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DKE38B als Miniaturmodell

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Gerhard Heigl
Gerhard Heigl
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29.Aug.06 14:49

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Nun hat es mich wieder mal gejuckt etwas zu basteln. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich für den DKE entschieden. Hauptgrund ist die relativ einfache Herstellung des Gehäuses. Auch die Anzahl der Bedienelemente des DKE passen gut mit jenen des Scanradios zusammen. Als Grösse habe ich den Maßstab 1 : 3 gewählt, das ergibt die Aussenmaße von 8 x 8 x 4 cm. Mit dieser Grösse kann auch ein kleines Scan-Radio bequem eingebaut werden.

Dies ist der unbehandelte Rohling wie er aus der Gussform kommt. Kleine Gussfehler (Luftblasen) werden ausgebessert und Grate entfernt. Nachdem der Rohling trocken ist, wird er mit schwarzen Mattlack (oder Glanzlack, je nach Geschmack) gespritzt. Nach der Trocknung nochmals lackieren, weil das Material stark saugt.

Herstellung der Gussform siehe auch hier

 

Der Print des Scan-Radios muss etwas umgebaut werden. Das Pot wird ausgelötet, um 90° gedreht und an Drahtstiften am Print verlötet. Die selbstgebaute Scheibe aus Pertinax hat eine Durchmesser von 30mm. Schwarzes Material ist vorzuziehen, ansonsten schwarz spritzen. Der U-förmige Drahtbügel aus 1,5² Cu wird auf beide Taster geklebt und dient zum Betätigen der Set- und Reset-Taste.

Die weissen Streifen oben und unten sind aus Zeichenkarton gebogen und ca. 2mm nach innen versetzt eingeklebt. Sie dienen als Auflage für die Rückwand. Ein passender Lautsprecherstoff und ein passender Lautsprecher (50mm DM, 50 Ohm) werden ebenfalls ins Gehäuse geklebt. Der Batteriehalter wird aus dem Scan-Radiogehäuse ausgeschnitten und am oberen Teil des Lautsprechermagneten fest geklebt (Heisskleber). Der untere Teil des Magneten muss frei bleiben, er dient zur Fixierung der Rückwand (siehe unten). Der Print mit Potscheibe und Tasterbügel wird im Gehäuse eingeklebt.

Die Rückwandkopie wird auf dünnem Karton aufgeklebt. Darauf kommt die Büroklammer, ebenfalls geklebt. Wenn die Büroklammer zu lang ist, wird sie unten 90° gebogen. Die Büroklammer haftet am unteren Teil des Lautsprechermagneten und hält so die Rückwand fest

Das fertige Modell. Die Abstimmscheibe wurde mit wasserfestem Filzstift schwarz gefärbt. Der braune Draht hinten ist die Antenne. Die beiden "Drehknöpfe", hergestellt aus Abfällen von 6mm Potachsen, sind natürlich Taster (Set und Reset). Die "Abstimmscheibe" ist der Lautstärkeregler mit Schalter.

Als Scan-Radio können solche mit Lautsprecher, als auch ohne Lautsprecher (Ohrhörer) verwendet werden. Bei letzteren ist aber die Lautstärke bei Verwendung eines Lautsprechers, sehr bescheiden (ähnlich wie beim Original-DKE)

This article was edited 02.Sep.06 17:30 by Gerhard Heigl .

Ilja Liebisch
 
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29.Aug.06 21:48

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Lieber Herr Heigl,

Respekt, was für eine schöne Arbeit! Einen kleinen Ratschlag

hätte ich noch für die Tüftler, die dieses nette Radio nachbauen

wollen: Das fummelige Aussägen der "Drehko-Scheibe" kann

man sich sparen; ich nehm mir immer alte Radiowecker vom

E-Schrott mit. Verwertbare Teile: Ferritantenne, Lautsprecher,

Trafo, Poti und Drehko. Zu Poti und Drehko gehören natürlich

die geriffelten Stellrädchen, eben die brauchts hier! 

Bitte nur weiter so und neue Projekte unbedingt vorstellen.

Diese kleinen -zu billigen- Scan-Radios sammle ich übrigens

auch und bin oft von der Leistungsfähigkeit überrascht. Warum

finden solche genialen Schaltungen keine Beachtung? Und es

wird noch immer weiterentwickelt, waren bisher 3 Volt nötig,

reichen für die neuere Generation bereits 1,2 Volt aus.

Gruß,

Ilja

   

Reiner Scholz
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29.Aug.06 22:33

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Hallo Herr Heigl,
vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang, dass es sehr gut gemachte Modelle im Handel gibt.
Hab mir von diesen einen Rund Ekco und den VE 301 besorgt. Alle Modelle spielen auf MW und UKW!

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Sebastian Wilmer
 
 
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29.Aug.06 22:28

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Hallo,

ein sehr schönes teil. alleine die form herstellen wäre für mich zuviel fummelei :-)

weiter so. vieleicht baut bald jemand auch einen miniatur tv nach mit nem lcd fernseher drin...

MfG

S.Wilmer
Gerhard Heigl
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04.Sep.06 12:51

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Vom Miniaturmodell DKE 38 B sind einige Bausätze erhältlich. Die gekaufte Giessmasse musste ja verarbeitet werden.

Siehe http://www.radio-ghe.com/floallgem.htm

  
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