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emud: W; Volkssuper - Funkschau Gerätevorstellung u. S

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To the model

Dirk Becker
Dirk Becker
 
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30.Oct.04 01:39

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You aren't logged in. (Guest)   1 Anbei der beim Gerät erwähnte Artikel aus der Funkschau 1953 inklusive Schaltplan.
Sehr interessantes, ganz einfach gehaltenes Gerät, das zeigt, dass man auch mit nur 3 Röhren AM/FM-Superhets realisieren konnte.

Gruß

Dirk Becker


P.S.: Sehe ich das richtig, dass die UKW-Gleichrichtung ein Audion (ohne Rückkopplung) ist? Gab es das so noch öfter außer bei diesen EMUD-Typen?

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This article was edited 30.Oct.04 10:53 by Dirk Becker .

Ernst Erb
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30.Oct.04 08:18

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You aren't logged in. (Guest)   2 Danke, Herr Becker
Das ist eine ganz interessante Art, das Schaltbild zu präsentieren. Sie erlaubt es nun auch einem Fachmann, die Schaltung mit den einzelnen Bauteilen vorzustellen (den ich nicht bin). Sie ist ein gutes Lehrstück, wenn ich das richtig interpretiere - bis hin zum Netzteil. Allerdings ist diese Art von Gleichrichtung durch ein rückgekoppeltes ZF-Audion bei 4-Kreis-AM ziemlich üblich, wenn auch oft von Hand einstell- und "überziehbar". Die bessere Sicherheit und einfachere Bedienung - bei weniger Selektivität - bringt aber diese fest eingestellte Rückkopplung.
 
Für den UKW-Teil gäbe es wohl einen Vergleich zum Pendelaudion zu machen? Mich würden die Unterschiede beim Empfang interessieren. Der Qualität des 10 nF-Kondensators vom Netz auf das Dipol müsste man besondere Aufmerksamkeit schenken! Die Lautstärkeregelung im HF-Teil ... Wie die Abstimmung für UKW gelöst ist ... Lauter Leckerbissen für jemand, den es interessiert! 

Jedenfalls würde ich sie gerne bitten, das Ganze nochmals als "Schaltplan" in die "technischen Unterlagen" zu laden, damit das Modell auch das rote "S" für "Schaltplan vorhanden" zeigen könnte.
Dirk Becker
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30.Oct.04 10:11

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Ja, der AM-Teil ist so ja schon öfters gesehen worden (z.B. im Telefunken Nauen 330WL Bj. 1933), aber den FM-Teil und das ganze als Kombination finde ich schon sehr interessant.
Ich habe hier die GW-Version des Gerätes stehen. Der Vergleich mit einem Pendler ist (objektiv) nicht ganz einfach. Ich würde aber eine etwas bessere Trennschärfe attestieren und es fehlt auch das laute Rauschen zwischen den Sendern eines Pendlers. Negativ anzumerken ist die fehlende FM-Begrenzung - man hört wirklich jeden Schalter knacken. Aber das ist bei einem Gerät dieser Preisklasse auch nicht zu erwarten.

Gruß

Dirk Becker



P.S.: Den Schaltplan habe ich soeben hochgeladen ...

This article was edited 30.Oct.04 10:56 by Dirk Becker .

Wolfgang Holtmann
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30.Oct.04 13:27

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Hallo

Es handelt sich in der Schaltung um die sogenannte „Flankendemodulation“ von FM-Sendern. Das war in der Anfangszeit des UKW-Rundfunks, neben dem Pendelempfangsprinzip, die zweite Möglichkeit um mit minimalem Aufwand einen Empfang zu erzielen.


Obiges Bild macht deutlich, dass man einfach auf eine der Flanken auf Punkt P abstimmen muss. Dann wird die Frequenzänderung des UKW ZF-Signals in eine Amplitudenmodulation verwandelt. Diese kann, wie üblich, mit einem Audion gleichgerichtet werden. Knackstörungen werden deshalb auch nicht unterdrückt.

Nachteile:
-- Man verschenkt den Vorteil der vollen Resonanzüberhöhung auf Durchlass-Mitte.
-- Es ergeben sich zwei optimale Einstellungen per Sender.
-- Weiterhin darf die Flanke nicht zu steil sein, sonst wird der einigermaßen geradlinige Flankenbereich bei vollem Frequenzhub verlassen, was mit Verzerrungen einhergeht! Daher wird die Rückkopplung bei UKW Empfang außer Betrieb gesetzt.  

This article was edited 30.Oct.04 13:38 by Wolfgang Holtmann .

Dirk Becker
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30.Oct.04 17:46

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Yepp, das ist schon klar. Aber vielen Dank für die gute Darstellung.
Was mich aber eigentlich interessiert: Gibt es weitere so einfach aufgebaute UKW-Superhets und: Die Audiondemodulation für UKW-Superhets ist ja nicht gerade Standard. Wer hat das noch so gemacht?

Gruß

Dirk Becker



P.S.: Nach einiger Suche bin ich noch auf den Grundig 810W/840W gestoßen. Diese haben eine ähnliche UKW-Schaltung, sind jedoch kein AM-Superhets. Dazu unbedingt lesen: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=8342

This article was edited 30.Oct.04 17:48 by Dirk Becker .

Peter von Bechen
Peter von Bechen
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30.Oct.04 17:40

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You aren't logged in. (Guest)   6 Hallo,
Der Schaub Pirol 56GWU
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=19604
ist auch ein AM-Einkreiser mit einem UKW-Teil.
Im Vergleich zum Emud-Volkssuper ist dieses Gerät as aufwändiger: UCC85 als Vorstufe und Oszillator/Mischer. Im Prizip wie der klassische Super. Aber statt ZF-Verstärker und Ratiodetektor folgt das Audion mit der UEL71. Auch hier Flankengleichrichtung des FM-Signals.
Den Pirol gab es als AM-Gerät damals schon länger. Mit dem zusätzlichen UKW-Teil wollte man diese einfachen Geräte wieder attraktiver machen, denn 1956 waren Radios ohne UKW nur schwer verkäuflich.
Ich habe ein solches Gerät. Es spielt ganz ordentlich, auf jeden Fall besser (rauschfreier) als ein Pendler. Die Doppeldeutigkeit der Flankengleichrichtung irritiert etwas, wenn man das nicht gewöhnt ist.
Gruß
Peter von Bechen
  
rmXorg-1003