Tobias Münzing
Schem.: 0 Pict.: 152 25.Apr.05 13:08 |
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Hallo mich würde interessieren ob Physikalische-Messgeräte-Demonstrationsmittel z.B. von Leybold und Heraeus, Phywe... im Radiomuseum etwas zu suchen haben? Über Antworten würde ich mich freuen Mit freundlichen Grüßen Tobias Münzing |
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Karlheinz Fischer
Schem.: 123 Pict.: 5180 25.Apr.05 23:21 |
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Schliese mich ebenfals Tobias Münzing der Frage an,habe das Gerät Leybold vom Müll gerettet und weis nicht wie ich es zuordnen kann.Das Gerät hat 21 Röhren 5x Hivac Dekatron GC 10 B Made in England, 1xGC10 D England 6 x ECC 83 Valvo,1x 150 C2,1xECC82 Valvo,1xEY86 Telefunken,2xZZ1030 STV500/30 Telefunken,1xE92CC Valvo,1x 90C1 Valvo,1x EC92 Valvo. Attachments: This article was edited 01.Nov.09 22:28 by Karlheinz Fischer . |
Ernst Erb
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Schem.: 5178 Pict.: 6171 26.Apr.05 08:50 Count of Thanks: 1 |
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Danke für die Anfrage ob man Produkte von Leybold aufnehmen soll oder nicht. Leybold hatte ganz verschiedene Produkte fabriziert und damit 1886 angefangen. Beispielsweise war sie schon ab 1906 mit Vakuumtechnik beschäftigt, so dass Manfred von Ardenne in den 20er Jahren Bildröhren von dieser Firma für seine Versuche für ein elektronisches Fernsehen verwendete und wohl auch mitentwickelte. Es kommt also ganz auf die Produkte an - meist Demonstrations-Objekte/Systeme für den Unterricht. Wenn es sich um Röhrentechnik handelt, dann soll das Produkt bei uns erscheinen, sonst nicht, ausser es handle sich um frühe drahtlose Übermittlungstechnik, was wohl schon bei Versuchen über Reibungselektrizität beginnt. Jetzt aber noch etwas Prinzipielles: Wir haben noch nie falsche Rechtsschreibung moniert (z.B. Standart statt Standard oder das statt dass und umgekehrt etc.). Wenn es aber jemandem gelingt in einem kurzen Post den Firmennamen Leybold gerade auf drei Arten falsch zu schreiben, nämlich im Titel Laybold, dann Laibold, schliesslich in der Anlage Laypold, dann muss ich mich dazu schon äussern: Zumindest bei der Firmenbezeichnung sollten Sie sich bitte auf korrekte Schreibweise achten. Jeder von uns macht Fehler - aber solche Rekorde wie hier sollten nicht vorkommen. |
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Georg Schön
Schem.: 10 Pict.: 19 26.Apr.05 09:56 |
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Hallo, dies Gerät von Leybold besteht aus einer Spannungsquelle zur Versorgung für div. Zählrohrarten (Geiger-, Spitzen- etc) und dem eigentlichen Zähler. Die Spannungsquelle kann bei solchen Geräten einige Kilovolt bringen, also Vorsicht beim "spielen". Die "Dekatrons" sind Glimmzählröhren, bei denen die Glimmbedeckung von zehn Kathoden im Kreis umläuft. Dazu gehört jeweils eine Doppeltriode zur Ansteuerung. Diese Röhren schafften Zählraten von einigen Kiloherz, evtl. bis zwanzig KHz. Geräte dieser Art dienen zur Messung radioaktiver Strahlung jeglicher Art. Bis in die 60er, solange man recht großzügig mit der Genehmigung von derlei Laborbetrieb war, waren diese Geräte alltäglich in analytischen Labors. Grüße Georg Schön This article was edited 26.Apr.05 17:55 by Georg Schön . |
Gert Buckendahl
Schem.: 0 Pict.: 39 28.Apr.05 12:57 |
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Hallo. Vor ca. 25 Jahren habe ich in der Schule als junger Physiklehrer noch mit diesem Gerät gearbeitet . Es diente zur Zeitmessung , Impulsmessung ( z.B. radioaktive Zählraten ) und zur Frequenzmessung niederfrequenter Schwingungen bis ca. 10 kHz . Die Impulssteuerung mit Fotodiode ( Belichtungszeiten ) und Mikrofonen ( Schallgeschwindigkeit ) war damals schon ein bißchen heikel und störanfällig . Mittlerweile ist das Gerät natürlich technisch völlig veraltet und hat wohl nur noch historischen Wert. Falls wirkliches Interesse besteht , aber nur dann , kann ich mit einer Kopie der Versuchsbeschreibungen von Leybold weiterhelfen . ( E-Mail an mich ) Ich selber habe noch ein ausgemustertes Gerät inklusive Schalteinheit für Impulssteuerung zur Verfügung. Gruß Gert Buckendahl P.S. Soll das Gerät ins Radiomuseum aufgenommen werden ? This article was edited 28.Apr.05 17:48 by Gert Buckendahl . |
Ernst Erb
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Schem.: 5178 Pict.: 6171 22.Dec.06 08:51 Count of Thanks: 1 |
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Manfred von Ardenne war zusammen mit Loewe/Baird ein früher Tüftler in Sachen Fernsehen in Deutschland. So haben Ardenne / Loewe in den 20er Jahren Braunsche Röhren bei Leybold herstellen lassen. Diese dienten vor allem zu Experimentier- und Schulungszwecken. Unser Neumitglied Steve McVoy, USA, hat wohl eine der besten sites für TV aufgebaut, und ich freue mich auf sein "Erscheinen" bei uns. Er zeigt die bekannt gewordenen Entwickler des elektronischen Fernsehens auf der Empfangsseite hier mit guten Beispielen, weiss aber natürlich auch, dass einige Leute schon in den 20er Jahren daran gebastelt haben - aber nicht bekannt wurden ... Die Frage nach dem ersten elektronischen Fernsehen ist also nur relativ und nach dem heutigen Gusto zu beantworten. Hier die interessantesten Links bei Steve zum Thema frühes elektronisches Fernsehen: 2. The Purdue receiver at http://www.earlytelevision.org/purdue.html
3. The RCA 120 line receiver at http://www.earlytelevision.org/rca.html
4. The Don Lee receiver at http://www.earlytelevision.org/w6xao.html
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Ernst Erb
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Stefan Weigelt hat mich auf diesen Beitrag über das Restaurierungsprojekt eines Computers von 1951 aufmerksam gemacht - und damit auch wieder auf die Dekatron's, eine interessante "Zähl-Anzeigeröhre" - auch von ca. 1950. This article was edited 19.Sep.09 21:53 by Ernst Erb . |
Ernst Erb
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Die eigentliche Anfrage, ob wir Messgeräte im Radiomuseum aufnehmen oder nicht, ist ja mit JA beantwortet. Die Anzeigemittel zu Messgeräten ist eine Anregung zur Vertiefung dieses Themas - so quasi damit das Thema wieder ins Bewusstsein kommt - so wie mit dem Hinweis auf erste CRTs. Dazu haben wir nun einige interessante Beiträge - in Englisch ... Für Gäste und Mitglieder, die etwas Englisch lesen können, darf ich heute empfehlen, die Anzeigen in Englisch ebenfalls zu optieren, denn wir bekommen mehr und mehr wirklich sehr gute und allgemein interessante Beiträge in dieser Sprache. Mit dem Thema Dekatron wies ich auf Lücken hin, die es zu schliessen gilt. Gerade zwei Lücken: Beschreibung von Entwicklung/Funktion etc. und als Zweites, Finden und Anlegen von Modellen mit Dekatron's oder weiteren Röhren dazu. Es wurde nun bemängelt, dass das die Preise hochtreibt. Ich habe den Beitrag gelöscht, denn er verfehlt das Thema - und überschätzt unseren Einfluss, denn wenn man Dekatron "googelt" oder gar die genannte Röhre, dann sieht man, dass das Interesse schon lange gross war. Dabei enttäuscht mich aber dieser Satz: "Dekatrons sind mir auch als Abstimmanzeigen einiger Radiogeräte bekannt." Warum bringt dann das Mitglied keines als Modell ein? Die Röhre zeigt Null Modelle! Es wäre eine interessante Aufgabe, Radios und Messgeräte mit den verschiedensten Abstimmanzeigen zu bringen - auch als Linkmöglichkeit für den Beitrag "Entwicklung der Abstimm-Anzeigen ...", den ich noch weiterführen möchte - wenn mal die Beispiele dazu da sind. Man könnte das gar als einziges Sammelthema pflegen. |
Ernst Erb
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Schem.: 5178 Pict.: 6171 25.Oct.09 07:51 Count of Thanks: 1 |
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Wäre schön, wenn jemand anlegt und hier mit Link vermerkt. |
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Karlheinz Fischer
Schem.: 123 Pict.: 5180 25.Oct.09 12:05 |
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Gut das Sie Herr Erb das nochmal aufgreifen. Ich hatte damals die Firma Leybold angeschrieben wegs Unterlagen und Typ des Models da ich keine Abdeckung ´zum Gerät habe wo es draufstehen würde ich bekam aber keine Post zurück. Werde der Sache aber nochmals nachgehen und dann berichten. Dem Thread setz ich weiterhin das ? bis es geklärt ist.
Das Typenschild am Oszillator (nicht Gerät)
mfG Fischer This article was edited 25.Oct.09 13:04 by Karlheinz Fischer . |
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Guido Schlootz
Schem.: 27 Pict.: 83 26.Oct.09 10:15 |
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Hallo Herr Erb und alle Anderen, ich begrüße Ihre Entscheidung, auch Geräte von Phywe in das Radiomuseum aufzunehmen. Vor ein paar Jahren habe ich das mal versucht, aber es wurde abgelehnt. Jetzt freue ich mich um so mehr, dass es nun möglich ist. Ich besitze das "Elektronische Zeitmeß- und Zählgerät 9029" von Phywe, welches ich auch auf meiner Internetseite (www.technikschrott.de) ausführlich beschrieben habe. Dieses würde ich gerne als Modell anlegen. Ich habe den kompletten Schaltplan und eine mehrseitige Abnahmeanweisung, für die Endkontrolle bei der Fertigung. Mit dem Gerät verbinden sich auch einige Erinnerungen an den Physikunterricht auf dem Gymnasium. Außerdem hat es mein Interesse an der Zählröhre E1T geweckt, welche damals noch ein Mysterium für mich war, bis ich über das Internet (im Jahr 2000) die Informationen über die Funktion dieser Röhre bekam. Grüße Guido Schlootz
This article was edited 26.Oct.09 10:19 by Guido Schlootz . |
Ernst Erb
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Danke für die Antwort bezüglich Kurzzeitmesser. Hier kann man lesen, was wir aufnehmen und was nicht. Ganz in Kurz könnte man schreiben: Alles was sendet oder empfängt, ausser es ist reine Kriegstechnik oder reine Massenware mit integrierter Technik und ohne ganz speziellem Design. Das Datum spielt eigentlich keine Rolle mehr - es ist das Sammelnswerte, was zählt, das Besondere - oder die Darstellung einer Entwicklung von - bis. Darum haben wir z.B. Sammelstücke aufgenommen, die weder mit Röhren noch mit Halbleitern bestückt sind, wie man sofort bei Eingabe des Begriffs memo beim Firmenfeld ersieht - oder andere "Radio-verwandte" Stücke oder Vorläufer als Muster aufgenommen. |
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Karlheinz Fischer
Schem.: 123 Pict.: 5180 01.Nov.09 21:59 |
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Zu Post 2 und 10 Das Impuls-Zählgerät Leybold hab ich mit Bildern angelegt. Es liegt mir dazu ein Orginal-Heft von Herrn Gerd Buckendahl zur verfügung mit dem Titel " Versuche mit dem Impuls-Zählgerät". Hier werden viele Messungen und versuche mit Bildern dargelegt. mfg Fischer This article was edited 01.Nov.09 22:01 by Karlheinz Fischer . |