
Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach |
8913 Ottenbach, Switzerland (Zürich) |
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| Address |
Muristraße 33
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| Floor area | unfortunately not known yet |
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Opening times
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Für besondere Anlässe 2- bis 3-mal pro Jahr
Regelmässig ist dies am Schweizerischen Mühlentag der Fall. Für Gruppen finden Vorführungen auf Anfrage statt. Führungen dauern zirka 1 1/2 Stunden. |
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Status from 04/2024
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Gruppenführungen: 150 Franken |
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| Contact |
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| Homepage | www.kleinkraftwerk-ottenbach.ch/index.php/de-ch | ||||
| Location / Directions |
Ottenbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz. Mit dem Öffentlichen Verkehr: Direkt vom Bahnhof Affoltern am Albis und von Unterlunkhofen aus mit dem Postauto und einem 10-minütigen Fussmarsch. Von Muri aus nehmen Sie das Postauto nach Affoltern am Albis und dann den Kurs nach Ottenbach. |
| Description | Wikipedia Fabrikkanal und Streichwehr Mit dem 200 Meter langen Streichwehr – das längste seiner Art im Kanton Zürich – wird das Reusswasser durch vier Einlauffallen (Schütze) zum Oberwasserkanal geleitet. Mit den Einlauffallen kann die Wassermenge, die in den Oberwasserkanal fliesst, reguliert werden. Turbinenhaus Die Maschinen und Antriebe im Turbinenhaus stammen von 1920, als die Webstühle auf elektrischen Betrieb umgerüstet wurden. Im Untergeschoss befinden sich Turbine, Leitapparat und Wasserkammer. Im Maschinenraum wird das grosse Kegelzahnrad, das auf der Turbinenachse sitzt und mit originalen Holzzähnen von 1920 bestückt ist, durch die Rotationskraft der Turbine in Bewegung gesetzt. Mit dem kleinen Kegelzahnrad und den Transmissionen wird die Rotationskraft auf die Königswelle übertragen, die den Generator mit 1000 Umdrehungen pro Minute antreibt. Der Regulator misst die Drehzahl und regelt danach den Wasserzufluss zur Turbine, um die Leistung dem Wasserangebot anzupassen. Im Inselbetrieb hält er die Netzfrequenz von 50 Hz. Turbine und Leitapparat Die Wasserzufuhr kann mit dem um die Turbine angelegten Leitapparat, der aus verstellbaren Schaufeln besteht, reguliert werden. Das Triebwasser strömt durch den Leitapparat auf die Schaufeln der ca. 62 kW (84 PS) starken Francis-Turbine der Maschinenfabrik Bell und setzt diese in Rotation. Kraftübertragung Mit der Elektrifizierung wurden die Webstühle ab 1920 nicht mehr mechanisch über die Königswelle, sondern mit dem vom Generator produzierten Strom elektrisch angetrieben. Überschüssiger Strom wurde ab 1939 ins öffentliche Netz eingespeist, wobei die Generatorfrequenz vom Netz bestimmt wurde. Die aufwendige Transmissionsanlage mit grossen Rädern und Lederriemen erinnert an die Zeit vor 1920. Umgekehrt konnte bei Stillstand der Turbine Strom aus dem Netz bezogen werden. Der 1920 von Brown, Boveri & Cie. gebaute dreiphasige Drehstrom-Synchrongenerator mit angebauter Erregermaschine leistet 62 kW. Bei einer Frequenz von 50 Hz hat er eine Drehzahl von 1000 Umdrehungen pro Minute. Schaltwand Die Schaltwand im Art-déco-Stil mit den elektromechanischen Messgeräten der Firma Trüb, Fierz & Co. diente zur Steuerung der Beleuchtung in den Websälen. Der dazu erforderliche Gleichstrom wurde mit einem heute nicht mehr vorhandenen Dynamo erzeugt und in einer Akkumulatorbatterie gespeichert. Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach (VHKO): Bei den Vorführungen wird die Anlage in Betrieb gesetzt. Erläuterungen zur Technik und Geschichte der Seidenweberei geben Einblick in die industrielle Welt unserer Vorfahren. |
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