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Telefunken-Röhrenmitteilungen Nr. 531 112

Der Zwischenfrequenzteil im Batteriegerät
German | Brochures
tfk_rm_5311121.jpg
 
Author Editor
Publisher Ξ Book seriesISBN
Telefunken-GmbH, Germany
Ulm-Donau
Söflingerstrasse 100
Date of issue / Date of first publication Periodicity
1953
Format Pages
DIN A4 Portrait 14
Print Type Type
s/w Brochures
Short Description

Es gehört heute zum Stand der Technik, daß ein Netzempfänger einen ausgereiften UKW-Teil besitzt. Das kombinierte Batterie-Netzkoffergerät machte bisher mangels geeigneter Röhren eine Ausnahme. Aber auch bei Betrieb im Freien will man auf die zahlreichen Vorteile des UKW-Empfangs nicht verzichten, so daß es im Zuge einer folgerichtigen Entwicklung liegt, den Batterieempfänger ebenfalls mit einem UKW-Teil auszurüsten.

Aus der Entwicklung der Netz-UKW-Empfänger ergibt sich die entscheidende Bedeutung der additiven Mischstufen (Telefunken-Röhre, Teil II). Es liegt daher nahe, diese bereits bekannte Technik auch auf den Batterieempfänger zu übertragen, was durch die Schaffung der DC 90 möglich geworden ist.

Die Dimensionierung einer solchen additiven Mischschaltung für Batteriebetrieb ist in den Röhrenmitteilungen für die Industrie Nr. 521 116 und 520 911 ausführlich diskutiert.

Es braucht hier nur nachgetragen zu werden, daß sich für diese Aufgabe neben der erwähnten DC 90 auch die DL 96 in Triodenschaltung eignet (Bild 1).

ln diesem Bericht soll deshalb nur untersucht werden, ob unter Voraussetzung einer technisch und wirtschaftlich möglichen Bestückung eines Batterie-UKW-Empfängers eine ausreichende Empfindlichkeit zu erreichen ist; denn der Batteriebetrieb zwingt zur Verwendung von Röhren mit niedrigem Stromverbrauch und damit kleiner Steilheit, wodurch die Stufen-Verstärkung erheblich unter dem Wert liegt, den man für die entsprechenden Stufen im Netzempfänger anzusetzen gewohnt ist. Daraus ergibt sich, daß besonders auf die Dimensionierung des ZF-Teiles Wert gelegt werden muß. Die Arbeit zeigt, daß es gelingt, mit vertretbarem Aufwand die Empfindlichkeitsforderung zu erfüllen, wenn man an die Grenze der durch Kapazitätsstreuungen und Gitteranodenkapazität bedingten maximalen Stufenverstärkung herangeht. Bei Verwendung der DK 92/96 für ZF-Verstärkung ist eine Neutralisierung - die aber bei Röhrenwechsel nicht nachzustellen ist - zweckmäßig.

Schließlich werden das Pegeldiagramm und besonders wichtige Punkte der Schaltung dargestellt und besprochen.

Description
Created by: Thomas Günzel (13.Mrz.15) available by: Thomas Günzel

Some example tube pages for sets you can see there:

Diode-Pentode DAF91 (1947)
Diode-Pentode DAF96 (1953)
Triode, vacuum DC90 (1952)
Vacuum Pentode DF91 (1947)
Vacuum Pentode DF96 (1953)
Pentagrid-Converter Heptode DK92 (1951)
Pentagrid-Converter Heptode DK96 (1953)
Vacuum Pentode DL94 (1950)
Vacuum Pentode DL96 (1953)

  
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