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Bergbausammlung Rotthausen

45884 Gelsenkirchen-Rotthausen, Germany (Nordrhein-Westfalen)

Address Belforter Straße 20
 
 
Floor area 380 m² / 4 090 ft²  
 
Museum typ Exhibition
Mining
  • Surveying Equipment
  • Telephone / Telex
  • Lamps and Light
  • Home Appliances


Opening times
Dienstag 14:00 - 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

Admission
Status from 09/2020
We don't know the fees.

Contact
Tel.:+49-209-98 89 53 64  eMail:info bergbausammlung-rotthausen.de  

Homepage www.bergbausammlung-rotthausen.de

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Location / Directions
N51.488467° E7.080979°N51°29.30802' E7°4.85874'N51°29'18.4812" E7°4'51.5244"

Rotthausen, mitten im Revier

Rotthausen, heute ein Stadtteil von Gelsenkirchen (einst als „Stadt der 1000 Feuer“ der Inbegriff einer Bergbaustadt) im südlichen Westfalen, zählte früher zum Rheinland und war bis 1924 eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Essen.

Rotthausen liegt somit nicht nur in zentraler Lage der „Metropole Ruhr“, sondern liegt auch inmitten des Rheinisch-Westfälischen Kohlenbezirks, einst das größte Kohlenrevier auf dem europäischen Festland.
Das belegt die Tatsache, dass sich in einem Kreis von nur 6 km Durchmesser um den Standort der Bergbausammlung früher 27 Bergbauschächte befanden.

Mit dem Zug nach GE-Rotthausen Bf
Der Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen liegt ca. 1 Kilometer entfernt und ist in gut 10-12 Minuten zu Fuß gut zu erreichen. Hier hält die folgende Linie:
S-Bahn:
S2 (abellio) • Essen - GE - Herne - Dortmund
Die Bergbausammlung erreichen Sie vom Bahnhof Rotthausen mit dem Bus (Linie 381, Fahrzeit 3 Minuten).


Description

Tausende von Relikten des Bergbaus wurden in mehr als 40 Jahre engagierter Arbeit durch eine kleine Gruppe Enthusiasten zusammengetragen.

Mühevoll gesucht und gesammelt, liebevoll gehütet und eindrucksvoll ausgestellt, lässt die Bergbausammlung Rotthausen die Zeit wieder lebendig werden, als die Kohle König im Revier war.

Mit dem ersten Schritt durch die Eingangstür taucht der Besucher sofort in die Welt der Bergleute ein. Plötzlich steht man inmitten einer typischen Bergmannsküche des frühen 20. Jahrhunderts. Hier beginnt eine Reise in das Alltagsleben des Bergmanns. Von der Markenkontrolle und Stechuhr passieren wir die Kaue und Lampenstube, bevor wir zur Arbeit unter Tage „einfahren“.

Über die Kellertreppe gelangen wir in einen eindrucksvoll nachgebauten Stollen mit Holzstempeln und -auskleidung.

Hier wird die Arbeit unter Tage lebendig.

Ein Tag im Leben eines Bergmanns

In der Ausstellung wird uns der Tagesablauf eines Bergmanns mit Originalexponaten und Bildern nahegebracht. Werkzeuge und Arbeitsgeräte zeugen von der harten Maloche unter Tage und zeigen die Entwicklung von Hacke und Schüppe bis hin zum Abbau- und Bohrhammer.

Bergmannsküche
Neben dem Kohlenherd, dem Waschbecken mit Unterschrank, einem Küchenschrank und einem Tisch mit Stühlen, gibt es ein Bord mit vielen Hausgeräten der damaligen Zeit.

Schichtbeginn
Direkt neben der Küche tritt der Besucher seine „Arbeitsschicht“ an, in dem er an einer echten Stempeluhr (Stechuhr) seinen „Schichtbeginn“ auf einer eigenen Stempelkarte stempelt.

Die Kaue

Die Lampenstube
Gegenüber der Kaue ist eine Lampenstube angeordnet. Eine Original-Ladeeinheit ist bestückt mit 15 Kopflampen und 15 CO-Selbstrettern. Zahlreiche auf Stelen aufgstellte Grubenlampen zeigen den technischen Fortschritt vom Kienspan mit seiner hochgefährlichen offenen Flamme über die erste Sicherheitslampe von 1816 und die schweren, klobigen elektrischen Lampen des frühen 20. Jahrunderts bis hin zum superleichten, leistungsstarken LED-Kopflämpchen von heute.

Bergmannskluft

Kommunikation, Sicherheit und Rettung unter Tage
In den folgenden Vitrinen werden die Kommunikationsmöglichkeiten der Bergleute gezeigt. Danach beginnt der Sicherheitsbereich der Bergleute mit einer lebensgroßen Puppe, ausgestattet mit einer kompletten Ausrüstung eines Grubenwehrmannes einschließlich Rettungsgerät.

Dahlbuschbombe

Das revolutionäre Rettungsgerät „Dahlbuschbombe“, 1955 nach einem Grubenunglück auf der Rotthauser Zeche Dahlbusch entwickelt und erfolgreich eingesetzt, erinnert uns an die vielen Gefahren, die in der dunklen Welt unter Tage jederzeit auflauerten.

Vermessungstechnik

Im weiteren Verlauf der Ausstellung sehen wir vermessungs- und zeichentechnische Geräte und Werkzeuge, sowie ein großes Modell der Tagesanlagen der Zeche Westerholt aus der Zeit um 1960, einschließlich der Ziegelei und des Kraftwerkes. Eine weitere Vitrine zeigt Porzellanteller mit bergmännischen Ansichten.

Der Stollen

Der Scheißkübel

Das Füllort
Hier ist der Anschlag eines Blindschachtes aufgebaut mit Fördekorb und Wagen im Blindschacht, dem Schachttor, einer Signaltafel mit originalen Geräten wie Schachtglocke, Signalgeber, Display und Telefon und einer Tafel mit den erlaubten Signalen. Ein Sprachrohr für die Verständigung ist ebenfalls vorhanden.

Streb mit Stahlstempeln


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