung für unsere anderssprachigen Mitglieder mit Hilfe von Übersetzungstools einfacher.

Den Interessierten an diesem Thema wünsche ich viel Spaß bei der Lektüre.

Thomas

This article was edited 02.Feb.12 17:48 by Thomas Günzel † 1.8.22 .

Hans M. Knoll
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[1] Dies war notwendig geworden, als man die ZF Frequenz in die Lücke zwischen LW und MW verlegte.
[2] Einige spätere Philettas

Hallo Freunde der UKW Technik.

 

Weitere Texte oder Kommentare zum Thema sind gerne gesehen, bzw. erwünscht!

Ein grosses Dankschoen an Thomas Günzel und Joe Sousa und Thomas Albrecht, beide in USA !

 Hans M. Knoll



Die zwei Links sin tot, ich kenne aber Ihre Adressen nicht mehr

knoll

 

This article was edited 02.Feb.12 19:32 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
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Unser Mitglied  Herr Nagel hat mir den blauen Text  mitgeteilt:

In wieweit die Hinweise in den Thread von H. Prof. Rudolph eingebaut werden sollen, liegt nicht in meinem Ermessenspielraum . 

Ich bitte um freundliche Beachtung!

ZITAT: H., Nagel


 Ich möchte ergänzend noch auf die Verwendung des Triodenverstärkers in neutralisierter Kathodenbasisschaltung für UKW-Vorstufen hinweisen.
Das war ab 1954 eine Domäne bei Saba gewesen, nachdem noch im Jg. 1953 nur die EF80 im UKW-Eingang zu finden war.

Saba brachte 1954 Mischteile mit ECC85 bei den Geräten bis zur Mittelklasse (Meersburg 5), und den beiden "besten" Modellen Bodensee und Freiburg wurde eine neutralisierte Kathodenbasis-Gegentakt-Eingangsstufe (ECC81) spendiert. Siehe auch Ihr Thread UKW-Empfangsteile mit Trioden als Mischer, Post #3.

Ab dem Folgejahr 1955 waren beide Konzepte durch den mit 2x EC92 bestückten Eingangsteil (z.B. Freudenstadt 6) abgelöst, wieder in neutr. Kathodenbasis-Schaltung. Dieses UKW-Mischteil wurde für lange Zeit (bald 10 Jahre) der Standard bei Saba. Sowohl für die "normale" 10,7 MHz ZF wie auch für die Geräte mit 6,75 MHz.

Und wie schon bei den EF80 - EC92 Konzept, wurde immer der Vorkreis mit abgestimmt. Sogar das Mischteil der Sabine L mit der UCC85 bekam den abgestimmten Vorkreis und den neutr. Kathodenbasis-Eingang. (Ausnahme, die mir einfällt: erste Ausgabe der "Sabine" aus 1955 mit Zwischenbasis-Eingang und auf Bandmitte fest abgestimmter VK)

Evtl. ist das ja relevant für eine Veröffentlichung im obigen Thread.

Dazu folgende Links:

noch offen.


Bei der Gelegenheit möchte  ich auf  einen (mehrere) Text(e) in diesem Thread  hinweisen 

 

 

Hans M. Knoll

 

 

 

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This article was edited 06.Feb.12 14:37 by Hans M. Knoll .

  
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