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Gipsmuseum Gipsbergwerk Schleitheim

8226 Schleitheim, Switzerland (Schaffhausen)

Address Hofwiesen 2
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ Exhibition
Mining
  • Craft
  • Industry / Production Technology


Opening times
Jeder erste Sonntag im Monat. Führungen: 14.00, 14.45, 15.30 Uhr

Admission
Status from 12/2021
Erwachsene: Fr. 10.00; Jugendliche: Fr. 6.00
Gruppen bis 20 Personen: Fr. 65.00 + Erwachsene: Fr. 7.00, Kinder: Fr. 5.00

Contact
Tel.:+41-52 632 40 10  eMail:erleben schaffhauserland.ch  

Homepage www.museum-schleitheim.ch

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Location / Directions
N47.750898° E8.487254°N47°45.05388' E8°29.23524'N47°45'3.2328" E8°29'14.1144"

Schleitheim, im schweizerdeutschen Ortsdialekt Schlaate ist eine politische Gemeinde im schweizerischen Kanton Schaffhausen und somit im Norden der Schweiz unmittelbar an der Grenze zu Deutschland

Das Gipsmuseum Schleitheim befindet sich im Ortsteil Oberwiesen, rund 300 m vor dem Grenzübergang Schleitheim-Stühlingen (D). Ein Wegweiser markiert die Zufahrt.
Das Museum verfügt über Parkplätze sowie einen Rastplatz.

Description

Rund 200 Meter tief können sie auf den Spuren der früheren Gipsabbauer ins Bergesinnere vorstossen. Es ist ein Ereignis, durch die Bergmännisch gesicherten und kontrollierten Stollen in den Berg einzudringen und geeignet, Schulen und Gruppen ein prickelndes und zugleich lehrreiches Erlebnis zu verschaffen.

Im kleinen Gipsgewerbe-Museum sind die primitiven Werkzeuge ausgestellt, mit denen die Kumpel in den Stollen gearbeitet haben. Ebenso wird die Weiterverarbeitung des Rohgips, früher und heute, gezeigt.

Wasser- und Lufttemperatur im Stollen liegen im Sommer und im Winter bei ca. 10°C.
Durch die bergmännisch gesicherten und periodisch kontrollierten Stollen in die vor ca. 240 Mio. Jahren abgelagerte Gipsschicht einzudringen ist ein faszinierendes und zugleich lehrreiches Erlebnis.

Textauszug aus Wikipedia:
"Das Gipsmuseum Schleitheim ist dem letzten noch zugänglichen Gipsstollen der Region vorgelagert. Das Museum informiert über den im 18./19. Jahrhundert intensiv betriebenen Gipsabbau in der Gegend. Zuständig für den Betrieb ist die Stiftung zur Förderung des Gipsbergwerkes und Gipsmuseums Schleitheim.
 

Rohstoff Gips (Ca[SO4]·2H2O)

Die Gipsvorkommen in der Gegend von Schleitheim reichen teilweise bis an die Bodenoberfläche. Grössere Vorkommen liegen allerdings in den tieferen Lagen des Muschelkalkes im Hügelzug zwischen dem Wutach- und dem Schleitheimertal. Das ehemalige Grubenfeld umfasste rund 50'000 m². In der Schleitheimer Gemeinderechnung von 1712 macht ein Eintrag auf die örtliche Verwertung von Gips aufmerksam. Der bislang älteste schriftliche Beleg datiert aus dem Jahr 1709 in der Baugeschichte der Klosterkirche Rheinau ZH, wo zum Innenausbau Schleitheimer Gips verwendet wurde.
 

Weiterverarbeitung der Gipssteine

Die Steine wurden in sogenannten Stampfen oder in Hammermühlen gebrochen und anschliessend bei niedrigen Temperaturen getrocknet (Vorbrand). Die so zerkleinerten und gebrannten Gipsstücke wurden der Mühle zugeführt und zu Mehl zerrieben. Anschliessend wurde das Gipsmehl je nach Verwendungszweck nochmals erhitzt (gekocht, Hauptbrand) und dann in Fässern und Säcken per Fuhrwerk an die Abnehmer geliefert.

Während der Blütezeit waren bis zu 150 Personen beim Gipsabbau und bei der Weiterverarbeitung sowie im Nebengewerbe tätig. Mit dem Aufkommen hochwertiger Dünger um 1900 sank die Nachfrage nach Düngegips; die Schweizer Gipsunion kaufte 1903 das Schleitheimer Werk auf und legte es still.

Nach der zwischenzeitlichen Nutzung eines Gipsstollens als Obstkeller, ein anderer diente dem örtlichen Bierbrauer als Bierlager, wurde 1927 ein neuer Anlauf zum Gipsabbau unternommen. 1936 wurde ein neuer Stollen eröffnet. Abnehmer der Gipssteine waren die Portland Cementwerke in Thayngen. 1944 kam aber das endgültige Aus für den Gipsabbau in Schleitheim.
 

Gipsmuseum seit 1938

Die Familie des letzten Gipsbergwerkbetreibers richtete 1938 ein Gipsmuseum ein und führte Interessenten in das Bergwerk. 1962 ging die Anlage an die Gemeinde, die sie später zur Erhaltung in eine Stiftung überführte. 1992 wurde der zwischenzeitlich teilorts eingestürzte Zugangsstollen wieder begehbar gemacht und der ganze Besuchergang gesichert und elektrisch ausgeleuchtet. 1996 wurde das Museum vollständig erneuert. Es ist überaus informativ und anschaulich gestaltet. Es zeigt die Entstehung des Gipses, die Vorkommen in der Region, die Werkzeuge für den Abbau, die Weiterverarbeitung in einer Stampfe und einer Mühle sowie Verwendungszwecke. Der Betrieb wird heute von einem geschäftsführenden Ausschuss sowie Hobbyführern gewährleistet."


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