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Schiffmühle Orth an der Donau

2304 Orth an der Donau, Austria (Niederösterreich)

Address
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ Exhibition
Mills
  • Navy / Watercraft


Opening times
mit Voranmeldung
Die Tschaike fährt regelmäßig Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertage: 14:00 oder 15:30 Uhr und im Charterbetrieb.

Admission
Status from 06/2021
Erwachsene: € 14,00; Kinder ab 6 Jahre/Schüler: € 6,50; Familie: € 34,00

Contact
Tel.:+43-664-33 414 22  eMail:info schiffmuehle.at  

Homepage www.schiffmuehle.at

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Location / Directions
N48.123964° E16.711704°N48°7.43786' E16°42.70222'N48°7'26.2715" E16°42'42.1333"

Die Donau ist nach der Wolga der längste Fluss Europas. Mit einer Länge von 2850 km verbindet sie 10 Länder, wie kein anderer Fluss der Welt. Über 17 Sprachen werden entlang der Donau gesprochen.

Die Schiffmühle Orth an der Donau ist eine Schiffmühle im Nationalpark Donau-Auen in der Gemeinde Orth an der Donau im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich. Die Schiffmühle ist ein Museum und wird mit einer Tschaike angefahren.

Tschaike und Schiffmühle befinden sich in einem Seitenarm der Donau.
Sie finden sie in Orth wenn Sie bis zur Donau fahren,
beim Restaurant Uferhaus am Abenteuerspielplatz vorbei beim Landesteg „Zur Schiffmühle“
(Für's NAVI am besten Humers Uferhaus eingeben)

per Rad

Der Donauradweg Passau-Wien-Budapest führt in Wien die Donauinsel entlang, durch den Ölhafen Lobau und dann weiter den Hochwasserschutzdamm bis nach Orth an der Donau.
Achtung: Den Umleitungsschilder folgen, Radweg wird durch Dammsanierung ab Schönau umgeleitet.

per Bahn

von Wien über die Schnellbahn S 7, Fahrtrichtung Wolfsthal, bis nach Haslau an der Donau
Route verläuft am südlichen Donauufer, in Haslau austeigen und mit der Rad- und Personenfähre Wiesbauer die Donau übersetzen.

per Postbus

von Wien Anreise nördlich der Donau, mit der ÖBB-Postbus-Linie 391, Abfahrt bei der U2/Aspernstraße, Route verläuft nördlich der Donau, Fahrtrichtung Hainburg.
Haltestelle in Orth beim Schloss.

per PKW

von Wien kommend bis Stadtgrenze Groß-Enzersdorf, dann über die B3 weiter nach Orth
von Bratislava oder Hainburg kommend über die Donaubrücke kurz vor Bad Deutsch-Altenburg, dann die B3 weiter nach Orth

Description

schiffmühle.at:
Schiffmühlen sind die ältesten Mühlen und waren bereits den Römern im 4. Jhdt. vor Christus bekannt. An der Donau sind sie seit dem 12. Jhdt. nachgewiesen.

Wasserrad und Mühlhaus sind dabei auf Schiffen gebaut, um sich den immer ändernden Wasserständen anzupassen. Mit Seilen fest im Strom verbunden, nutzten sie das vorbeifließende Wasser. Durch ihre Bauweise auf Schiffen waren sie auch flexibel genug um ihren Standort gegebenenfalls zu ändern. Die letzte Schiffmühle auf der Donau mahlte bis in die 1960er Jahre.


Die Schiffmühle von Orth, 2001 ins Leben gerufen, ist eine der letzten ihrer Art. Originalgetreu wurde sie auf zwei Mühlschiffen gebaut, dazwischen liegend ein 12 Meter breites Schaufelrad. Das aufwendige und präzise rekonstruierte Mahlwerk wurde voll funktionsfähig gebaut und nur durch die Kraft der Donau angetrieben.

Acht Jahre mahlte die Schiffmühle mit Hilfe des vorbeifließenden Wassers für ihre Besucher. Von der Bauweise historisch authentisch bis ins kleinste Detail. Die Schiffmühle von Orth ist dabei selber reich an Geschichte. 2008 schlug Treibgut ein Leck. Die Mühle versank in der Donau. Nach Monaten intensiver Arbeit gelang mit vielen Helfern die Bergung.

Jetzt steht die Schiffmühle an neuem Standort im Seitenarm von Orth an der Donau. Das Mühlschiff beherbergt nun ein Schiffmühlenmuseum und ist im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

Doch auch hier im geschützten Seitenarm steht die Mühle nie still, der Wechsel der Jahreszeiten und Wasserstände machen sie zu einem ganz besonderen Ort. In stimmungsvoller Atmosphäre inmitten der Natur erzählen die Müller ihren Gästen von ihren Erfahrungen am großen Strom.

Die Mühle bietet dabei immer wieder auch einen Ort intensiver Begegnung - bei Kulturveranstaltungen oder in gemütlicher Runde mit Freunden und Familie.


Tschaiken waren relativ lange, schmale ruderbare bzw. segelbare Donaukriegsschiffe. Sie sind aus traditionellen Bootsformen entstanden und wurden vom osmanischen Reich auf der ganzen Donau verbreitet. Vom 16. Jhdt. bis Mitte des 19 Jhdt. waren die Tschaiken Teil der habsburgischen k. k. Donauflotte.

Daten und Fakten zur Tschaike
Die Tschaike wurde nach Plänen aus dem Jahr 1530 gebaut. Mit 20 Ruderplätzen ausgestattet, kann sie auch wie anno dazumals gerudert werden. Gesteuert wird die Tschaike mit einem 7 Meter langen Kehrruder.

Tragfähigkeit: 4 Tonnen
Tauchung leer: 10 cm
Länge: 20 Meter
Breite: 2,4 Meter
Diesel: 20 PS
Elektro: 4 KW


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