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Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum

04924 Bad Liebenwerda, Germany (Brandenburg)

Address Burgplatz 2
 
 
Floor area 600 m² / 6 458 ft²  
 
Museum typ Exhibition
Toys
  • Craft


Opening times
April - September: Dienstag - Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
Oktober – März: Dienstag - Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr
Gruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Admission
Status from 05/2021
Erwachsene: 4 €; ermäßigt 2 €; Gruppen ab 15 Personen 3 €
Kombiticket des Museumsverbunds Elbe-Elster 14 €
Führungen: Gruppen bis 15 Personen pauschal 30,00 €.
Gruppen ab 15 Personen 2,00 Euro pro Person, jeweils zuzüglich Eintritt

Contact
Tel.:+49-35 341-12 455  eMail:museum-liebenwerda lkee.de  

Homepage www.museumsverbund-lkee.de/Museumsverbund/Mitteldeutsches-Marionettentheatermuseum

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Location / Directions
N51.515987° E13.398696°N51°30.95922' E13°23.92176'N51°30'57.5532" E13°23'55.3056"

Description

Das Kreismuseum zeigt vielfältige Objekte der Regional-, Natur- und Landschaftsgeschichte des Schwarz-Elster-Landes. Das Herzstück des Museums ist jedoch eine Spezialsammlung zum Marionettentheater.
Zudem bietet das Museum häufige Sonderausstellungen zu Kunst und Handwerk der Region. Im September findet jährlich ein internationales Puppenfestival im Museum statt.

Das Kreismuseum Bad Liebenwerda wurde 1953/54 eingerichtet. Im Jahre 1998 erfolgte die Übergabe des Erweiterungsbaues mit der neuen Dauerausstellung „Von der Schusterahle zum Marionettenzwirn“. Diese wurde 2004/05 von E.R.N.A und Paul Böckelmann künstlerisch überarbeitet.

Dauerausstellungen

Die neue Dauerausstellung des Kreismuseums Bad Liebenwerda führt durch die Geschichte des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters des Elbe-Elster-Landes. Die Region im Südwesten des Landes Brandenburg gilt als die Wiege des sächsischen Wandermarionettentheaters am Ende des 18. bzw. zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Von hier zogen reisende Marionettenspieler mit ihren Wohn- und Packwagen vom Frühjahr bis zum Herbst von Dorf zu Dorf, um auf den Gasthofsälen mit ihren prächtig gestalteten, in barocker Tradition gehaltenen Bühnen den einfachen Mann auf dem Lande mit dem Spiel am seidenen Faden zu begeistern. Neben zahlreichen Marionetten und Dokumenten zum Leben reisender Puppenspieler, die in der Ausstellung zu sehen sind, beleuchtet die Ausstellung das Lebensumfeld jener Komödianten.

Lubwartturm

Gegenüber dem Museum steht der sagenumwobene Lubwartturm. Ein mittelalterlicher Bergfried aus rotem Backstein. Der 31 m hohe Turm gilt als Markstein der Besiedlung des Elbe-Elster-Landes im Zuge des Landesausbaus zwischen Elbe und Elster vor etwa 800 Jahren. Museum und Turm gehören zur einstigen Lubwartburg. Im Zuge der Sanierung des Turmes in den Jahren 2010/11 erhielt der Turm wieder sein einstiges „königliches“ Backsteingewand.

Nutzen Sie den Museumsbesuch für eine Turmbesteigung, um den herrlichen Rundblick über Stadt und Land zu genießen.

Kaspers Welten

Kaspers Herkunft wird hier nun endlich geklärt: Tanzte er als Narr dem Teufel des Mittelalters auf der Nase herum, oder kroch er einfach aus einem Ei? Was hat es mit seinem Großvater Hanswurst auf sich, und warum darf der Marionettenkasper als einziger auf der Bühne den Mund aufmachen? Und wie geht es eigentlich der Verwandtschaft in Asien? In vier Kapiteln blättert das Museum die Kaspergeschichte auf und lädt dabei mit interaktiv bespielbaren Modellen und Figuren zum Ausprobieren und Mitmachen ein.

Zahlreiche Theaterfiguren, darunter viele aus der 2016 erworbenen Puppentheatersammlung von Karin und Uwe Brockmüller, illustrieren die Welt des Puppenspiels in Europa und Asien.
Der Kern des Museums, das Erbe der mitteldeutschen Wandermarionettenspieler, wird natürlich weiterhin präsentiert, nun aber vom Kasper erzählt.
Das alljährliche Puppentheaterἀfestival, der historische Marionettenspielertag, ein Schattenspielwochenende und die hauseigene Bühne verweisen auf diese Traditionen.

Das Spiel mit Licht und Schatten

Die Faszination, die vom Schattenspiel ausgeht, wirkt auf jede Altersgruppe.
 
Im abgedunkelten Raum entsteht beim Schattentheater eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Auf der museumseigenen Schattenbühne werden auf drei Spielflächen die Schattenspielfiguren zum Leben erweckt. Vorstellungen zu Sagen und Märchen sind für Besuchergruppen buchbar.

 


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