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Denkmallok E 69 04

82418 Murnau, Germany (Bayern)

Address Bahnhofplatz
 
 
Floor area only roughly guessed: 25 m² / 269 ft²  
 
Museum typ
Railway


Opening times
Von Außen immer, denn die Lok steht im Freien.
In den Sommermonaten ist die Lok an zwei Sonntagen pro Monat öffentlich zu besichtigen.

Admission
Status from 10/2022
Free entry, donations welcome.

Contact
eMail:info kuratorium-e6904.de   

Homepage buergerbahnhof-murnau.de
www.kuratorium-e6904.de

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Location / Directions
N47.682403° E11.193563°N47°40.94418' E11°11.61378'N47°40'56.6508" E11°11'36.8268"

Murnau am Staffelsee ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Murnau liegt im Vorland der Bayerischen Alpen etwa 70 km südlich von München.

Der Bahnhof Murnau liegt an der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen und an der Ammergaubahn nach Oberammergau. Der Ort liegt an der Bundesstraße 2 und über die Staatsstraße 2062 besteht ein Anschluss an die Bundesautobahn 95.

Description

20 Jahre nach ihrer Ausmusterung aus dem Betriebsdienst im Jahre 1977 ist am 3. September 1997 die Denkmallok E 69 04 „Johanna“ zurück nach Murnau gekommen und hat gegenüber vom ersten ‚Elektrischen Bahnhof‘ des Ortes einen neuen, attraktiven Aufstellungsplatz gefunden.

Wikipedia:
Lok 4 „Johanna“ (E 69 04)

Baujahr: 1922
Ausmusterung: 1977
Länge über Puffer: 7750 mm
Dienstmasse: 25,6 t
Radsatzfahrmasse: 12,8 t
Stundenleistung: 268 kW
Dauerleistung: 237 kW
Anfahrzugkraft: 69 kN
Leistungskennziffer: 10,5 kW/t

Geschichte

Zu Beginn der 1920er Jahre benötigte die LAG dringend eine leistungsfähige Güterzuglokomotive für die Strecke Murnau–Oberammergau. Siemens in Berlin lieferte 1922 eine zweiachsige Lokomotive mit einem recht eigenwilligen Aufbau. Sie hatte das Führerhaus am Fahrzeugende, davor befand sich ein langer, abgeschrägter Vorbau, auf den sich das weit vorgezogene Dach mit zwei Ständern abstützte.
Der mechanische Teil der Lok ist aus einer Hälfte der Siemens-Drehstrom-Versuchslokomotive entstanden, die 1902 für die Studiengesellschaft Elektrische Schnellbahnen Marienfelde–Zossen gebaut wurde.
Die elektrische Ausrüstung mit den beiden Tatzlagermotoren wurde jedoch neu entwickelt. Einen Eindruck des ungewöhnlichen optischen Erscheinungsbildes der Lokomotive bietet die gleichartige andere Hälfte der genannten Versuchslokomotive. Diese war bis 1988 als Werkslokomotive bei der Siemens-Güterbahn in Berlin im Einsatz und befindet sich heute im Deutschen Technikmuseum Berlin.

1934 wurde von Krauss-Maffei ein neuer Aufbau mit mittigem Führerhaus geliefert, der weitgehend dem der LAG 5 glich.
Die elektrische Ausrüstung blieb bis zum Umbau für das 15-kV-Netz im Jahr 1955 im AW München-Freimann unverändert.

Die Lokomotive versah ihren Dienst bis zur Ausmusterung 1977. Die Abstellung erfolgte zunächst noch voll funktionsfähig, weil die Lok als Ersatzteilspender für die beliebtere Schwestermaschine 169 003 dienen sollte. Für die anschließende Verwendung als Denkmallokomotive wurden dann jedoch einige jüngere technische Ausrüstungsgegenstände (z.B. INDUSI) sowie die Oberlaternen entfernt, um die Lok als E 6904 in den angenäherten Zustand der 1950er Jahre zurückzuversetzen. Das Hochspannungszuführungskabel und zahlreiche Druckluftleitungen wurden durchtrennt, so dass die Lok seither nicht mehr lauf- und bremsfähig, sondern bestenfalls per Culemeyer oder Tieflader transportfähig ist.

Danach wurde sie in München in der Arnulfstraße vor dem Bundesbahn-Zentralamt aufgestellt. Nach Verkauf der Liegenschaft wurde die Lok 1997 als Denkmal vor dem Bahnhof in Murnau aufgestellt. 2013 wurde der Anstrich der Lok erneuert und das Denkmal um einen historischen Fahrleitungsmast der Bahnstrecke Murnau–Oberammergau samt Oberleitung ergänzt.


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