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Druckereimuseum Sandkrug

Closed

26209 Hatten - Sandkrug, Germany (Niedersachsen)

Address Astruper Str. 42
 
 
Floor area 500 m² / 5 382 ft²  
 
Museum typ Exhibition
Printing technology
  • Lamps and Light


Opening times
Das Druckereimuseum hat seine Pforten leider im Jahr 2016 geschlossen.

Admission
Status from 03/2021
Closed

Contact
Tel.:+49-4481-92 09 21  Tel.2:+49-44 81-69 03  
eMail:info druckereimuseum-sandkrug.de   

Homepage

Our page for Druckereimuseum Sandkrug in Hatten - Sandkrug, Germany, is administrated by Radiomuseum.org member Hans-Werner Ellerbrock. Please write to him about your experience with this museum, for corrections of our data or sending photos by using the Contact Form to the Museum Finder.

Location / Directions
N53.050385° E8.249162°N53°3.02310' E8°14.94972'N53°3'1.3860" E8°14'56.9832"

Mit dem PKW:
Verlassen Sie die Autobahn A29 an der Ausfahrt Sandkrug in Richtung Sandkrug bzw. Kirchhatten.
Folgen Sie der Bümmersteder Straße (K346) in Richtung Sandkrug Ortsmitte.
Sie passieren die Ortseinfahrt.
An der (harten) Linkskurve verlassen Sie die Bümmersteder Straße und biegen rechts in die Astruper Straße (K235) ein.
Nach ca. 500m biegen Sie rechts zum Druckereimuseum Sandkrug ab.
Mit dem Zug:
Vom Bahnhof Sandkrug überqueren Sie die Schienen und folgen der Bümmersteder Straße Richtung Oldenburg.
Nach ca. 200m biegen Sie links in die Astruper Straße ein.
Nach ca. 500m biegen Sie rechts in die Einfahrt zum Druckereimuseum Sandkrug ab.

Das Museum ist auf 2 Etagen verteilt. Ein behindertengerechter Aufgang ist nicht vorhanden.

Description

Grundidee des Druckereimuseums ist der Erhalt der Druckkunst. Herr Kolter legt großen Wert darauf, dass seine mit Liebe aufbereiteten Druckmaschinen der Nachwelt überlassen werden. „Bewahren Sie die schwarze Kunst! Es gibt kein Handwerk, das sich so stark gewandelt hat.“

Berufsfachliche Kompetenz und großes Engagement vermitteln jedem Besucher ein hohes Maß an Information über die Druckgeschichte vom Bleisetzen bis hin zum Beginn von Desktop-Publishing.

Das Museum verkörpert ein gepflegtes Stück Erinnerung an die „Schwarze Kunst“ und trägt somit zum Bestehen des Graphischen Handwerks bei.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Sammlung alter Maschinen aus jahrhunderte langer Druckgeschichte. Jede dieser Maschinen ist eigens von Herrn Kolter in filigraner und mühevoller Kleinstarbeit zu einem Schmuckstück restauriert worden.

Im Keller sind Liebhaberstücke der Buchbinderei versammelt und eine Handsetzerei von der Größe eines ehemals mittelgroßen Betriebes. Daran angeschlossen ist die Maschinensetzerei (drei Linotypesetzmaschinen und drei Typograph-Setzmaschinen), sowie Hunderte von Druckstöcken vom Linolschnitt bis zum Galvano. >

Einige der ausgestellten Maschinen:
 

Schnellpresse Bohm & Herber (1901)

Diese von Bohn & Herber in Würzburg gebaute Hochdruckschnellpresse ist ein "Handanleger", d.h. jeder Bogen wurde von Hand in die Maschine geführt. Erbaut wurde sie 1901. Sie entstammt aus der Druckerei Bührmann, Oldenburg.
 

Tiegeldruckmaschinen

Eine Sammlung an Tiegeldruckpressen, insgesamt 14 Exponate unterschiedlicher Hersteller und Arbeitsweisen, u. a. Handtellertiegel, Trettellertiegel, motorisch angetriebene Tiegel bis hin zum Heidelberger Tiegelautomaten. Die Sammlung ist aus vielen Druckereien Deutschlands.
 

Schnellpresse MAN (1927)

Bei dieser Hochdruckmaschine wurde anfangs das Papier noch von Hand angelegt, was später ein nachgerüsteter automatischer Papiereinzug verrichtete. Sie war Inventar der Drewes, Oldenburg.
 

Kopierrahmen und Kohlebogenlampe

Zu sehen ist die Kohlebogen-Kopierlampe mit dem darunter befindlichen Kopierrahmen. Mit diesen Teilen wurden Negativfilme auf die Druckplatte belichtet.
 

Setzmaschinen

Für die maschinelle Satzherstellung nutzte man die vom Deutschen Ottmar Mergenthaler gebaute Linotype-Setzmaschine. 3 Modelle dieser Art sind zur Ansicht aufgestellt, alles Vollautomaten. Ein Halbautomat, die Typograph-Setzmaschine rundet die mechanische Satzherstellung ab.
 

Handsetzerei

Die Handsetzerei mit ihren Schrift und Klischeeregalen, in der Größe einer einst mittelgroßen Druckerei, beinhalten eine Fülle an Schriften, Druckstöcken (Klischees) von Galvano, bis zu den handgearbeiteten Linol-, Blei- und Holzschnitten sowie eine Vielfalt an Anschauungsmaterial.
 

Rundstereotypie

Rundstereotypie zum Guss von halbrunden Zeitungsdruckplatten, sog. "Stereos", die im Hochdruck-Rotationsverfahren Anwendung fanden.
 

Druckplatte

Handwerkszeug eines Schriftsetzers: Das Satzschiff, der Winkelhaken, die Ahle und die Pinzette. Bis zur Einführung der elektronischen Satzverarbeitung waren sie seit Gutenbergs Erfindung Bestandteil jeglicher Satzarbeit für den Schriftsetzer.
 

Buchbindereimaschine

Die Buchbinderei war früher Bestandteil jeder Druckerei. Vieles was früher verwendet wurde, von der Heftlade bis zur Fadenheftmaschine, ist mit über 50 Exponaten in der Sammlung zu bestaunen.


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