
Feuerwehrmuseum Altmorschen |
34326 Morschen, Germany (Hessen) |
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| Address |
Heinaerstraße 1
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| Floor area | unfortunately not known yet |
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Opening times
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nach Vereinbarung
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Status from 12/2012
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Free entry. | ||||||||
| Contact |
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| Homepage | www.feuerwehr-altmorschen.de | ||||||||
| Location / Directions |
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| Description | Textauszug aus Feuerwehrmuseum Altmorschen.de 10/2011:
Die Entwicklung des Feuerwehrmuseums Altmorschen Das Feuerwehrmuseum Altmorschen entstand aus einer kleinen Sammlung verschiedenster Feuerwehrexponate wie Helme, Äxte, Beile, Uniformen, Urkunden und alte Plakate. Diese Utensilien befanden sich im Eigentum des damaligen Ortsbrandmeisters Heinrich Hüchelheim, der sie in seiner 40jährigen Dienstzeit als aktiver Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Altmorschen gesammelt hatte. Der Feuerwehrkamerad aus Leidenschaft durchstöberte Dachböden und Speicher, besuchte jeden erreichbaren Flohmarkt und betrieb intensiv Tauschhandel mit Feuerwehrkameraden. Aus diesen Anfängen ist im Laufe der Zeit eine eindrucksvolle Dokumentation des Feuerlöschwesens entstanden, die zu dem Feuerwehrmuseum zusammengeführt wurde, das selbstverständlich unter Leitung von Heinrich Hüchelheim stand und nun von Karlheinz Meyer verwaltet wird. Zum Jahrtausend-Jubiläum der Gemeinde Morschen im Jahre 1985 wurden dann erstmals Teile dieser Sammlung im Feuerwehrgerätehaus Altmorschen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der überwältigende Erfolg und das große Interesse der Bevölkerung an dieser Ausstellung gaben dann den Anstoß, weitere Exponate zu erwerben und ein Feuerwehrmuseum einzurichten. Der Gemeindevorstand unter Leitung des Bürgermeisters Joachim Kohlhaas stellte dem inzwischen zum Ehrenortsbrandmeister ernannten Heinrich Hüchelheim mehrere Räume des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens Raabe in Altmorschen zur Verfügung. Nach wochenlangem intensiven Einsatz einiger altmörscher Feuerwehrkameraden war es dann im September 1987 so weit, dass die in Eigenleistung renovierten Räume in einer Feierstunde als "Feuerwehrmuseum Altmorschen" der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Drei Räume im Dachboden des Hauses Raabe waren randvoll mit Feuerwehrutensilien. Heinrich Hüchelheim weist bei seinem geschichtlichen Abriss darauf hin, dass das größte Problem in früherer Zeit die Löschwasserversorgung war, da noch keine Wasserleitungen und damit auch keine Hydranten zur Verfügung standen. In seiner "Glocke" schreibt Schiller, wie damals eine "Löschkette" aussah: "Durch der Hände lange Kette um die Wette fliegt der Eimer hoch im Bogen." In vielen Orten mussten Neubürger oder heiratende Bürgersöhne einen funktionstüchtigen Feuereimer beim Schulzen abgeben. Einige der alten Ledereimer sind heute noch zu bewundern. Sie stammten etwa aus dem Jahre 1750. Als besonders eindrucksvoll wird von Experten die große Sammlung von Feuerwehrhelmen bezeichnet, die sich dem Besucher darbietet. Ca. 150 Helme von 1860 bis heute aus aller Welt sind ebenso wie Uniformen aus der Gründerzeit der Freiwilligen Feuerwehren zu sehen. Orden und Ehrenabzeichen, Urkunden, Schlauchmaterial mit Zubehör wie Schlauchbinden, Flicken und Strahlrohren zeigen die rasante Entwicklung in der Feuerwehrtechnik des letzten Jahrhunderts auf. |
[dsp_museum_detail.cfm]
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