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Concertino 9 Nussb., hell

Concertino 9; Telefunken (ID = 646013) Radio
 
Concertino 9; Telefunken (ID = 646014) Radio
Concertino 9; Telefunken (ID = 1409808) Radio Concertino 9; Telefunken (ID = 25610) Radio
Concertino 9; Telefunken (ID = 25611) Radio Concertino 9; Telefunken (ID = 25612) Radio
Concertino 9; Telefunken (ID = 24849) Radio Concertino 9; Telefunken (ID = 25613) Radio
Concertino 9; Telefunken (ID = 25614) Radio Concertino 9; Telefunken (ID = 1030443) Radio
Concertino 9; Telefunken (ID = 1373029) Radio Concertino 9; Telefunken (ID = 1376149) Radio
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Concertino 9; Telefunken (ID = 1409808) Radio
Telefunken: Concertino 9 [Radio] ID = 1409808 933x612
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For model Concertino 9 Nussb., hell, Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH:
D_Telefunken_Concertino 9 Nussb.,hell_restaurado.jpg
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Year: 1958/1959 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: ECC85 ECH81 EF89 EF89 EM80 EABC80 EL84
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 8 AM circuit(s)     12 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out 5.5 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Concertino 9 [Nussb., hell] - Telefunken Deutschland TFK,
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 630 x 380 x 285 mm / 24.8 x 15 x 11.2 inch
Notes Bandbreite schaltbar, Kurzwellenlupe, drehbare Ferritantenne.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14 kg / 30 lb 13.4 oz (30.837 lb)
Price in first year of sale 439.00 DM
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1958/59


All listed radios etc. from Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Here you find 3481 models, 3050 with images and 2017 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Telefunken: Concertino 9
Threads: 1 | Posts: 14
Hits: 4878     Replies: 13
telefunken: Concertino 9 - Lautstärkeregelung defekt
Aglef Tröger
29.Oct.14
  1

Bitte um Hilfe! Seit einger Zeit lässt sich die Lautstärke (W69) nicht mehr auf "Null" regeln, sondern es ist stets ordentlich etwas zu hören. Auch ist es nicht möglich, die Lautstärke voll aufzudrehen; kein vernünftiger Klang, alles hört sich blechern an. Zudem kommt hinzu, dass der Höhenregler (W25) Einfluss auf die Lautstärkeregelung nimmt und zwar wird die Lautstärke geringer. Wer kann mir Rat geben?

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Hans M. Knoll
29.Oct.14
  2

Hallo Herr Tröger.

Ihre Beschreibung ist zwar sehr gut, aber ohne Radio auf dem Tisch, nicht leicht zu beantworten.

Ich habe ein Schaltbild prepariert.


Die rot markierten Punkte können fehlerhaft sein.
Es fehlt entweder vom LS.-Regler der Weg nach Masse im Feld A
Oder im Feld B vom AÜ auch die Masse, oder die Sekundär - Wicklung ist unterbrochen.
Zuletzt im Feld C die Verbindungen oder die Schaltkontakte sind ohne Funktion.  Vom „Messpunkt“ aus koennen Sie ohne Strom  die Werte der Bauteile und den Kontakt der Verbindungen, gegen Masse (Chassis)  messen.

Dann muss sich der Fehler zeigen. Mit etwas Hirnschmalz ist das lösbar
Wenn nicht, muss ich passen!
Knoll 

 

EDIT:

Ich habe das Schaltbild um den Messpunkt 2 ergänzt. Von dort aus gegen Masse, kann der Weg von den Klangtasten aus  über den AÜ genauer verfolgt werden. Man hat jetzt vom MP1 den Bereich A im Blick und vom MP2 den Bereich B. Den Klangregler kann man nur erfassen, wenn man dessen Zu- oder Abgang auftrennt. Wie gesagt Hirnschmalz nötig.  

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Hans M. Knoll
30.Oct.14
  3

Der Post # 2 wurde in Text und Schaltbild ergänzt.

knoll

Aglef Tröger
30.Oct.14
  4

Ganz herzlichen Dank, Herr Knoll, für die fachmännischen Tipps. Wenn ich zeitlich mehr Luft habe, werde ich mich daran machen und Ihre Ratschläge "abarbeiten"! VG A. Tröger

Hans M. Knoll
29.Nov.14
  5

Hallo Herr Tröger.

Time goes by !  Das Forum ist neugierig.

knoll

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Aglef Tröger
29.Nov.14
  6

Hallo Herr Knoll, hallo lieber Forumsbesucher, auch wenn ich Angestellter i. ö. D. bin ist meine Woche immer sehr voll mit Arbeit gepackt. Ich wäre auch schon gerne Rentner und hätte ausreichend Zeit für mein Hobby. Deshalb bitte nicht ungeduldig werden; es kommt der Tag, an dem ich Ergebnisse liefern werde! Viele Grüße Aglef Tröger

Aglef Tröger
03.May.15
  7

Hallo,ich habe mich endlich mal auf die von Herrn Knoll vorgeschlagene Suche begeben und einen ernsthaften Defekt provoziert(?). Beim Durchtasten der Wellenschalter krachte es plötzlich ganz extrem im LP und anschließend bildete sich eine Rauchfahne: W36 (120 Ω,0.5W) an EL84 hat sich, inkl. der EL84 (Funkenbildung im Inneren der Röhre), verabschiedet. Was kann die Ursache dafür sein? Oder ist der W36 nur seinem Alter zum Opfer gefallen? Danke für Hilfevorschläge! 

Hans M. Knoll
03.May.15
  8

Hallo Herr Tröger.

Das war nicht der tönende Löschfunken,(TELEFUNKEN) das war schon  um 1903 oder 1905. 

Im Ernst:

Wenn beide Tieftons angeschaltet waren, sind Sie aus meiner Sicht unschuldig.

In Frage kommen 1, die EL84,

2, die Fassung der El84 hat einen Überschlag gemacht und hat die EL84 gekillt. Oder in der Reihenfolge umgekehrt. Die EL84 hat einen Durchschlag (seltener) und hat die Fasssung gekillt. Alle Fehler führen zumAusfall des 120Ω  R-katode der EL84.

Dass der 120Ω das Feuerwerk erzeugt ist unwahrscheinlich aber möglich. Denn, wenn der unterbricht, wird der Katoden-Elko defekt und das zerstört die EL84, aber das geht normalerweise nicht blitzartig schnell.

 

Gruss Knoll

 

Der Editor hat mich zweimal mit Time Out erfreut. Alles zweimal machen.

Aglef Tröger
09.May.15
  9

Hallo Herr Knoll,es kommt noch komplizierter: Wie auch immer, hing der C62/2,2nF ohne Verbindung zum Übertrager und C83/50µF frei in der Luft. Der 120 Ω-Widerstand war wohl nicht defekt; habe ihn trotzdem ersetzt, da die Oberfläche abgeraucht war. Der C61/100µF war noch ok. Leider sind mir die ürsprünglich erste EL84 und, vor Bemerken des "freien" C62, eine weitere EL84 wohl defekt. Anm.: läuft das Gerät eine gewisse Zeit, wird der Empfang sehr leise und bei einer anderen EL84 blubbert es in den Bässen. Ich vermute, meine letzten beiden EL84 sind defekt. Ich wage mich jetzt aber auch nicht, weitere EL84 zu kaufen und evtl. zu "himmeln". Wie könnte es weiter gehen?

Steffen Thies
15.May.15
  10

Hallo Herr Tröger,

der abgeklemmte C62 kann kein ernsthaftes Problem verursacht haben, sofern die Anode noch mit dem Übertrager verbunden war, das verfälscht nur den Klang. Ohne C83 schweigen die Hochtöner, aber auch das sollte der Röhre keine Beschwerden machen.

Stellen Sie doch erstmal fest, ob ohne Röhre zuträgliche Spannungen anliegen. Am wichtigsten ist, daß Anode da ist (sonst gibt das Schirmgitter sofort auf) und daß am Gitter keine positive Spannung anliegt. Wenn das der Fall ist, ist eine intakte Röhre nicht gefährdet. Liegen mit ihr immer noch vernünftige Spannungen an? Wichtig für gesunden Betrieb ist vor allem korrekte Gitterspannung = Spannungsabfall am Kathoden-R.

Und schauen Sie die erste Röhre nochmal genau an. Hat sie evtl. Luft gezogen? Das kann zu solchen Entladungen führen, wobei mitunter nichtmal der Getter weiß wird. Meist findet sich ein Riß am Sockel.

Grüße,

Steffen Thies

Aglef Tröger
17.May.15
  11

Hallo Herr Thies, ich habe mal die Spannungen ohne Röhre nachgemessen: Ua an 7 = 293 V und Ug2 an 9 = 252 V. An 2 (Ug3) lag keine Spannung an. Was sagen mir diese Ergebnisse? VG A. Tröger

Steffen Thies
20.May.15
  12

Das sieht doch erstmal gut aus. Nun können Sie mit Röhre weitermessen. Primär ist der richtige Spannungsabfall am Kathodenwiderstand, aber auch an den übrigen Anschlüssen sollten ungefähr datenbuchmäßige Werte anliegen. Zum Schutz gegen Folgeschäden bei einem etwaigen Defekt würde ich übrigens dringend eine Vorschaltlampe empfehlen.

Mit ihrer ersten EL wäre ich vorsichtig, da diese möglicherweise die Überlastung verursacht hat. Wenn Sie sich ganz sicher sein wollen, daß diese defekt ist, überwachen Sie beim Einschalten mit dieser den Spannungsabfall am Kathodenwiderstand, in diesem Fall unbedingt mit Vorschaltlampe. Er wird bei einer Entladung in der Röhre evtl. schon vor dem Warmwerden auf sehr hohe Werte springen - dann ist sie hin. Moderat zu groß: Gitter-C prüfen. Zu klein: Röhre ist müde. Schauen Sie mal, ob die zweite einen korrekten Betriebspunkt erreicht.

Grüße, S. Thies

 

Aglef Tröger
06.Jun.15
  13

Hallo Herr Thies, bin nun wieder dazu gekommen, mich dem Problem zu widmen. Am Kathodenwiderstand liegt keine Spannung an. Aus den LPs ist ordentliche Lautstärke, aber ein sehr blubbernder Ton. Soweit also erstmal!

Steffen Thies
08.Jun.15
  14

Ehrlich kein Meßfehler? Wenn ja, dann ist die Kathodenkombination kurzgeschlossen und die Röhre quält sich in der Sättigung. Geben Sie doch mal aus einem Netzteil den Kathodenstrom drauf und schauen Sie, ob sich die richtige Spannung aufbaut. Kann es sein, daß der Elko durchschlägt, wenn er mehr als Meßspannung sieht?

 
Telefunken: Concertino 9
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