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Radio Museum Josef Ledergerber

9055 Bühler, Switzerland (Appenzell Ausserrhoden)

Address Dorf 2 (alter Konsum)
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ
Radio and Kommunication in general


Opening times
nach telefonischer Vereinbarung,

Admission
Status from 04/2017
Free entry.

Contact
Tel.:+41-71-344 29 55  eMail:boje.ledergerber sunrise.ch  

Homepage

Our page for Radio Museum Josef Ledergerber in Bühler, Switzerland, is administrated by Radiomuseum.org member Josef Ledergerber. Please write to him about your experience with this museum, for corrections of our data or sending photos by using the Contact Form to the Museum Finder.

Location / Directions
N47.372742° E9.425563°N47°22.36452' E9°25.53378'N47°22'21.8712" E9°25'32.0268"

Description

Aus "Tagblatt Heute" Mittwoch, 20. Dezember 2006:
Josef Ledergerber aus Speicher betreibt im Keller des alten Konsums Bühler ein Radio-Museum
Seit über 20 Jahren sammelt Josef Ledergerber alte Röhrenradios. Nun eröffnete er in Bühler ein Radio-Museum. 80 Geräte aus dem frühen 20. Jahrhundert sind ausgestellt und mit Schautafeln zur Radiogeschichte ergänzt.
 

«Weltgeschichte geprägt»

Dabei interessiere ihn weniger die Technik als vielmehr die Sozialgeschichte rund ums Radio. Josef Ledergerber: «Wenn die Radioapparate ihre Geschichte erzählen könnten, wäre das sehr spannend.» «Das Radio hat die Weltgeschichte ziemlich geprägt», erklärt der Radio-Sammler. Sagts und verweist auf den «VE 301», jenen legendären «Volksempfänger».

Rund 80 Radioapparate aus den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts versammelt Ledergerber in seinem Radio-Museum in Bühler – zwei Drittel davon funktionieren. Dafür hat er im alten Konsum – das Haus gehört seinem Vater – den ehemaligen Lagerraum im Keller hergerichtet. Mittels Fototafeln erfahren die Besucherinnen und Besucher schon im Treppenhaus viel über die Geschichte des Radios in der Schweiz, die 1911 «mit ersten Versuchen begann», wie Josef Ledergerber erklärt.

Grossvater und der Pirat Überhaupt merkt der Zuhörer, dass Ledergerber sein Hobby intensiv und mit Herzblut betreibt. Unzählige Anekdoten und Geschichten weiss er über Radios oder deren Umfeld zu erzählen. Zum Beispiel jene seines Grossvaters, der in Zürich-Oerlikon ein Radiogeschäft betrieb. «Er brachte oft alte Radios nach Hause, die mein Zwillingsbruder und ich fein säuberlich bis auf die letzte Schraube auseinander genommen haben.» Auch ein gewisser Erwin Meister habe einst bei seinem Grossvater gearbeitet, erzählt Ledergerber. Und dieser Meister habe in den 1960er-Jahren «Radio Nordsee International» betrieben, einen der ersten deutschen Piratensender, der von einem Schiff in der Nordsee aus gesendet habe.
 

Wasserflecken auf dem «Möbel»

Am Anfang sei das Radio «nur eine Kiste» gewesen, «nicht sehr zierlich». Radio hören konnte man vor 1930 nur mit Kopfhörern. «Erst ab zirka 1930 wurden Radioapparat und Lautsprecher vereint», so der Museums-Betreiber. Nun wird das Radio zum einzigen fixen Möbelstück in den Stuben – nebst der Glühbirne, wie Ledergerber verschmitzt ergänzt. Dieses «Möbel» sei oft geschmückt worden mit Häkeldeckchen und Blumen, was erkläre, dass auf dem Gehäuse vieler Radios aus den 30er- bis 50er-Jahren Wasserflecken zu sehen seien.
 

Das Gerät aus Mailand

«Für mich war es ein Traum, in Bühler ein eigenes Radiomuseum zu schaffen», sagt Josef Ledergerber. Zuvor, ab 1998, habe er an den Fenstern des Stickereilokals seines Hauses in Speicher einige seiner Radios ausgestellt. Oftmals seien Leute stehen geblieben und hätten sich über alte Radios unterhalten. Einmal sei mitten im Winter ein Auto mit italienischen Kennzeichen vorgefahren. «Eine Frau in Stöckelschuhen stieg aus. Sie sei aus Mailand, sagte sie, und habe ein Radiogerät für mich», erinnert er sich. In meinem kleinen Röhren-Radio-Museum in Bühler AR stehen zur Zeit ca. 250 Radio's der Jahrgänge 1918 - 1960.

"Monatlich kommt so eine Gruppe von 10 - 30 Personen ins Museum - es gibt einen Apero und während ca. 30 Minuten erzähle ich Geschichten über's Radio, die Sozialgeschichte des Radios in der Schweiz, die Gehäuseformen etc."


Forum contributions about this museum
Radio Museum Josef Ledergerber
Threads: 4 | Posts: 10
Hits: 3658     Replies: 2
  Monatlich Gruppen aus der Region
Josef Ledergerber
08.Mar.11
  1

Hallo zusammen!

In meinem kleinen Röhren-Radio-Museum in Bühler AR stehen zur Zeit ca. 250 Radio's der Jahrgänge 1918 - 1960.

Jeden Monatlich kommt so ca. eine Gruppe von 10 - 30 Personen ins Museum - es gibt einen Apero und während ca. 30 Minuten erzähle ich Geschichten über's Radio, die Sozialgeschichte des Radios in der Schweiz, die Gehäuseformen etc.

Dank der "Veröffentlichung" meiner Radios bekomme ich viele Telefonate, die noch alte Radio zu Hause haben.

Gestern bekam ich einen Lorenz Rex, einen Philips B5X34A/16, einen Paillard 405, einen Wega 201, einen AGA 2035 und einen Philips 830AS.

Es lohnt sich also, die Sammelleidenschaft "öffentlich" zu machen!

Liebe Grüsse Josef Ledergerber

 

Konrad Birkner † 12.08.2014
08.Mar.11
 
  2

Hallo Herr Ledergerber,

schön, dass ihr Museum solchen Zuspruch findet. Gratuliere!

Aber: warum laden Sie nicht Modelle und Bilder ihrer Sammlung hier ins RMorg?
3 Modelle, 2 Änderungen und 3 Sammlerpreise, das finde ich doch nicht gerade überwältigend für ein "altgedientes" Mitglied (seit 2003). Ich kann verstehen, dass bei Beruf, Familie, Haus und Garten die Freizeit nur eingeschränkt verfügbar ist. Trotzdem wäre es schön, unser Museum mit noch nicht erfassten Modellen / Bildern zu bereichern. Z.B. Lorenz Rex und PhilipsB5X34A/16, die Sie stolz erwähnen.
Sie haben ja auch etwas davon, indem Sie sich Bilder und Schaltungen holen.

Wir würden uns über diesbezügliche Zuarbeit freuen. Sie wissen doch: das Prinzip von geben und nehmen.

Mit freundlichem Sammlergruss,
KoBi

Walter Haring
09.Mar.11
  3

Hallo Herr Birkner

Um einer Doublette vorzubeugen: Der Lorenz Rex ist erfasst - unter Autophon und mit Lorenz Rex als Modellname: ID = 11289

Freundliche Grüsse, Walter Haring

 
Hits: 1639     Replies: 0
Fasziniert von Radio-Oltimern - Radio-Museum Ledergerber
Josef Ledergerber
01.Apr.17
  1

Fasziniert von Radio-Oldtimern

Eine Welt wie zu Grossvaters Zeiten eröffnet sich den Besuchern an der Dorfstrasse 26 in Bühler AR. Hier sind rund 120 zum Teil rare Röhrenradios zu bestaunen. Der Hobbysammler Josef Ledergerber bietet Führungen an und lässt mit seinem Wissen nostalgische Erinnerungen aufkommen.

Vorgeschichte

Mein Grossvater Robert Homberger hatte ein Radiogeschäft in Zürich Oerlikon und hat manchmal alte Röhrenradios gebracht, die wir Kinder, mein Zwillingsbruder und ich, sofort fein säuberlich auseinander genommen haben, jede Schraube wurde entfernt.

Sammelleidenschaft

Die Sammelleidenschaft von Josef Ledergerber begann vor 20 Jahren mit einem Erbstück. „Mein erstes Radio-Gerät erhielt ich von meiner Urgrossmutter, ein Eumig 530W Baujahr 1939.“

Anfänglich stellte er diese und weitere Raritäten auf Rat seiner Frau am Stickereifenster des Wohnhauses in Speicher aus. Wanderer und Spaziergänger auf dem Weg zur Waldegg staunten über die Geräte und kamen ins Plaudern über vergangene Zeiten. „Lueg emol, so äs Radio hätt min Grossvater au no g’haa“.

Im Lauf der Jahre schenkten ihm meist Privat-Personen ihr Lieblingsstück damit es erhalten bleibt. „Einmal kam ein Auto mit italienischem Kennzeichen mitten im Winter daher gefahren“, erinnert sich Josef Ledergerber. „Eine Frau mit Stöckelschuhen stieg aus und klingelte: Ich habe für Sie ein Radiogerät aus Mailand mitgenommen.“

Radio bricht Tabus

Nebst der Technik der Apparate interessiert sich der in Bühler aufgewachsene Ledergerber besonders für die Sozialgeschichte des Radios. „Viele Tabu-Themen wie die Stellung der Frau oder die Hygiene konnten nur über das Radio in die Haushalte eingeführt werden.“ Auch politisch hatte der Rundfunk in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Stellung. „Das Radio hat die Weltgeschichte geprägt“, erzählt der Kenner. „Als Beispiel gilt der Volksempfänger aus Deutschland, der VE 301, welcher für Propaganda-Zwecke missbraucht wurde.“ Dazumal schallten die Nachrichten knisternd durch die Lautsprecher. Die Radios sahen aus wie Möbel.  Zwei Drittel dieser Museumsstücke von Josef Ledergerber funktionieren immer noch.

Gerätesammlung wächst

Als immer mehr Geräte den Weg zum gelernten Bahnbetriebsdisponenten fanden, erhielt er die Möglichkeit ein eigenes Radio-Lokal einzurichten. Dies befindet sich nun in den Kellerräumen an der Dorfstrasse 26 in Bühler AR.

Gleichzeitig war sich Josef Ledergerber bewusst, dass die Radios nun nicht mehr durch ein „Schaufenster“ gesehen werden. Deshalb beschloss er ein Radio-Museum zu eröffnen um Interessierte so in die vergangenen Zeiten der Röhrenradios zu entführen.

Das „neuste“ Gerät in seiner Sammlung

Ein Autophon Royal Universo 2 (Tischkombination) aus dem Jahr 1938 – ein Geschenk von Familie Hohermuth aus Zürich!

Dieses Modell ist äussert selten und besteht aus zwei Teilen, nämlich dem über Autophon gelieferte Spezialtisch und dem überaus voluminösen Apparat als Tischmodell. Die Kombination ist darum als Standmodell bezeichnet.

Vom Autophon-Royal wurden 100 Exemplare fabriziert. Der Tisch konnte mit bestellt werden, doch sind diese speziell gefertigten Tische meist später "verschwunden".

Wunschtraum

Was Josef Ledergerber sich noch wünscht:  Ein Ingelen Geographic mit seiner einmaligen Skala-Anzeige.

Kontakt: Josef Ledergerber, Steinegg 39, 9042 Speicher AR,

Tel. 071 344 29 55

 
Hits: 8279     Replies: 4
kleines Röhrenradio-Museum Ledergerber in Bühler AR
Josef Ledergerber
21.Dec.06
  1
Artikel vom Mittwoch, 20. Dezember, 2006 - 18:38
Röhrenradios, Detektoren oder Werberradios
Im Röhrenradio-Museum in Bühler von Josef Ledergerber sind bis zu 80 verschieden Geräte zu finden.
Josef Ledergerber ist stolz auf seine Sammlung.
Die unzähligen Radios...
...hat Ledergerber von überall her zusammengetragen.
Speicher. Er ist ein Sammlertyp. Einer, der nie mit leeren Händen von Flohmärkten nach Hause kommt. Dabei gilt die Aufmerksamkeit von Josef Ledergerber vor allem alten Radios.
Bis zu 80 Stück in allen Variationen hat er in «seinem kleinen Röhrenradio-Museum» in Bühler, wie er es selber betitelt, ausgestellt. Den Ursprung hat diese nicht ganz alltägliche Leidenschaft vor vielen Jahren gefunden, als Josef Ledergerber noch ein Kind war. Sein Grossvater, der damals ein Radiogeschäft in Zürich-Oerlikon führte, brachte seinen Enkeln regelmässig alte Radios mit. «Wir nahmen die Geräte Stück für Stück auseinander und schraubten daran herum. Für uns war es wie ein Spiel», sagt Josef Ledergerber.
Erinnerungen wecken
Das Röhrenradios für den heute 41-Jährigen mehr sind als nur ein Spiel waren, zeigte sich bald darauf, als ihm seine Urgrossmutter einen Eumig Radio schenkte. «Das Gerät war damals schon eine Antiquität», sagt er, «ich war so sehr fasziniert, dass mich die Sammelwut gepackt hat.» Als er zusammen mit seiner Familie 1998 sein heutiges Zuhause in Speicher bezog, kamen neben dem sonstigen Hab und Gut noch 20 Röhrenradios dazu. Auf den Input seiner Frau, stellten er «seine Lieblinge» im Stickereifenster aus.
Das Haus der beiden befindet sich direkt zwischen Speicher und der Waldegg. «Da dachte ich mir, die Stücke würden vielleicht den Fussgängern ins Auge fallen.» So war es auch. Immer wieder kamen Fussgänger mit der Familie Ledergerber durch die Röhrenradios ins Gespräch. Erinnerungen an frühere Zeiten wurden wach und das gefiel Josef Ledergerber. Genau das war es, was er mit seiner Sammlung erreichen wollte.
Besuch einer aufgedonnerten Dame
Ein Erlebnis wird der gebürtige Bühlerer aber nie vergessen. So fuhr eines Tages ohne Ankündigung ein Auto bei Ledergerbers vor. Eine aufgedonnerte Frau, mit hohen Stöckelschuhen, wie sich Ledergerber erinnert, stieg aus dem Wagen. «Es kam mir vor, wie in einem Film.» Was die Dame aus Mailand mit sich brachte überraschte ihn. Sie hatte an einem früheren Besuch ein Speicher seine schöne Röhrenradio-Sammlung gesehen und sich geschworen, beim nächsten Besuch den ihren vorbeizubringen. Die Sammlung von Josef Ledergerber wuchs und wuchs. Eine Lösung für das Platzproblem musste her.
Hintergründe der Radiogeschichte
Vor knapp drei Monaten öffnete sich ein Türchen. Der Vater von Ledergerber stellte ihm in Bühler, im ehemaligen Konsum Gebäude, einen Kellerraum zur Verfügung, indem er nun sein Röhrenradio-Museum eingerichtet hat. Auf Gestellen aneinandergereiht können sich dort Interessierte an den Röhrenradios erfreuen. Neben den alten Radios zieren Bilder der Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) die Wände des Museums. «Ich interessiere mich auch für die Hintergründe rund um das Radio», sagt Ledergerber. So wurde die ganze Gesellschaft durch das Aufkommen dieser Geräte geprägt.
Lieblingsstück Tesla Talisman
Waren es zu Beginn noch die Geräte aus den 50er-Jahren, besteht die Sammlung heute zu zwei Dritteln aus Antiquitäten aus den 30er-Jahren. Besonders die Kathedraal-Radios, die oben abgerundet sind, haben es Josef Ledergerber angetan. Ein ganz besonderes Modell hat den Weg aber noch nicht in die Sammlung von Ledergerber gefunden: Der Tesla Talisman aus Tschechien. «Aber man muss ja noch Träume haben», sagt Josef Ledergerber.
Michèle Widmer
Jochen Amend
21.Dec.06
  2

Hallo Herr Ledergerber,

 

ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Sammlung und wünsche Ihnen ganz viele Besucher.  Wunderschön, was Sie da alles zusammengetragen und restauriert haben!!! Leider wohne ich so weit weg von Ihnen, sodass ein Besuch schwierig wird. Aber man weiss nie... vielleicht klappt es ja mal.
Wenn ich passende Räumlichkeiten finden könnte, würde ich auch gerne eine Art Ausstellung auf die Beine stellen. Allerdings muss man dann schon wieder etliche Auflagen wie Brandschutzeinrichtungen, Parkplätze, Sanitäreinrichtungen für Damen/Herrn u.s.w beachten. Ist dieses bei Ihnen ähnlich gewesen, wenn ich fragen darf?

Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr,

Jochen Amend

Josef Ledergerber
21.Dec.06
  3

Es ist schon so, man muss einiges beachten wie z.bsp. die Sanitären Einrichtungen, die vorhanden sein müssen.

Da früher in diesem Gebäude ein Lebensmittelgeschäft  war, waren all Ihre aufgeführten Auflagen bereits vorhanden - zum Glück.

Die Umsetzung, ein Radio-Museum umzusetzen ist auch nur möglich,  weil das Haus jetzt meinem Vater gehört, der mir den Raum zur Verfügung stellt - kostenlos.

Auch Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und bald einmal einen guten Rutsch ins 2007!

Josef Ledergeber

Jochen Amend
22.May.07
  4

Hallo sehr geehrter Herr Ledergerber,

wie geht es Ihnen? Ich wollte einfach meiner Neugier mal freien Lauf lassen und mich erkundigen, was Sie zwischenzeitlich alles an Erfahrungen bezüglich Ihres Museums gesammelt haben. Durften Sie schon viele Besucher begrüßen? Haben Sie Ihre Sammlung erweitern können?

Mit den besten Grüßen,

Jochen Amend

Josef Ledergerber
23.May.07
  5

Hallo Herr Amend

Es läuft meiner Meinung ganz gut, es kommt jeden Monat sicher eine Gruppe(ca. 10-20 Personen)vorbei, die sich vorher bei mir telefonisch angemeldet haben.

Ich erzähle in ca. 45 Minuten über die Sozialgeschichte des Radios, wir schauen zusammen die veränderten Gehäuseformen des Radiios an, von den offenen Röhren, die dann in eine Kiste kamen, von der Vereinigung der Radios mit den Lautsprechern etc.

Dann führe ich einige Apparate vor, so ein geschenktes Recordophone T22U von Lorenz, der mit seinem feinen Draht auf grosses Interesse stösst, den Telefunken Katzenkopf oder auch den Philips 636A etc.

Nun habe ich auch 2 Tesla Talisman 308U in meiner Sammlung, die jedoch noch nicht betriebsbereit sind, den einen habe ich auch geschenkt gekriegt. Schon lange hätte ich diese Geräte gehabt und nun ist es geglückt und mein Sammlerherz schlägt höher bei betrachten.

Seit der Eröffnung des kleinen Museums sind berstimmt über 10 Geräte dazugekommen und das lohnt sich doch!

Ich schenke der Gruppe dann Mineralwasser, Weisswein und Orangensaft aus un verwöhne sie mit einer Spezialität aus dem Appenzellerland - dem gefüllten Appenzeller Biber.

 

Nur merke ich, dass es mit Beruf, einer Familie mit 3 Kindern, einem Haus und Garten fast keine Freizeit für mein Hobby gibt - mal einen Nachmittag Radios polieren oder putzen und schon ist der Nachmittag flugs um und ein Radio erstrahlt wieder in seinem alten Glanz. Ich freue mich schon auf meine Pension in 23 Jahren, da habe vielleicht mer Zeit dazu....

Es freut mich, dass Sie sich erkundigen, wie's so geht. Vielleicht gibt's ja bald auch in Grosskrotzenburg ein Radio-Museum - Sie haben ja auch ganz super schöne Geräte?!!

Liebe Grüsse an Sie

 

Josef Ledergerber

 
Hits: 4183     Replies: 0
Auf Sendung - in meinem kleinen Radio-Museum in Bühler AR
Josef Ledergerber
21.Dec.06
  1
Tagblatt Heute
Appenzellerland
 
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Mittwoch, 20. Dezember 2006

Auf Sendung

Josef Ledergerber aus Speicher betreibt im Keller des alten Konsums Bühler ein Radio-Museum

Bühler. Seit über 20 Jahren sammelt Josef Ledergerber aus Speicher alte Röhrenradios. Nun eröffnete er in Bühler ein Radio-Museum. 80 Geräte aus dem frühen 20. Jahrhundert sind ausgestellt und mit Schautafeln zur Radiogeschichte ergänzt.

Benno Gämperle

Alles begann mit dem «Eumig 530 W», Baujahr 1939. «Das war mein erstes Röhrenradio-Gerät, es gehörte meiner Urgrossmutter. Ich bekam es nach ihrem Tod geschenkt und halte es bis heute in Ehren», sagt Josef Ledergerber. Das war zu Beginn der 1980er-Jahre – und damit begann die Faszination des heutigen Vorstand-Stellvertreters des Bahnhofs Speicher für alte Röhrenradios.

«Weltgeschichte geprägt»

Dabei interessiere ihn weniger die Technik als vielmehr die Sozialgeschichte rund ums Radio. Josef Ledergerber: «Wenn die Radioapparate ihre Geschichte erzählen könnten, wäre das sehr spannend.» Er stelle fest, dass in der heutigen Fernseh- und Internet-Zeit das Medium Radio etwas in Vergessenheit geraten sei. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sei das anders gewesen. «Das Radio hat die Weltgeschichte ziemlich geprägt», erklärt der Radio-Sammler. Sagts und verweist auf den «VE 301», jenen legendären «Volksempfänger», der zu Hitlers Zeiten in fast jedem deutschen Haushalt stand und über den die Nazis ihre (Kriegs-)Propaganda verbreiteten (siehe Kasten).

Rund 80 Radioapparate aus den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts versammelt Ledergerber in seinem Radio-Museum in Bühler – zwei Drittel davon funktionieren. Dafür hat er im alten Konsum – das Haus gehört seinem Vater – den ehemaligen Lagerraum im Keller hergerichtet. Mittels Fototafeln erfahren die Besucherinnen und Besucher schon im Treppenhaus viel über die Geschichte des Radios in der Schweiz, die 1911 «mit ersten Versuchen begann», wie Josef Ledergerber erklärt.

Grossvater und der Pirat

Überhaupt merkt der Zuhörer, dass Ledergerber sein Hobby intensiv und mit Herzblut betreibt. Unzählige Anekdoten und Geschichten weiss er über Radios oder deren Umfeld zu erzählen. Zum Beispiel jene seines Grossvaters, der in Zürich-Oerlikon ein Radiogeschäft betrieb. «Er brachte oft alte Radios nach Hause, die mein Zwillingsbruder und ich fein säuberlich bis auf die letzte Schraube auseinander genommen haben.» Auch ein gewisser Erwin Meister habe einst bei seinem Grossvater gearbeitet, erzählt Ledergerber. Und dieser Meister habe in den 1960er-Jahren «Radio Nordsee International» betrieben, einen der ersten deutschen Piratensender, der von einem Schiff in der Nordsee aus gesendet habe.

Wasserflecken auf dem «Möbel»

Erzählt Josef Ledergerber von seiner Leidenschaft, leuchten seine Augen. Am Anfang sei das Radio «nur eine Kiste» gewesen, «nicht sehr zierlich». Radio hören konnte man vor 1930 nur mit Kopfhörern. «Erst ab zirka 1930 wurden Radioapparat und Lautsprecher vereint», so der Museums-Betreiber. Nun wird das Radio zum einzigen fixen Möbelstück in den Stuben – nebst der Glühbirne, wie Ledergerber verschmitzt ergänzt. Dieses «Möbel» sei oft geschmückt worden mit Häkeldeckchen und Blumen, was erkläre, dass auf dem Gehäuse vieler Radios aus den 30er- bis 50er-Jahren Wasserflecken zu sehen seien.

Das Gerät aus Mailand

«Für mich war es ein Traum, in Bühler ein eigenes Radiomuseum zu schaffen», sagt Josef Ledergerber. Zuvor, ab 1998, habe er an den Fenstern des Stickereilokals seines Hauses in Speicher einige seiner Radios ausgestellt. Oftmals seien Leute stehen geblieben und hätten sich über alte Radios unterhalten. Einmal sei mitten im Winter ein Auto mit italienischen Kennzeichen vorgefahren. «Eine Frau in Stöckelschuhen stieg aus. Sie sei aus Mailand, sagte sie, und habe ein Radiogerät für mich», erinnert er sich.

Und wieder gehörte ein Röhrenradio mehr zur Sammlung des Josef Ledergerber. Es wird nicht das Letzte sein, das den Weg zu ihm findet.

Radio-Museum Ledergerber, Dorf 2 (alter Konsum), 9055 Bühler, Telefon 071 344 29 55. Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung, Eintritt frei. Weitere Informationen über alte Radios: www.radiomuseum.org

 
Radio Museum Josef Ledergerber
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