
Wasserkraftwerk Kammerl |
82442 Saulgrub, Germany (Bayern) |
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| Address |
In der Ammerschlucht
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| Floor area | unfortunately not known yet |
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Opening times
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Meist am Tag des offenen Denkmals (2. Sonntag im September)
2019 gab es Führungen um 11, 13, 15 Uhr |
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Status from 04/2020
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We don't know the fees. |
| Contact | Unknown contact data for this museum - please help via contact form. |
| Homepage | buergerbahnhof-murnau.de |
| Location / Directions |
Saulgrub ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Saulgrub ist mit einem Haltepunkt an der Ammergaubahn an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen. Dort halten stündlich Züge in Richtung Oberammergau bzw. Murnau am Staffelsee. Außerdem führt die Buslinie 9606 des RVOs durch den Ort. Das Kraftwerk mit einer vergleichsweise unscheinbaren Maschinenhalle liegt etwa vier Kilometer südwestlich von Saulgrub an der Ammer. |
| Description | Wikipedia: Das Wasserkraftwerk Kammerl war bis zu seiner Stilllegung im Jahr 2013 das älteste noch betriebene Bahnkraftwerk dieser Art. Zudem speiste es den erzeugten Strom nicht in das 110-kV-Bahnstromnetz, sondern direkt in die Oberleitung der Ammergaubahn ein. Dies geschah über ein 15-kV-Kabel nach Saulgrub. In den Jahren 2013 bis 2015 wurde neben dem alten Kraftwerk ein neues mit höherer Leistung gebaut, welches jedoch keinen Bahnstrom mehr erzeugt. Gebäude Die Maschinenhalle ist im Jugendstil errichtet und befindet sich im Wesentlichen noch im ursprünglichen Zustand. Das Kraftwerk steht unter Denkmalschutz. Maschinen In der Halle stehen 3 Maschinensätze, die jeweils aus einer Francis-Turbine, einem Schwungrad mit Kupplung und einem Bahnstromgenerator bestehen. Wasserführung Das Kraftwerk wird mit Wasser betrieben, das aus der Ammer abgeleitet wird. Das Wasser wird bei Altenau südwestlich von Saulgrub an einem Stauwehr mit Einlaufbauwerk, Schmutzrechen und automatischer Reinigungsanlage aus der Ammer in einen insgesamt 1490 m langen Kanal geleitet, der mit einem Gefälle von 0,67 ‰ zum Kraftwerk führt. Der Kanal ist an der Sohle 1,50 m breit und 1,52 m tief. Schon nach 162 m verschwindet er in einem 184 m langen Stollen. Dieser Stollen endet unmittelbar auf einem Aquädukt hoch über die Halbammer. Der Aquädukt trägt einen eisernen, 81,4 m langen, 2,50 m breiten und etwa gleich hohen kastenförmigen Kanal. Über ein kleines Einlaufbauwerk mit einem automatischen Schmutzrechen und vollautomatischer Einarm-Reinigungsanlage gelangt das Wasser in einem unterirdischen Druckrohr aus genietetem Stahlblech mit einem Durchmesser von 2 m zu den 18 m tiefer gelegenen Turbinen im Maschinenhaus. |
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