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....uuuraltes Radio???? (neu mit "kleinen" Bildern)

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Klaus Dräger
Klaus Dräger
 
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02.Sep.03 14:45

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Hallo liebe Sammlerkollegen

Dieses unbekannte uralte Radio kommt aus einer alten Fabrikantenvilla aus der Jahrunderwende im Elsass. Ich tippe auf eine französische Fabrikation Mitte 20er Jahre. Weiss jemand etwas über diesen Typ? Hersteller? Selbstbau? (für das ist es eigentlich viel zu professionell aufgebaut), Röhrenbestückung (alles DARIO - Röhren, nur noch teilweise lesbar z.B. R44 oder R 46)

Kennt jemand die Röhrenbestückung? Oder hat jemand einen Hinweis auf Datenblätter / Fabrikation / Typen der DARIO Röhren?

In der Beilage ein paar Bilder.

Vielen Dank im voraus für Tips und Hinweise!

---> Ich habe zu spät bemerkt, dass die Bilder zu gross sind (Mb). Ich habe die gleichen Bilder inzwischen mit einer tieferen Auflösung ca.70kb erstellt. Wie kann ich die alten Bilder durch die neuen (kleineren) ersetzen?

EE: Nur der Moderator kann das tun - habe ich gemacht - benötigt Aufwand ... bitte nicht grösser als 20 bis 50 KB pro Bild im Forum. Ich werde im FAQ noch erwähnen. Sie können diesen Text löschen, nachdem Sie die neuen Bilder gebracht haben. Das ist übrigens ein typischer französischer oder belgischer Nachbau. Die Röhrenbezeichnung kann stimmen R und 2 Stellen ...
Man hatte schon damals Freude an besonderen Gehäusen und diese rundliche Öffnung und die Verzierungen sind typisch, wenn man auch das letztere eher seltener sieht. 

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This article was edited 05.Sep.03 16:36 by Klaus Dräger .

Michael Seiffert
Michael Seiffert
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02.Sep.03 15:33

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Das Gehäuse ist seinerzeit mit Sicherheit von einem versierten Tischler gefertigt worden das Innenleben lässt dann eher auf Eigenbau schliessen. Kann ja ein "Auftragswerk" gewesen sein. Die Verdrahtung ist für eine industrielle Fertigung und sei es in Kleinserie doch ein wenig zu wild.

Beim nächgsen Beitrag bitte dran denken, nicht so viele Mb`s mit Bildern verbraten, wenns auch lockt, den Sammlerkollegen das Gerät so nahe wie möglich zu bringen.

Gruss!

Michael

 

 

Klaus Dräger
Klaus Dräger
 
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02.Sep.03 15:44

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Mb`s 

Hallo Micael

Danke für Deine Antwort. Vermutlich hast Du recht mit dem Eigenbau (Verdrahtung) aber das Gehäuse und die techn. Konstruktion ist einfach Spitze.

Uebrigens mit den Mb`s,,, Du hast recht. Ich hatte zu spät realisiert wie gross die Dateien sind. Wäre für eine Auflösung von 72 dpi natürlich auch kleiner möglich gewesen....

Franz-Josef Haffner
Franz-Josef Haffner
 
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02.Sep.03 21:16

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das Design kam mir gleich bekannt vor. So ein ähnliches Gerät war vor ein paar Wochen auf einem großen Flohmarkt in Belgien zu sehen. Weitere Informationen hab ich leider nicht dazu.

Thorsten Brandenburg
 
 
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03.Sep.03 10:22

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 Ich habe ein französisches Truhengerät, dass in manchen Details eine gewisse Ähnlichkeit mit diesem Gerät hat- nur eben ohne Phonoteil. Der Herstellername der Pariser Firma ist bei mir nur zu lesen, wenn man die beiden Einstellknöpfe abschraubt- darunter steht der Firmenname! Vielleicht ist das ja bei diesem Gerät auch der Fall!?
Felix Schaffhauser
Felix Schaffhauser
 
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04.Sep.03 12:33

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Beim Betrachten des Bildes hat es auch bei mir BINGO gemacht. Das Gerät, das ich besitze, weist exakt die 2 gleichen Einstellknöpfe mit Feintriebknöpfen auf. Werde darunter mal nach dem Firmennamen suchen!

Mein Gerät (ohne Grammophon) hat noch zusätzliche Regler für Rückkopplung und Heizstrom, sowie Bereichswahl. Alles ist auf einer schönen Hartgummiplatte (mit rötlichen Schlieren) aufgebaut. Der Truhendeckel ist aufklappbar. Man sieht die 2 Röhren (R 56 und R xx) sowie eine 4.5 Volt Batterie für die Gittervorspannung.

Sollte es sich um ein gleichartiges Fabrikat handeln, wäre ein Austausch von techn. Info incl. Schema etc. sehr wünschenswert.

Klaus Dräger
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05.Sep.03 16:24

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Hallo Franz Josef

Danke für Deine Nachricht und das Photo. Hat wirklich sehr starke Aehnlichtkeit. Verstärkt mich im Verdacht, dass es ev. doch eine grössere Produktion davon gab (und kein Einzelstück ist)

Gruss Klaus

This article was edited 05.Sep.03 16:25 by Klaus Dräger .

Klaus Dräger
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05.Sep.03 16:27

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Hallo Thorsten

Vielen Dank für den Tip. Ich schaue mal unter dem Knopf nach!

Gruss

Klaus

---> Uebrigens meine Bilder waren ein paar Tage "weg" (wegen der Grösse).

Ich habe sie neu eingestellt. Bitte mal anschauen Vielleicht weisst Du etwas darüber.

Vielen Dank und Gruss

Klaus

This article was edited 05.Sep.03 16:32 by Klaus Dräger .

Klaus Dräger
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05.Sep.03 16:31

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Hallo Felix

Danke für die Info. Falls ich was finde (hinter den Knöpfen) melde ich wieder.

---> Uebrigens meine Bilder waren ein paar Tage "weg" (wegen der Grösse).

Ich habe sie neu eingestellt. Bitte mal anschauen Vielleicht weisst Du etwas darüber.

Vielen Dank und Gruss

Klaus

---> Uebrigens meine Bilder waren ein paar Tage "weg" (wegen der Grösse).

Ich habe sie neu eingestellt. Bitte mal anschauen Vielleicht weisst Du etwas darüber.

Vielen Dank und Gruss

Klaus

This article was edited 05.Sep.03 16:32 by Klaus Dräger .

Felix Schaffhauser
Felix Schaffhauser
 
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08.Sep.03 13:15

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Hallo Klaus,

 

inzwischen (das Wetter erlaubte es!) habe ich mein Gerät unter die Lupe genommen. Es weist viele Merkmale (Potis, Röhren, Drehko) auf, die auf einen gemeinsamen Hersteller, oder mindestens Kit-Lieferanten schliessen lassen. Bei den Franzosen war ja ab 1925 der Selbstbau zugelassen, und so gab es natürlich viele Bauteile-Hersteller, die komplette Bausätze in mehr oder wenig vielen Varianten anboten. Ein eigentlicher Geräte-Hertseller ist da natürlichn kaum auszumachen. Deine Fotos zeigen mir, dass unsere Geräte Äusserlich wenig Übersinstimmung zeigen. Auch handelt es sich bei meinem Gerät nicht um einen Super, sondern um einen Zweikreiser. Immerhin zeigte sich beim Auseinandernehmen an der Rückseite der Hartgummi-Frontwand ein interessantes Logo (vielleicht der Hersteller!). Ich zeige eine Zeichnung davon  in der Beilage nebst einer Geräteansicht. Auch ich wäre natürlich froh, wenn mir jemand beim Identifizieren helfen könnte.

 

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Klaus Dräger
Klaus Dräger
 
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09.Sep.03 17:18

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Hallo Felix

Herzlichen Dank für Dein ausführliches Mail. Ich denke auch, dass es sich möglicherweise um ein Kit oder Grundbausatz handeln könnte, obwohl ich eigentlich sehr erstaunt bin über die aufwendige und perfekte Konstruktion. Falls ich etwas finden sollte zu Deinem Gerät werde ich Dich sofort informieren.

Herzliche Grüsse, Klaus

Felix Schaffhauser
Felix Schaffhauser
 
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10.Sep.03 12:56

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Salü klaus,

 

vielen Dank für Deine Bereitschaft, da auch von Deiner Seite noch etwas zu recherchieren.

Mich würde sehr interessieren, ob Du so ein Logo vielleicht auch irgendwo auf einer Hartgummiplatte eingeprägt finden kannst, das würde dann eher auf den Hersteller dieses Teils deuten, als auf einen Gerätehersteller. Damit wären wir natürlich wieder gleich weit.

Aber erhaltenswert und interessant sind solche "Bastler"- oder Ausrüster-Geräte sowieso. Auch mein Gerät sieht sehr industriell aus. Aber dem nachzugehen bedeutete warscheinlich intensiven Kontakt mit unseren Sammlerfreunden aus Frankreich aufzunehmen. Soviel ich bis jetzt gesehen habe, sind sie (noch) nicht so Internetbegeistert wie wir.

Felix

Reinhard Bittner
 
 
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10.Sep.03 13:30

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Hallo zusammen!

Es gab im Frankreich der 20er Jahre eine große Zahl von sehr kleinen (Hinterhof-)Herstellern (auch Radio- oder Elektrogeschäfte), die Kleinstserien produziert haben. Auch Auftragsarbeiten waren recht üblich, was dann zu Unikaten führte. Die Qualität und Ausführung dieser Radios ist oft hochwertig und die Geräte erwecken den Eindruck, fabrikmäßig hergestellt worden zu sein (was sie, je nach Sichtweise, irgendwie ja auch sind). Daher trifft man immer wieder auf französische Geräte dieser Zeit, deren Marke keiner kennt, über die nichts weiter zu finden ist, oder die gar keine Marke tragen. In Frankreich werden diese Geräte als "sans marque" oder "marque inconnu" geführt und geniessen so einen Zwischenstatus zwischen Bastlergeräten und Geräten größerer und bekannterer Marken. Das schlägt sich insbesondere im Preisniveau nieder. Während Geräte großer Marken (allen voran Ducretet und Vitus, auch sehr beliebt sind Gody, Grammont, Lemouzy, Hurm, Berrens, SFR, Radio L.L., u.a.) z.T. astronomische Preise erzielen (ein Ducretet 4-Röhren Piano wurde dieses Frühjahr in Riquewihr für sage und schreibe 7k€ feilgeboten und nur deswegen nicht verkauft, weil der Anbieter teilweise Bauteile von Hurm ertauschen und verrechnen wollte), sind besagte Zwischengeräte deutlich preiswerter (von einigen Hundert bis etwa 1,5k€, je nach Größe und Attraktivität). Bastelgeräte werden wie hierzulande wie Ersatzteilposten behandelt. Wie man selber zu dem Thema steht, muß jeder mit sich abklären.

In diesem Sinne halte ich das abgebildete Gerät nicht für einen "Eigenbau", sondern für ein solches "sans marque"- oder "marque inconnu"-Gerät. Dasselbe dürfte auch für den 2 Kreiser von Herrn Schaffhauser gelten (ist es denn sicher ein Franzose?). Spezifische Infos über solche Geräte zu erhalten dürfte sehr schwierig werden.

Grüße

Reinhard

Felix Schaffhauser
Felix Schaffhauser
 
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12.Sep.03 12:44

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Hallo Reinhard,

besten Dank für Deinen aufschlussreichen Beitrag. Ich bin mir sicher, dass mein Zweikreiser ein "Franzose" ist, da praktisch alle Einzelteile Aufdrucke französischer Fabrikanten aufweisen. Ob man nun ein Marken-"Freak" ist oder nicht, die dargestellten Geräte sind es allemal Wert als Sammelobjekte ihre Anerkennung zu finden.

1. repräsentieren sie den damaligen Stand der Technik, sind also Zeitzeugen

2. halten sie in den meisten Fällen in Bezug auf die Ausführung den Vergleich mit Industriegeräten stand, ja übertreffen diese oft in Bezug auf Material, Liebe zum Detail und (handwerkliche) Verarbeitung

3. sind sie nicht selten in punkto Technologie und Leistung genial und (je nach Geschmack natürlich) sehr schöne Geräte.

Ich hoffe, dass der eine oder andere mich verstehen kann und wir so zusammen vielleicht doch eine Dokumentation aufbauen können.

mit besten Sammlergrüssen, Felix

  
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