
Gipsmuseum Gipsbergwerk Schleitheim |
8226 Schleitheim, Switzerland (Schaffhausen) |
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| Address |
Hofwiesen 2
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| Floor area | unfortunately not known yet |
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Opening times
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Jeder erste Sonntag im Monat. Führungen: 14.00, 14.45, 15.30 Uhr
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Status from 12/2021
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Erwachsene: Fr. 10.00; Jugendliche: Fr. 6.00 Gruppen bis 20 Personen: Fr. 65.00 + Erwachsene: Fr. 7.00, Kinder: Fr. 5.00 |
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| Contact |
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| Homepage | www.museum-schleitheim.ch | ||||
| Location / Directions |
Schleitheim, im schweizerdeutschen Ortsdialekt Schlaate ist eine politische Gemeinde im schweizerischen Kanton Schaffhausen und somit im Norden der Schweiz unmittelbar an der Grenze zu Deutschland Das Gipsmuseum Schleitheim befindet sich im Ortsteil Oberwiesen, rund 300 m vor dem Grenzübergang Schleitheim-Stühlingen (D). Ein Wegweiser markiert die Zufahrt. Das Museum verfügt über Parkplätze sowie einen Rastplatz. |
| Description | Rund 200 Meter tief können sie auf den Spuren der früheren Gipsabbauer ins Bergesinnere vorstossen. Es ist ein Ereignis, durch die Bergmännisch gesicherten und kontrollierten Stollen in den Berg einzudringen und geeignet, Schulen und Gruppen ein prickelndes und zugleich lehrreiches Erlebnis zu verschaffen. Rohstoff Gips (Ca[SO4]·2H2O)Die Gipsvorkommen in der Gegend von Schleitheim reichen teilweise bis an die Bodenoberfläche. Grössere Vorkommen liegen allerdings in den tieferen Lagen des Muschelkalkes im Hügelzug zwischen dem Wutach- und dem Schleitheimertal. Das ehemalige Grubenfeld umfasste rund 50'000 m². In der Schleitheimer Gemeinderechnung von 1712 macht ein Eintrag auf die örtliche Verwertung von Gips aufmerksam. Der bislang älteste schriftliche Beleg datiert aus dem Jahr 1709 in der Baugeschichte der Klosterkirche Rheinau ZH, wo zum Innenausbau Schleitheimer Gips verwendet wurde. Weiterverarbeitung der GipssteineDie Steine wurden in sogenannten Stampfen oder in Hammermühlen gebrochen und anschliessend bei niedrigen Temperaturen getrocknet (Vorbrand). Die so zerkleinerten und gebrannten Gipsstücke wurden der Mühle zugeführt und zu Mehl zerrieben. Anschliessend wurde das Gipsmehl je nach Verwendungszweck nochmals erhitzt (gekocht, Hauptbrand) und dann in Fässern und Säcken per Fuhrwerk an die Abnehmer geliefert. Gipsmuseum seit 1938Die Familie des letzten Gipsbergwerkbetreibers richtete 1938 ein Gipsmuseum ein und führte Interessenten in das Bergwerk. 1962 ging die Anlage an die Gemeinde, die sie später zur Erhaltung in eine Stiftung überführte. 1992 wurde der zwischenzeitlich teilorts eingestürzte Zugangsstollen wieder begehbar gemacht und der ganze Besuchergang gesichert und elektrisch ausgeleuchtet. 1996 wurde das Museum vollständig erneuert. Es ist überaus informativ und anschaulich gestaltet. Es zeigt die Entstehung des Gipses, die Vorkommen in der Region, die Werkzeuge für den Abbau, die Weiterverarbeitung in einer Stampfe und einer Mühle sowie Verwendungszwecke. Der Betrieb wird heute von einem geschäftsführenden Ausschuss sowie Hobbyführern gewährleistet." |
[dsp_museum_detail.cfm]
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