Model: DKE38 (DKE 38)



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DKE38 (DKE 38)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Year: 1938 – 1940 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 14749 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 2 (for members) Principle TRF with reaction (regenerative); 1 AF-stage(s)TRF (tuned radio frequency or straight receiver) with manual regenerative (feed-back) control.
Récepteur TSF à amplification directe avec réaction maneuvrable.
Geradeausempfänger mit bedienbarer Rückkopplung, die auch zum Selbstschwingen führen kann. Siehe «Radios von gestern» Seite 59.

Tuned circuits 1 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.

Power type and voltage AC/DC-set / 110-240 VoltAC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!

Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!

Loudspeaker/pwr.out Magnetic Loudspeaker of high quality (free mooving)Free swinging magnetic speaker. Haut-parleur à membrane libre.
Freischwinger-Lautsprecher, also Magnetsystem mit frei schwingender Zunge, in Deutschland ab 1932 (nicht vorher!). Also ein wesentlich verbessertes magnetisches System. Siehe «Radios von gestern» Seite 61 und 331.

www.radiomuseum.org Model: DKE38 (DKE 38) Material Bakelite caseBakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.

Dimensions (WHD) 240 x 240 x 120 mm / 9.4 x 9.4 x 4.7 inch
Valves / Tubes 2: VCL11     (more for members)
Notes DKE = Deutscher Kleinempfänger; Spitzname: Goebbelsschnauze. Es gab ausser Batt keine andere Art der Stromversorgung - trotzdem kommt diese Bez. in Literatur vor - ODER ist weggelassen.
Net weight 1.9 kg / 67 oz
Price in first year of sale 35 RM ?
Collectors prices 17 Collector prices (for members)
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Handbuch WDRG 1939 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Mentioned in Kat. Mönkeberg, 1939.Katalog Mönkeberg & Co., H., Radiogrosshandlung; Stuttgart + Nürnberg; 1939.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet, das Copyright liegt beim Deutschen Rundfunk Museum (DRM), Berlin und beim Archiv-Verlag (AV). Sie finden eine grössere Abbildung und Schaltbild etc. bei der Loseblatt-Sammlung von DRM/AV.
   

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DKE38 (DKE 38) (Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg)

Schonung und Ersatz der VY2 ; Netztteilfragen zum DKE38  (15.11.2003)  Jacob RoschyHits: 2961     Replies: 1 1.: Schonung der VY2 Die VY2 zählt heute zu den meist gesuchten Röhren. Da ihr Verschleiß wohl besonders hoch war, wurden schon frühzeitig die Reservebestände aufgebraucht. Aus dieser Problematik heraus stellt sich die Forderung, die wenigen noch funktionsfähigen VY2 möglichst lange am Leben zu erhalten. Ein wesentlicher Grund für den hohen Verschleiß der VY2 besteht darin, dass diese fast immer ohne Strombegrenzungswiderstand vor der Anode betrieben wurde, natürlich auch in ihrem häufigsten Anwendungsfall, im DKE. Beim Aufheizvorgang einer Gleichrichterröhre wird zunächst nur ein Bruchteil der Katodenoberfläche emissionsfähig. Da hierüber der hohe Ladestrom der Kondensatoren fließt, entsteht hier eine sehr hohe Stromdichte, was für die Katode eine Art Folter darstellt und einen hohen Verschleiß verursacht. Bei Wechselstromgeräten sorgt der Innenwiderstand des Netztransformators dafür, dass dieser Ladestrom auf ein erträgliches Maß begrenzt wird. Anders ist die Situation bei trafolosen Allstromgeräten, wo die Gleichrichterröhre direkt von der Netzspannung gespeist wird. Den Innenwiderstand des Netzes kann man in Relation zur Röhre als 0 Ohm ansehen. Daher ist es in diesem Fall üblich, vor die Anode einen Schutzwiderstand zu schalten, der einen übermäßig hohen Strom verhindert. Dessen Wert sollte in einer Proportionalität sowohl zur Katodenoberfläche wie auch zur Größe des Ladekondensators stehen. Bei Röhren mir größerer Heizleistung und somit größerer Katodenoberfläche wird dieser Widerstandswert relativ kleiner, je größer der Kondensator ist, wird dieser Widerstand relativ auch größer. Bei einer Untersuchung der gängigsten Gleichrichterröhren wurde eine gewisse Willkür in der Wahl dieses Widerstandswertes bemerkt. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Werte für die CY1 ziemlich in der Mitte der Streuung dieser Werte liegt. Die Heizleistung der CY1 beträgt 4 W, bis zu 32 µF- Kondensatoren beträgt der Schutzwiderstand 125 Ohm, bis 64 µF sind 175 Ohm erforderlich. Dagegen fallen die für die VY2 gegebenen Werte völlig aus dem Rahmen. Die Heizleistung der VY2 beträgt nur 1,5 W, trotzdem werden bis 4 µF als Schutzwiderstand 0 Ohm und bis 32 µF lediglich 20 Ohm angegeben. Dies ist völlig unlogisch und nicht nachvollziehbar - die physikalischen Gesetze müssten doch proportional für alle Röhren gleich sein ?!? Da die VY2 für Billiggeräte, besonders für den DKE entwickelt wurde, hatte man dabei versucht, möglichst an Bauteilen zu sparen und daher auf diesen Schutzwiderstand wohl verzichtet. Bei Versuchen wird die VY2 einige 100 Aufheizvorgänge überlebt haben und man wird deren beschleunigten Verschleiß in Kauf genommen haben. Anders müssten heute Sammler denken, die an einer möglichst hohen Lebensdauer der so knappen VY2 interessiert sein sollten und daher dieser Röhre einen angemessenen Schutzwiderstand gönnen sollten. Rechnet man den Wert der CY1 auf die Gegebenheiten der VY2 um, so ergibt sich ein Widerstandswert von ca. 333 Ohm, als Normwert gewählt also 330 Ohm. Dabei sind diese 330 Ohm ein Mindestwert, noch mehr wäre besser. Dadurch wird zwar der Spannungsabfall größ
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