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Kettenschleppdampfer 'Gustav Zeuner' im Handelshafen

39106 Magdeburg, Germany (Sachsen-Anhalt)

Address Werner-Heisenberg-Straße (38)
 
 
Floor area unfortunately not known yet  
 
Museum typ Exhibition
Navy / Watercraft
  • Steam engines/generators/pumps
  • Bridges and Tunnels
  • Cranes and Lifts
  • Railway


Opening times
Kettenschleppdampfer 'Gustav Zeuner: Mai - Oktober Mittwoch - Sonntag, Feiertag: 10-15 Uhr; Führungen 10, 12, 14 Uhr

Admission
Status from 01/2014
We don't know the fees.

Contact
Tel.:+49-391-40 95-100  Tel.2:+49-391-40 95-180  
Mobile:+49-151-12 93 09 97   

Homepage www.kettendampfer-magdeburg.de

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Location / Directions
N52.148928° E11.661964°N52°8.93568' E11°39.71784'N52°8'56.1408" E11°39'43.0704"

Der dauerhafte Ausstellungsort des Kettenschleppdampfer 'Gustav Zeuner' befindet sich neben dem Hafenbecken.

Description Wikipedia.de:

Handelshafen Magdeburg

Eine Besonderheit war die technische Ausstattung mit einer Dampfanlage, die ein hydraulisches System mit Druck versorgte, das 11 fahrbare Portalkräne eine Hubbrücke sowie den stationären Schwerlastkran „Elefant“ bewegte. Zusätzlich waren vier fahrbare Dampfkrane im Einsatz. Der Hafen verfügte daneben über ein eigenes Gleissystem mit Fuhrpark sowie einen eigenen Schlepper zur Unterstützung der ankommenden Frachtschiffe.

Gegenwart

Das Technikmuseum Magdeburg zeigt das Maschinenhaus,
den Schwerlastkran „Elefant“,
den Taucherschacht II,
einen Eimerkettenschwimmbagger
sowie die Hubbrücke
und eine historische Bahnausstellung.
Im Hafen befindet sich auch der 1956 errichtete Vollportalwippdrehkran.
Darüber hinaus ist der letzte Kettendampfer seiner Art, die „Gustav Zeuner“ an der unter Denkmalschutz stehenden Hubbrücke aufgestellt

Der Kettendampfer Gustav Zeuner

liegt als Museumsschiff im Handelshafen Magdeburg auf dem Trockenen. Das Schiff war von 1895 bis 1931 im Einsatz.
Es ist das einzige nahezu vollständig erhalten gebliebene Relikt der Kettenschifffahrt auf der Elbe.
Es ist 55,5 m lang, 10,3 m breit und hat einen maximalen Tiefgang von 1 m.

Angetrieben wurde der Dampfer von zwei stehenden Verbundmaschinen mit einer Leistung von 180 PS. Er erreichte damit eine Geschwindigkeit von 2 kn. Das Schiff besaß zwei Wasserstrahlturbinen, die über Kupplungen mit der Hauptmaschine verbunden waren. Diese Turbinen, eine Erfindung des Namensgebers Gustav Zeuner, dienten der Verbesserung der Manöverierfähigkeit während der Fahrt an der Kette sowie auch zur Fahrt ohne Kette.

Taucherschacht II

Der am Nordende des Handelshafens in Magdeburg liegende Taucherschacht wurde 1898 in der Berliner Werft Wenz & Co. gebaut. Mit seiner Hilfe sind Arbeiten in bis zu drei Metern Wassertiefe möglich. Ein vertikal bis auf diese Tiefe absenkbarer Schacht kann mittels Druckluft wasserfrei gemacht werden. Insbesondere Arbeiten auf dem Flussgrund, zum Beispiel Vorbereitungen für Sprengungen, konnten so durchgeführt werden. Der Taucherschacht II verfügt über keinen eigenen Antrieb und musste daher zu den jeweiligen Einsatzorten geschleppt werden.
Die bordeigenen Werkzeuge, so zum Beispiel Bohrmaschinen und Drucklufthämmer, wurden mittels einer an Bord befindlichen Dampfmaschine betrieben. 1971 wurde die Dampfmaschine durch einen Dieselmotor ersetzt. Die Umbauarbeiten fanden in einer Berliner Reparaturwerft statt.

Die Hubbrücke

wurde 1894 für die Hafenbahn errichtet. Sie überbrückt den Kanal, der von der Elbe in den Handelshafen führt. Die Ausführung als Hubbrücke erfolgte, um auch bei Hochwasser den Betrieb von Bahn und Schifffahrt zu ermöglichen. Bei hohen Wasserständen konnte die Brücke für den Schiffsverkehr gehoben und für den Eisenbahnverkehr wieder gesenkt werden.

Der Trog ist in einer Stahlfachwerkkonstruktion gefertigt. Die Stützweite beträgt 32 m, das Gewicht 129 t. Auf jeder Brückenseite befinden sich zwei Ecktürme, in denen sich 30 t schwere Gegengewichte befinden. Über Umlenkrollen und 10 Stahlseile sind die Gegengewichte mit der zu hebenden Trogbrücke verbunden und stellen einen weitgehenden Gewichtsausgleich her. Mit einer Hydraulik, die an eine Ringdruckwasserleitung des Hafengeländes angeschlossen war, wurde über Zahnräder eine 5 m lange Spindel angetrieben, die die Trogbrücke bewegte. Für den Notfall bestand auch die Möglichkeit mit Hilfe eines Göpelantriebs die Brücke mit Menschenkraft zu senken oder zu heben.
1932 erhielt die Brücke einen Elektroantrieb, der bis 1978 funktionierte.

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