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Museum für Geschichte der Zahnheilkunde in Oberösterreich |
4020 Linz, Austria (Oberösterreich) |
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| Address |
Hauptplatz 1
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| Floor area | unfortunately not known yet |
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Opening times
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Montag bis Mittwoch: 9 - 13 Uhr; Donnerstag und Freitag: 9 - 13 und 14 - 17 Uhr
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Status from 11/2013
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Free entry. | ||||
| Contact |
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| Homepage | www.zahnmuseum-linz.at | ||||
| Location / Directions |
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| Description | Der im Alten Rathaus nahe dem LinzGenesis gelegene Schauraum widmet sich der geschichtlichen Entwicklung der Zahnmedizin und der damit verbundenen Zahntechnik. Vom einfachsten Baderstuhl über die erste Fußtretbohrmaschine und erste Röntgengeräte sieht der Besucher im Zeitraffer und anhand zahlreicher Geräte, wie sich die Zahnmedizin seit dem 17. Jahrhundert weiterentwickelt hat.
Das Zahnmuseum beherbergt Exponate von 1700 bis zur heutigen Zeit, anhand derer die Entwicklung der Zahnmedizin und Zahntechnik gezeigt wird. Aus Funden, die heute in archäologischen und anthropologischen Museen der ganzen Welt zu sehen sind, wissen wir, dass eine Spezialisierung auf Zahnbehandlungen bis 3000 vor Christus nachgewiesen werden kann. Ob Ägypter, Phönizier, Sumerer, Mayas und Etrusker überall auf der Welt finden sich Hinweise auf »Zahnspezialisten«. Es wurden verschiedene interessante Methoden entwickelt, Patienten von Schmerzen zu befreien und ihnen, aus kosmetischen, aber auch funktionellen Gründen, Zahnersatz anzufertigen. Um 660 nach Christus wurden die ersten Versuche mit Silberamalgam als Füllungsmaterial unternommen; etwa um 1200 nach Christus gab es die ersten Vollprothesen. Das Museum für Zahnmedizin soll dem Besucher einen Überblick über die Entwicklung der Zahnmedizin von ca. 1700 bis in die heutige Zeit geben. Die ältesten Exponate, ein Zahnschlüssel und ein sogenannter »Bader–Stuhl« stammen aus dieser Zeit, Bader–Stuhl deswegen weil zu dieser Zeit die ärztliche Kunst hauptsächlich von den Heilbadern betrieben wurde. Aber auch hier gab es Spezialisten. Sie wurden, nach der einzig damals bekannten Art, einen schmerzenden Zahn zu entfernen, Zahnbrecher genannt. Das ZahnmuseumDie Ausstellungsräume sind modern architektonisch gestaltet und kontrastiert mit den mittelalterlichen Gewölben des Alten Rathauses. Luftig wirkende Inseln oder „Mundhöhlen“, die durch transparente Vorhänge getrennt sind, beherbergen Ordinationseinrichtungen aus den vergangenen 120 Jahren.Die Vitrinen im Zahnmuseum sind eigens von den bekannten Ausstellungsarchitekten Gnigler und Wilhelm entworfen. Ihre Form symbolisiert Backenzähne. Ihre Anordnung und Anzahl kann nach Erfordernis verändert werden. Der Inhalt ist nach Themenkreisen geordnet. |
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