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Unbekanntes Voltmeter für den Unterricht

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Wolfgang Siegmund
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15.Aug.09 22:01

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 Hallo Sammlergemeinde,

neulich bekam ich dieses Schulvoltmeter:

Es hat ein Messwerk von 100 mV und 2 mA.

 

Die Genauigkeit:

 

Das Logo (GBD)

 

Ich möchte gern dieses Modell anlegen.

Es wäre schön, wenn mir jemand mit Hersteller, Modell oder Jahr weiterhelfen könnte.

 

 

Besten Dank,

Wolfgang Siegmund

 

This article was edited 23.Aug.09 16:28 by Wolfgang Siegmund .

Dieser Frage-Post (oder -Thread) wurde wegen Nichtbeantwortung automatisch verschoben, weil im "Talk" die Chance auf eine Antwort wesentlich höher ist als im ursprünglichen Board.
verschoben von Board »ALLGEMEINES« am 21.Aug.09 22:01 von automatically 
Tobias Flück
 
 
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24.Aug.09 20:18

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Hallo Herr Siegmund,

die 1 in dem Dreieck deutet auf ein Produkt aus DDR-Produktion, es war das übliche Qualitätssiegel

für "erste Güte". Vielleicht hilft Ihnen dies ja weiter bei der Bestimmung des Meßwerks.

Viele Grüße, Tobias Flück.

Wolfgang Eckardt
Wolfgang Eckardt
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24.Aug.09 22:32

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Hallo Herr Siegmund,

ich habe bisher mit einer Antwort gewartet, da ich noch nicht den genauen Hersteller benennen kann. Da nun bereits eine Antwort erschienen ist, die leider auch nicht das Rätsel löst, möchte ich wenigsten etwas dazu schreiben.

Natürlich ist dieses Messgerät ein DDR-Produkt, das Standard ab Ende der 1960er Jahre in jedem Physikkabinett der Schulen war. Ich habe selbst viele Jahre damit gearbeitet. Es ist sehr robust und kann durch aufstecken verschiedener Shunts und Vorwiderstände von 1 - 500 V und für diverse Strömstärkebereiche genutzt werden, wobei die Zeigerstellung auch durch die Skala hindurch auf eine Wand projiziert werden kann.

Als Hersteller kommt wahrscheinlich der VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) in Frage, doch kann ich das noch nicht belegen. 

So viel als erste Information.

Mit besten Grüßen

Wolfgang Eckardt

 

Wolfgang Siegmund
Wolfgang Siegmund
 
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24.Aug.09 23:13

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Vielen Dank Herr Flück und Herr Eckardt,

bei den durchsichtigen Skalen war ich bisher der Meinung, sie sollten dem Vortragenden die Möglichkeit geben, die Messung zu beobachten und doch sich den Zuhörern zuzuwenden.

Gab es zur Projektion spezielle Geräte oder benutzte man etwa einen Tageslichtprojektor?

Beste Grüße,

Wolfgang Siegmund

 

This article was edited 24.Aug.09 23:17 by Wolfgang Siegmund .

Willi Ribbe
Willi Ribbe
 
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30.Aug.09 11:59

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Hallo Herr Siegmund,

diese Art der Messgeräte hatte schon von Werk aus die Größe, von der letzten Reihe der Schulklasse bzw. Hörsaal den Wert ablesbar zu sein. So jedenfalls in der Werbung.

Wollte man es größer, gab es ein spezielles System von Hartmann und Braun zur Großprojektion:

www.radiomuseum.org/r/hartmann_multavi_p_messwerk.html

Allerdings musste der damals durchaus übliche Diaprojektor vor Ort vorhanden sein, bzw. als Option dazu gekauft werden. Natürlich musste auch verdunkelt werde - bei Vorführungen ein echter Nachteil.

Tageslichtprojektion fanden erst mit den Overheadprojektoren nach 1960 (3M) Einzug in die Vorlesung und den Unterricht.

MfG. Willi Ribbe

Jörg Holtzapfel
 
 
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01.Sep.14 11:21

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Hersteller GBD nicht mehr unbekannt und inzwischen angelegt:

GBD

Habe selbst ein Voltmeter von Bässler - werde es demnächst anlegen.

  
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