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Eisenmuseum Jünkerath

54584 Jünkerath, Germany (Rheinland-Pfalz)

Address Römerwall 12
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ Exhibition
Heritage- or City Museum
  • Craft
  • Technical and functional models
  • Lamps and Light
  • Industry / Production Technology
  • Home Appliances


Opening times
Wegen Hochwasserschäden bis auf Weiteres geschlossen.

Admission
Status from 03/2023
Temporary closed

Contact
Tel.:+49-6597-14 82  eMail:info juenkerath.de  

Homepage www.juenkerath.de/nextshopcms/show.asp?docid=909

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Location / Directions
N50.340270° E6.587180°N50°20.41620' E6°35.23080'N50°20'24.9720" E6°35'13.8480"

Jünkerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz.

Der Bahnhof Jünkerath liegt an der Eifelstrecke (Köln–Euskirchen–Gerolstein–Trier), auf der im Personennahverkehr
der RE 12 „Eifel-Mosel-Express“ Köln–Euskirchen–Gerolstein–Trier
der RE 22 „Eifel-Express“ Köln–Euskirchen–Gerolstein mit Durchbindung nach Trier (RB 22)[9] und
die RB 24 „Eifel-Bahn“ Köln–Euskirchen–Kall, in der Hauptverkehrszeit bis Gerolstein verkehren.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Jünkerather Berufsschule. Das Gebäude der nicht mehr benötigten Berufsschule wurde für das 1991 eröffnete Eisenmuseum umgebaut. Es liegt direkt neben dem Gelände einer vor mehr als 300 Jahren gegründeten Gießerei.

Description

Das Eisenmuseum in Jünkerath dokumentiert die Geschichte der Eifeler Eisenindustrie seit dem 15. Jahrhundert.

Im Eisenmuseum kann der Besucher eine Vielzahl von Exponaten begutachten, die sowohl kunsthistorisch als auch archäologisch von großer Bedeutung sind.

Räume

Im Raum 1
geht es um die Herkunft des Eisens und der Eisenerze in der Eifel. Eisenluppen aus der Kelten-, der Römerzeit und von heute sind zu sehen sowie Öl- und Karbitlampen, die beim Erzbergbau verwendet wurden. Die Eisenverhüttung war an Holzvorkommen und an Wasserkraft gebunden, wie hier anschaulich erläutert wird.

Raum 2
Der Besucher erfährt hier etwas über die Anfänge der Eisenverhüttung bei den Kelten und Römern. Zu sehen sind Gegenstände aus Eisen, die die Kelten und Römer in der Region um Jünkerath hergestellt haben.

Im Raum 3
liegt das Hauptaugenmerk auf den Gegenständen des täglichen Gebrauchs ab der frühen Neuzeit bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch die industrielle Revolution der Eisenverhüttung ab der frühen Neuzeit und die Verwendung von Gusseisen wurden sowohl viele Haushaltsgegenstände wie Töpfe, Kessel, Waffeleisen, Waagen, Kaffeemühlen als auch Werkzeuge für verschiedene Handwerkerberufe und den Bergbau produziert. Dem Besuch wird anschaulich dargestellt wie sich die Eisenindustrie technisch entwickelt hat und wie eine Eisenhütte der frühen Neuzeit durch die Verwendung der Wasserkraft als Energiequelle in der Eifel funktionierte.

Raum 4
Verschiedene Typen von Eisenöfen aus unterschiedlichen Epochen kann der Besucher hier begutachten.

Raum 5
Der „Aktionsraum“ wartet mit Videofilmen auf den interessierten Gast. Diverse Videofilme mit verschiedenen Schwerpunkten werden hier gezeigt. Des weiteren sind einige Ofenplatten mit unterschiedlichen Wappen zu sehen.

Raum 6
Hier fällt dem Besucher sofort der hölzerne Takenschrank mit einer Takenplatte ins Auge, der eine ganz frühe Form der Zentralheizung darstellt. Die Erfindung des Eisengusses im 15. Jahrhundert ermöglichte eine vollkommen neue und fortschrittliche Heiztechnik. Mit den gegossenen Eisenplatten ließen sich die Rückwände offener Kaminfeuer besser schützen.

Im Raum 7
ist eine große Auswahl von Herdgussplatten mit verschiedenen Motiven zu sehen. Ebenso sind Geräte und Maschinen vorhanden, so z.B. eine Wasserpumpe und eine Ständerbohrmaschine. In diesem Raum findet auch die Aktion „Lebendiges Museum“ mit Zinngießen statt.

Aktion „Formen und Gießen“ wird das Museum „lebendig“.

Dabei hört es sich zunächst etwas merkwürdig an: Zinngießen in einem Eisenmuseum. Aber beide Metalle haben durchaus einiges gemeinsam: Zinn ist genau wie Eisen ein Schwermetall. Sowohl Sinn als auch Eisen können gut zum Gießen verwendet werden, wobei das Geißen mit Eisen anspruchsvoller und aufwendiger ist. Bei dieser Aktion wird das Formen und Gießen der Metalle erklärt und vorgeführt.

Auf den Spuren des Eisenerzes und der Holzkohle um Jünkerath

Das Museum ist hervorragend geeignet als Ausgangspunkt für die Themenwanderung „Auf den Spuren des Eisenerzes und der Holzkohle um Jünkerath“. Die Wanderung führt zunächst zu Eisenerzflözen der Heisdorfer Schichten, die zwischen Jünkerath und Schüller zutage treten, dann zu einem geologischen Aufschlusspunkt im Töttbachtal mit Kalksteinschichten. Danach geht es über den Töttbach zu einem Hang mit alten Köhlerplätzen und weiter zu einem alten Steinbruch kurz vor Jünkerath, in dem u.a. verschiedene Verwitterungsstufen der Grauwacke zu sehen sind. Nach drei Stunden erreicht man wieder das Eisenmuseum Jünkerath über das „Schwarze Pfädchen“, einem alten Hüttenweg.


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