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Erdölmuseum Neusiedl an der Zaya

2183 Neusiedl/Zaya, Austria (Niederösterreich)

Address Bahnstraße 29
 
 
Floor area 6000 m² / 65 583 ft²  
 
Museum typ Exhibition
Mining
  • Industry / Production Technology


Opening times
nach telefonischer Vereinbarung mit dem Gemeindeamt. Der Nostalgieweg ist jederzeit frei zugänglich

Admission
Erwachsene € 2,--, Kinder € 1,--

Contact
Tel.:+43-25 33-89 255  eMail:gemeindeamt neusiedl-zaya.at  

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Our page for Erdölmuseum Neusiedl an der Zaya in Neusiedl/Zaya, Austria, is administrated by Radiomuseum.org member Wolfgang Scheida. Please write to him about your experience with this museum, for corrections of our data or sending photos by using the Contact Form to the Museum Finder.

Location / Directions
N48.607557° E16.788111°N48°36.45342' E16°47.28666'N48°36'27.2052" E16°47'17.1996"

Description Textauszug aus neusiedl-zaya.at 10/2011:

"Neusiedl/Zaya ist der bedeutendste Erdölfundort Österreichs. Vor über 80 Jahren begann die Förderung – die alten Gitternetztürme, die einzigen die es in Europa noch gibt, waren bis vor kurzem noch in Betrieb.

Bei einem Besuch des Erdölmuseums in Neusiedl erlebt man die Geschichte des Bergbaues der Vergangenen Zeit. Alte Werkzeuge berichten von der harten Arbeit und den Gefahren des Bergbaues."

Erdölmuseum & Museumslehrpfad Neusiedl an der Zaya 10/2011

Ausgesuchte Schaustücke und eine Vielzahl an noch stehenden Bohrtürmen aus der Zeit der aktiven Förderung in der Region bietet ein Ausflug nach Neusiedl an der Zaya.

• Den Auftakt macht die 750 mm Feldbahn, die von 1941 bis 1959 auf einer Länge bis knapp 17 km ihren Dienst im Materialzulieferverkehr tat, bis Lastkraftwagen selbige ablösten.

• Weiters steht man vor einem 600 PS starken Gasverdichter aus dem Jahr 1963, ebenso von Jenbacher, der mit einem Gasbetriebenen Zweitaktmotor angetrieben wird.

• Es folgen diverse Utensilien wie Blow-Out Preventer (Ausblassicherung für das Bohrloch im Störfall), Bohrkopfgestänge, Hacken und Antriebe.

• Ein klassischer Metallbohrturm an dem eine Förderpumpe angebracht wurde.

• Ein leider nur mehr als mitleidserregendes Relikt erhaltener mobiler Bohrturm.

• Die für die Erdölförderung angepasste Kettenraupenfahrzeug von Eisenwerk-Wülfel Hamburg

• Windenantriebsmotoren und Untersetzungen und Antriebseinheiten sowie Hebewerke

• Mechanisch angetriebener Bohrtisch

Angeschlossen sind zum Begleitthema des Museums: „Wein – Öl – Brot“ einige Gerätschaften aus dem Bäuerlichen Arbeitsalltag wie Pflug, Kartoffeldämpfkolonne, Sämaschine und anderes.

Zusammenfassung:

Der Ort, und damit auch das Museum hat seine Blütezeit als Erdölregion wohl schon hinter sich, wiewohl Förderanlagen zuhauf von der OMV in Betrieb gehalten werden und zum Zeitpunkt der Berichtsverfassung Explorationsmessungen stattfanden.

Zur Technik bietet sich der Vergleich mit dem Erdöl- und Erdgasmuseum in Prottes an.

Einzigartig für Neusiedl stehend die noch erhaltenen Bohrtürme in klassischer Bauweise für die Ölförderbranche. Die Antriebstechnik der ersten Nachkriegsfördertechnik mit Transmissionsantrieben, Übersetzungen sind sehr anschaulich zu erkennen. Dies im Vergleich zur später aufkommenden hydraulischen Antriebstechnik.

Als Hersteller finden wir die österreichische Firma Jenbacher, US Amerikanische Spezialbohrtechnik sowie Westdeutsche Antriebstechnik der Firma Wülfel.

Dies im Kontrast zur teilweise eingesetzten, bzw. ausgestellten „Ostblocktechnik“ aus dem Hause Tatra sowie der UdSSR in Prottes.

Das zeitlich passende Pedant zur Verbrennungsmotorbetriebenen Förderpumpe kann man in der Ortschaft Matzen/NÖ an der Straßenkreuzung studieren.

Die Integration moderner darstellender Kunst inmitten der Bohrtürme darf als gelungen angesehen werden und erweitert die Themenvielfalt des Lehrpfades, wiewohl der Pfad selbst leider nicht erkennbar ist und selbsttätig gesucht werden muss.

Mehr und mehr Windkrafträder die in der ganzen Gegend aufgestellt worden sind „stehlen“ der musealen wie auch gegenwärtigen fossilen Förderung die Schau und weisen uns einen Wink in die Zukunft der Energieversorgung.

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