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Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a

Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134925) Televisore
 
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134926) Televisore
 
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 1014164) Televisore
 
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 503491) Televisore
 
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 2299791) Televisore
 
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 2537856) Televisore
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134973) Televisore Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134975) Televisore
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134976) Televisore Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 135078) Televisore
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 206608) Televisore Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 206609) Televisore
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Altre immagini: scorri con la barra rossa.
Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a; Philips - Österreich (ID = 134973) Televisore
Philips - Österreich: Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a [Televisore] ID = 134973 660x600
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For model Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a, Philips - Österreich:
UHF Tuner nicht original, wurde nachgerüstet
 
Paese:  Austria
Produttore / Marca:  Philips - Österreich
Anno: 1960 Categoria: Televisore (TV) / Monitor
Valvole 21: PCC88 PCF80 EF85 EF184 EF184 PCL84 PCF80 EF80 PL84 PCL82 PCF80 ECH83 PCF80 PF86 PCL82 PCF80 ECC82 PL36 PY88 DY87 AW43-88
Principio generale Supereterodina (in generale)
Gamme d'onda Gamme d'onda nelle note.
Particolarità
Tensioni di funzionamento Alimentazione universale (doppia: CC/CA) / 220 Volt
Altoparlante AP magnetodinamico (magnete permanente e bobina mobile)
Potenza d'uscita
Radiomuseum.org Modello: Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a - Philips - Österreich
Materiali Mobile in legno
Forma Soprammobile con pulsantiera/tastiera.
Dimensioni (LxAxP) 490 x 420 x 420 mm / 19.3 x 16.5 x 16.5 inch
Annotazioni

Empfangsbereich VHF Band I + III, Kanal 2a - 4, 5 - 12. Für UHF vorbereitet.
Parallelgerät zum Hornyphon Panorama 43 WT 1726A/00.
Für Kabel-Fernbedienung AT6320/02.
 

Fonte dei dati Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Letteratura / Schemi (1) -- Original-techn. papers.

Modello inviato da Wolfgang Bauer. Utilizzare "Proponi modifica" per inviare ulteriori dati.



Elenco delle radio e altri apparecchi della Philips - Österreich
In questo link sono elencati 1055 modelli, di cui 990 con immagini e 852 con schemi.



 


Discussioni nel forum su questo modello
Philips - Österreich: Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a
Argomenti: 2 | Articoli: 19
Visite: 2143     Risposte: 15
  philips: Philips Regent (Defekter Varistor)
Richard Sbuell
11.Sep.18
  1

Liebe Kollegen!

Ich habe einen Philips Regent 43 heut bei mir laufen gehabt. Das Gerät ist im Originalzustand. Auch alle Kondensatoren.

Das Ding funktionierte ca. eine Stunde einwandfrei. Dann war auf einmal ein Zischen mit einem Knall zu vernehmen. Das Gerät lief allerdings noch weiter. Ich dachte am Anfang das war ein Elko oder so, aber ich habe nichts dergleichen finden können, nur den Varistor (Foto im Anhang). Einer der Anschlüsse ist auf einer Seite abgesplittert. Leider ist am Schaltplan auch im Anhang nicht ersichtlich was das Teil für einen Wert hat. Man sieht nur noch den Farbcode - BRAUN BRAUN SCHWARZ am Bauteil. Könnt ihr mir sagen was der bedeutet?

Das Gerät funktioniert ohne das Bauteil nicht mehr. Man sieht zwar noch den normalen Schnee, aber wenn man einen Sender einstellt (VHF, Kanal 3 mittels Modulator) dann empfängt man diesen zwar noch, aber man hat keinen horizontalen Sync mehr. Man sieht quasi nur Kauderwelsch am Schirm.

Ich hab dir markiert wo der Varistor sitzt (siehe Anhang). Was macht der Varistor dort? Scheint ja irgendwie ein Feedback zur PFC80 zu sein. Ist das definitiv der Grund warum der Sync nicht mehr funktioniert?

Danke für eure Hilfe!

Richard

Allegati

Andreas Steinmetz
12.Sep.18
 
  2

Ein Varistor parallel zur Primärwicklung des Vertikal-Ausgangstrafos ist an sich Standard und dient dazu, die hohe Rücklaufspitze auf ungefährliche Werte zu begrenzen. Das Besondere an dieser Philips-Schaltung ist der mit dem Varistor R194 in Serie liegende, vergleichsweise niederohmige Widerstand R255. Der zum Zeitpunkt der Vertikal-Rücklaufspitzen durch den Varistor fließende Strom erzeugt an R255 einen positiven Impuls, der über die Leitung 1 und den Differenzier-Kondensator C225 zum Vertikal-Phasenvergleich gelangt. Bei fast allen anderen Herstellern aus jener Zeit wird der Vertikal-Oszillator direkt synchronisiert, und wenn man schon zusätzliche Stabilisierungs- oder Automatikschaltungen vorsieht, dann werden die Phasenvergleichssignale dafür zumindest nicht der Vertikal-Endstufe entnommen. Einen R255 gäbe es dann nicht (gebrückt).

Der Defekt des Varistors wird ziemlich sicher eine Unterbrechung sein und kein Schluss, denn sonst wäre R255 auch verbrannt. Unter dieser Annahme bliebe R255 also stromlos, und die Phasenvergleichsimpulse fehlen. Damit funktioniert die Vertikal-Synchronisation nicht mehr richtig, und das Bild "läuft (mehr oder weniger) durch". Ich denke mal, Herr Sbuell meinte das mit "man hat keinen horizontalen Sync mehr", obwohl es sich ja um einen vertikalen Sync-Verlust handelt.

Sollte der Varistor hingegen zu niederohmig geworden und/oder R255 unterbrochen sein, dann könnten viel zu große Phasenvergleichssignale auftreten und ebenfalls die Synchronisation stören. Ggf. könnten dadurch im Phasenvergleich auch Bauteile zerstört werden. Also bitte auch R255 überprüfen!

Achtung: Bei einem unterbrochenen Varistor bzw. R255 werden die Isolationen im Vertikal-Ablenkkreis (besonders primärseitig, also an S74) über Gebühr beansprucht, denn dann werden die Rücklaufspitzen nicht mehr begrenzt!

Bleiben zwei Fragen:

  1. Gerät reparieren? Angesichts des guten Zustands und der Philips-typischen, interessanten Schaltungsbesonderheiten, die eine sehr gute und stabile Vertikal-Synchronisation auch bei schlechten Antennensignalen vermuten lassen, halte ich eine Reparatur auf jeden Fall für angebracht.
  2. Wie den Varistor ersetzen? In der Stückliste ist R194 mit VDR E299 ZZ/11 bezeichnet. Zur "11" würden die beiden braunen Farbstreifen ja passen.Vielleicht gibt es jemanden hier, der den Typ in einer alten Valvo-Liste wiederfindet und genauere Angaben, insbesondere zur Durchbruchsspannung, machen kann, so dass man vielleicht einen Ersatz findet. Ich werde gelegentlich auch mal nachsehen, aber das kann leider etwas dauern. Meiner Vermutung nach wird die Durchbruchsspannung bei ganz grob 300 ... 400V liegen, denn damit würde nur bei der Rücklaufspitze ein Strom fließen, und der Phasenvergleichsimpuls wäre sehr sauber. Falls wir keinen Ersatztyp finden, könnte man auch mal einen VDR, der bei einem anderen Gerät aus der Epoche parallel zum Vertikal-Ausgangstrafo liegt, ausprobieren. Schaden anrichten kann man dabei kaum...
Richard Sbuell
13.Sep.18
  3

Lieber Andreas,

vielen Dank für die ausführliche Information. In der Zwischenzeit hat sich sogar ein ausgesprochen netter Herr bei mir gemeldet, der noch so ein Bauteil im Original hat und es mir zukommen lässt. Ich werde dann mal ausprobieren ob es funktioniert. Ansonsten hätte ich nach Deinen Angaben ein neues, ähnliches Bauteil probiert. Aber jetzt bekomme ich ja genau das passende. Ich werde dann berichten ob es funktioniert hat. Mal sehen - ich bin schon gespannt. Danke für Deine Hilfe!

Andreas Steinmetz
14.Sep.18
  4

Ein kleiner Tipp: Angesichts der schwierigen Beschaffbarkeit des Varistors sollten Sie nach dessen Ersetzen das Gerät zunächst vielleicht mit abgeklemmer Leitung 1 einschalten, denn wenn die Leitung 1 oder die Schaltung in Richtung C225 einen Kurzschluss hat, dann ist der Varistor wegen der überlagerten, niederohmigen Anoden-Gleichspannung (190V) prinzipiell gefährdet.

Achten Sie besonders darauf, ob sich der VDR im Betrieb ungewöhnlich stark erwärmt. Aber Vorsicht: Den VDR unbedingt nur bei (zweipolig) ausgeschaltetem Gerät berühren, ansonsten können Sie sich gerade dort im Anodenkreis mit den hohen Rückschlagspannungen einen gefährlichen elektrischen Schlag holen!

Richard Sbuell
16.Sep.18
  5

Danke Andreas! Das ist ein guter Tipp. Ich werde C225 tauschen, R245-R248 mal messen, die Anodenspannung der PCF80 ansehen und diese gegebenenfalls ersetzen.

Ach ja, den Varistor bekomme ich übrigens von Ernst Einsidler - auch Mitglied hier. Kann mich an dieser Stelle gleich namentlich bedanken.

Bin schon gespannt ob das Ding wieder läuft. Am Wochenende sollte er ja auf einer Austellung in Betrieb genommen werden. Ich denke ich werde auch die Elkos an den Kathoden ersetzen. Die sehen nicht mehr allzu gut aus. Das Gerät soll ja doch ein paar Stunden am Tag laufen.

Andreas Steinmetz
11.Oct.18
  6

Nach etwa vier Wochen Pause in diesem Thread würde mich mal interessieren, ob die Reparatur inzwischen erfolgt ist, ob sie erfolgfreich war, oder ob es weitere Fehler gegeben hat.

Richard Sbuell
13.Oct.18
  7

Hallo Kollegen!

Lieber Andreas!

Ich war in den letzten Wochen leider sehr beschäftigt, darum hatte ich erst heute Zeit.

Ich habe den Varistor getauscht und auch die CAP die direkt am Varistor dran hängt. Vielleicht hat die ja auch etwas geleckt.

Das Gerät funktionierte dann wieder auf Anhieb! Vielen Dank für eure Hilfe.

Der neue Varistor erwärmt sich nicht. So wie es scheint, war es wirklich Bauteilermüdung.

Ich habe nun auch alle Elkos ersetzt bis auf die großen Netzsiebe.

Das Bild des Gerätes ist wirklich unglaublich gut und scharf. Kaum zu glauben. Wenn ich mal dazu komme werde ich es komplett reinigen und restaurieren. Leider ist etwas Speck am Chassis und für einen Dauerbetrieb gehört sich noch einiges gemacht.

Bis dahin & viele Grüße

Richard

PS: Anbei zwei Bilder vom Betrieb.

Allegati

Steffen Thies
15.Oct.18
  8

Im Zeitalter der empfündlichen Elektronik, die vor Überspannungen geschützt werden muß, sind VDRs wieder leicht zu bekommen. Nennspannungen um 400 V für 1 mA sollten passen. Sie müssen nur auf ausreichende Verlustleistung achten.

Probieren könnte man es mit den S10K300...420 (= 10 mm Durchmesser, 300 V), dafür sind 0,4 W bei 105 °C Umgebung angegeben. Anderes Beispiel: TVR14xxx mit 0,6 W bei 85 °C, auch hier sind Durchmesser und in xxx die Spannung angegeben.

Gibt's gratis aus toten Schaltnetzteilen! 
 

Andreas Steinmetz
15.Oct.18
  9

Schön, dass der Fehler gefunden ist und das Gerät wieder einwandfrei funktioniert!

Nach meinem ersten Posting (#2) hatten sich im Hintergrund die Kollegen Georg Richter und Wolfgang Bauer mit Informationen zur VDR-Type und zur Funktionsweise der Vertikalablenkung (von einem ähnlich geschalteten Ingelen-Gerät etwas neueren Datums) direkt an mich gewandt. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank! Der Reparaturversuch von Herrn Sbuell ist ja inzwischen erfreulicherweise sehr positiv ausgefallen, und ich möchte die weiterführenden Informationen natürlich niemandem vorenthalten. Zunächst einmal zum Thema VDR:

  1. Die originale VDR-Type ist E299 ZZ/11. Sie gehört zur Gruppe der Fernseh-Spezialtypen. Es finden sich einige solcher Typen in den bekannten Valvo-Taschenbüchern jener Zeit und z.B. auch im Valvo-Handbuch "Einzelteile 1" etwas neueren Datums (leider habe ich dieses Buch nicht aus der genau passenden Zeit). Zwar beginnen die gelisteten Typen mit der Bezeichnung "E299 ZZ/", haben aber andere Ziffern am Ende. Aus den Angaben lassen sich zwar die Farbcodes ableiten (so dürfte "braun-braun" tatsächlich für "11" stehen), aber leider keine allgemeingültigen Regeln für die elektrischen Eigenschaften.
  2. Lt. Herrn Bauer hat die Type E299 ZZ/11 20% Toleranz und einen Meßstrom von 1 mA; allerdings ist mir die Meßspannung (hier immer Gleichspannung!) nicht bekannt. Die Typen E299DD/P350 (Meßspannung 220 Volt) oder E299ED/P353 (Meßspannung ca.300 Volt) seien geeignete Ersatztypen. Hinweis: Bei diesen alten Valvo-Typen, deren Bezeichnungsschema übrigens mindestens zweimal umgestellt worden ist, gibt die Zahl 350 bzw. 353 i.A. die Meßspannung bei einem Meßstrom von 1A an. Dieser Wert ist eher theoretischer Natur, darf nur im Impulsbetrieb bestimmt werden, oder er wird aus statischen Messungen bei niedrigeren Meßströmen grafisch bestimmt.
  3. Die von Herrn Thies in Posting #8 als Ersatz vorgeschlagenen Siemens-Varistoren tragen in ihrer Typenbezeichnung eine Spannungsangabe (im Beispiel 300 ... 400 V). Achtung: Lt. den von Herrn Richter vorgelegten Siemens-Unterlagen ist diese Spannung der Effektivwert einer sinusförmigen Wechselspannung, die dauernd anliegen darf, ohne dass der VDR nennenswert leitet. Das bedeutet aber, dass z.B. bei einem S10K300 bei einer Gleichspannung von 300V x 1,4142 = ca. 424V noch kein nennenswerter Strom fließt, vmtl. nicht einmal 1mA. Da würde ich eher Typen mit niedrigeren Spannungsangaben als Ersatz ausprobieren (z.B. S10K220 mit 220V x 1,4142 = ca. 311V). Und: Am besten größere Bauformen meiden, denn dann könnten die Eigenkapazitäten ein Problem werden.

Zur Funktion der Philips-Vertikalablenkung, gekennzeichnet durch aufwendige Automatikfunktionen, später mehr.

 

Richard Sbuell
15.Oct.18
  10

Danke für die Info. Ich werde bei zeiten mal testen ob ein neues Bauteil auch funktioniert. Derweil habe ich eh einen originalen bekommen.

Andreas Steinmetz
15.Oct.18
  11

Beachten Sie bitte mein Posting #9, das sich leider mit Ihrem überschnitten hat, weil ich länger daran gearbeitet habe.

Steffen Thies
16.Oct.18
  12

Ups: Bei den S10 habe ich mich in der Spalte vertan. Es ist dort tatsächlich die max. Wechselspannung codiert. Beim TVR dagegen steht eindeutig V 1 mA.

 

 

Der Hinweis auf die Kapazität ist gut! Ich möchte ihn nur etwas abschwächen: Zu groß könnte ungeeignet sein - zu klein ist es sicher. Das Funktionsprinzip ist ja das gleiche, insofern dürfte mit einer ausreichenden Belastbarkeit vergleichbare Kapazität verknüpft sein. Es wäre daher interessant, wie groß sie bei den Originalen war.

Nun bin ich auf die Schaltungsbeschreibung gespannt, Herr Steinmetz! Könnte man nicht aus der Rücklaufzeit und der Schaltungsimpedanz Richtwerte für die Kapazität als Funktion der VDR-Spannung ableiten? 
 

Andreas Steinmetz
17.Oct.18
  13

Inzwischen habe ich weitere Infos zu den Valvo/Philips-VDRs erhalten. Dazu und natürlich zur Schaltung der Philips-Vertikalablenkung werde ich bei nächster Gelegenheit etwas posten. Bitte haben Sie aber noch etwas Geduld.

Andreas Steinmetz
27.Oct.18
  14

Hier nun endlich meine Antworten:

  1. Kurz zu der Frage nach den VDR-Kapazitäten: Die Eigenkapazität eines VDRs kann man sich als Kapazität parallel zum VDR vorstellen. Wird diese zu groß, dann fließt nicht nur wie gewollt zum Zeitpunkt der Vertikal-Rücklaufspitze ein Strom durch R255, sondern auch während des Hinlaufs. Dadurch wird der an R255 anstehende Impuls unsauber. Einen kritischen Grenzwert für die zulässige Kapazität kann ich leider nicht angeben, aber prinzipiell ist die Kapazität größer, je größer die Bauform bzw. Belastbarkeit eines VDRs ist.
  2. Eine Schaltungsbeschreibung für die aufwendige Philips-Vertikalablenkung des hier betrachteten Gerätes habe ich zwar nicht, aber da die Schaltung über viele Jahre fast unverändert angewendet wurde, helfen z.B. auch die Unterlagen des späteren Ingelen-Gerätes Weltblick 601 weiter. Dort finden sich die entsprechenden Unterlagen (Oszillogramme, Schaltplanauszug und Schaltungsbeschreibung), die ich von Herrn Bauer bekommen und hochgeladen habe.
  3. Mittlerweile gibt es eine spezielle Bauteile-Seite für Philips/Valvo-VDRs. Dort findet man Hinweise zum Bezeichnungs-Schema. Wie weiter oben aber schon geschrieben, wurden die Bezeichnungs-Schemata mehrfach geändert, und z.T. gibt es auch Widersprüche.
Richard Sbuell
29.Oct.18
  15

Großartig. Danke!!!

Andreas Steinmetz
15.Nov.18
  16

Vor einigen Tagen erhielt ich weitere Infos von einem Kollegen, der in diesem Thread keine Antwortrechte hat und mich um folgende Veröffentlichung bat:

------
Übrigens: Eine deutlich ausführlichere Schaltungsbeschreibung der vollautomatischen Vertikalablenk-Synchronisierung von Philips - auch mit den Ideen dahinter - gibt es in diesem Buch auf den Seiten 601 bis 606. Der Autor hat nach eigener Aussage auf die damaligen Philips-Schulungsunterlagen zurückgegriffen bzw. stand in dauerndem Kontakt zu Philips.

Ich hab das Buch, bin mir aber nicht sicher, ob es urheberrechtlich o.k. wäre, die Seiten als Scan im RM zu posten.

Ingo Heidinger
------

Ich würde mich sehr freuen, wenn uns jemand Hilfestellung zum Thema Copyright geben könnte, so dass Herr Heidinger die entsprechenden Seiten scannen und dem RMorg zur Verfügung stellen kann. Das Buch, welches ich inzwischen auch besitze, enthält wirklich wertvolle Schaltungsbeschreibungen und Reparaturtipps zu zahlreichen TV-Themen.

 
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philips: 17TA260A/00 ; Regent 43
Vinzenz Fest
20.Jun.11
  1

Hallo an alle,

Heute habe ich wieder ein altes Fernsehgerät bekommen.

Der Fernseher "Regent 43" von Philips hat leiner einen sehr schlechten Kontrast.

Es sind nur schlecht Bilder zu erkennen. Die Helligkeit scheint OK zu sein.

Ich bitte um Hilfe, wo der Fehler liegen kann.

Meine Vermutung ist das der Fehler rund um die Röhre B10p (PCL84) liegt, welche ich ohne Erfolg ausgetauscht habe.

Vielen Dank,

Vinzenz Fest

Vinzenz Fest
21.Jun.11
  2

Hier sind Bilder des Bildschirms.

Auf dem Fotos ist das Bild nicht mehr zu erkennen, da es so schwach ist.

Die Synchonisation klappt jetzt auch nur mehr ab und zu.


/forumdata/users/3060/Regent_43.JPG

/forumdata/users/3060/Regent_43_2.JPG

Wolfgang Bauer
21.Jul.11
  3

Herr Fest schreibt mir nach erfolgreicher Hilfestellung per Mail mit mir:


Reparatur Philips Regent 43

Mit der Hilfe von Wolfgang Bauer ist es gelungen, meinen Fernseher „Regent 43“ von Philips zu reparieren.

Die Ausgangssituation war folgende:
Es war der Ton vorhanden und ein sehr schwaches Bild zu sehen.
Die Zeilenstruktur war scharf zu sehen, woraus sich schließen lies, dass die Bildröhre in Ordnung ist.

Beim Messen der Anoden-, Kathoden und g2-Spannungen an der PCL84, der beiden EF184 und der EF85 stellte sich heraus, dass die EF85 defekt war. Der Spannungsabfall am Kathodenwiderstand war viel zu klein, nur 0,015 statt 0,5 Volt, daher hatte diese Röhre viel zu wenig Emission.

Nach dem Auswechseln der EF85 war ein schönes scharfes Bild zu sehen.

Allerdings klappte die V-Synchronisierung nur schlecht. Beim Versuch, sie nach der beim Modell hochgeladenen Abgleichvorschrift, Methode 2, einzustellen, konnte ich die geforderten 3Volt  am Messpunkt nicht erreichen. Weites stellte ich fest, dass sich die die Situation änderte, wenn ich mit dem Schraubendreher wackelte. Es war das Potentiometer R182 defekt.
Nach dem Ersetzen von diesem Regler lies sich die V-Synchronisation ohne Probleme einstellen.

 
Philips - Österreich: Regent 43 17TA260A /00 Ch= S5a
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