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Kandertalbahn e.V.

79400 Kandern, Germany (Baden-Württemberg)

Address Bahnhofstr. 15
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ
Railway


Opening times
Mai - Oktober: Alle Züge verkehren an jedem Sonntag 3 mal in jede Richtung

Admission
Status from 07/2016
Einzelfahrkarten Kandern - Haltingen (oder umgekehrt)
Einfache Fahrt: 6 €; Teilstrecke: 3 €; Hin- und Rückfahrt: 12 €; Teilstrecke: 6 €
Führerstandsmitfahrt: Zuschlag für eine Wegstrecke: 50 €.

Contact
Tel.:+49-7626-972-356  eMail:info kandertalbahn.de  

Homepage www.kandertalbahn.de

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Location / Directions
N47.713652° E7.657035°N47°42.81912' E7°39.42210'N47°42'49.1472" E7°39'25.3260"

Die Kandertalbahn (Alemannisch: Chanderli) ist eine private Museumseisenbahn durch das Kandertal im Südwesten von Baden-Württemberg. Die 13 Kilometer lange Stichstrecke verbindet Haltingen an der Rheintalbahn mit Kandern.

Mit Bahn und Bus

Aus Richtung Freiburg mit der Regionalbahn bis Haltingen oder mit dem IC/ICE bis Basel Bad Bf, umsteigen auf die Regionalbahn in Richtung Freiburg/Offenburg bis Haltingen.

Aus der Schweiz mit der Regionalbahn in Richtung Freiburg/Offenburg ab Basel SBB oder Basel Bad Bf bis Haltingen.

Aus Richtung Hochrhein mit der Regionalbahn bis Basel Bad Bf, umsteigen in die Regionalbahn in Richtung Freiburg/Offenburg bis Haltingen.

Vom Bahnhof Haltingen ca. 300 Meter Fußweg in östliche Richtung zur Bushaltestelle "Zentrum" (SWEG/BVB Linie 55). Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten im Stundentakt, direkt zum Bahnhof Kandern

An Sonntagen von Mai bis Oktober besteht Anschluss mit den Dampfzügen der Kandertalbahn in Richtung Kandern.

Description

Die KANDERTALBAHN als Museumsbahn

Die KANDERTALBAHN ist eine der wenigen Bahnen in Deutschland (und die einzige normalspurige Nebenbahn in Baden-Württemberg), die als reine Museumsbahn in Betrieb ist. Sie ist in ihrer vollen Länge mit allen Stationen erhalten geblieben. Das Transportsystem Nebenbahn ist noch weitgehend vollständig vorhanden und lässt sich hier im Betrieb erleben.

Die „Bimmelbahn“- Atmosphäre hat sich hier erhalten: es wird an den zahlreichen Bahnübergängen ohne technische Sicherung geläutet und gepfiffen, dieser Umstand hat den Nebenbahnen die Bezeichnung Bimmelbahn eingebracht.

Im Gegensatz zu den zahlreichen Tafeln, die den Lokführer zum Läuten oder Pfeifen auffordern, sind in dem vereinfachten Nebenbahnbetrieb keine Hauptsignale vorhanden. Auch bei Tempo 30 wird man bei jeder Gleisunebenheit durchgeschüttelt. Die Schienenstöße sind hier noch vorhanden und deutlich hör- und spürbar.

Die KANDERTALBAHN ist eine typische Stichbahn, welche die Ortschaften im Kandertal an die Hauptstrecke Mannheim-Basel anschließt. Dabei benutzt sie einen Talverlauf, um möglichst günstige Verhältnisse für die Trassierung zu finden. Dieser Umstand begünstigt auch die heutige Museumsbahn, da keine hohen Kosten für die Unterhaltung aufwendiger Kunstbauten entstehen.

Wikipedia:

Museumsbetrieb

Seit 1969 gab es durch den Verein Eurovapor einen Museumsbetrieb, zunächst mit historischen Fahrzeugen der SWEG. Nach der Einstellung des Betriebs durch die SWEG wird der Museumsbetrieb seit 1986 durch den Zweckverband Kandertalbahn fort geführt. Die Fahrzeuge befinden sich im Besitz des Vereins Kandertalbahn.

Die Saison startet traditionell am 1. Mai eines Jahres und geht bis Ende Oktober. Es wird jeden Sonntag dreimal zwischen Kandern und Haltingen gependelt, am 1. Mai, an Christi Himmelfahrt und zu dem Rossmärkt in Kandern verkehren zusätzliche Zugpaare. Am 1. Mai und Christi Himmelfahrt kommt dabei immer noch zusätzlich eine Gastlokomotive zum Einsatz, beim Rossmärkt fährt der Dieseltriebwagen Zusatzzüge. Es können auch Sonderzüge bestellt werden, sowohl mit Dampf als auch mit Diesel.

Triebfahrzeuge der Kandertalbahn e. V.

Dampflok 30 (pr. T 3, 1904) Chanderli – 1955–1966 auf Kandertalbahn – in Hauptuntersuchung
Dampflok 7 (ehemals Denkmal in Staufen, 1907) – 1907–1937 auf Kandertalbahn – optisch aufgearbeitet und rollfähig
Dampflok 8532 (E 3/3, 1915) Tigerli – abgestellt in Kandern mit einem Kesselschaden
Dampflok BBÖ 378.78 (ÖBB 93.1378, 1927) – betriebsfähig
Dieselkleinlok V 7 (Deutz, Typ A8L 614 R, 1957) – betriebsfähig, im Winter 2009/10 hauptuntersucht
Diesellokomotive Em 3/3 (Einzelstück von Krupp, 1954) – betriebsfähig, wegen fehlender Zulassung abgestellt
Dieseltriebwagen VT 3 (Waggonfabrik Werdau, 1928) – Europas ältester betriebsfähiger Dieseltriebwagen
Lokomotiv-Diesel-Drehkran Nr. 179 (Eisenbau Wyhlen AG, 1951) – abgestellt
Personenwagen aus dem 19. und 20. Jahrhundert komplettieren den Fahrzeugpark.

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