Model: 23G (G23)






Antique radios, Old Time Radios

23G (G23)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Lumophon, Bruckner & Stark, Nürnberg
Year: 1932 / 1933
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 3310
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Schematics etc.: 3 (for
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Principle
TRF with reaction (regenerative); 1 RF-stage(s); 1 AF-stage(s)TRF (tuned radio frequency or straight receiver) with manual regenerative (feed-back) control.
Récepteur TSF à amplification directe avec réaction maneuvrable.
Geradeausempfänger mit bedienbarer Rückkopplung, die auch zum Selbstschwingen führen kann. Siehe «Radios von gestern» Seite 59.
Tuned circuits
2 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.
Power type and voltage
Direct Current supply (DC) / 110-220 VoltDC set.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Appareil à courant continu.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Gleichstromnetz-Gerät
Das Gleichstromnetz erfordert, dass der Stecker richtig gepolt sein muss, damit der Apparat spielt und keine Spannung auf dem Chasses gegen Erde auftritt!
Loudspeaker/pwr.out
- This set has no built-in loudspeaker (separate or not necessary).This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.
www.radiomuseum.org
Model: 23G (G23)
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD)
360 x 253 x 240 mm / 14.2 x 10 x 9.4 inch
Valves / Tubes
3:
RENS1820Diese Röhre wird bei verschiedenen anderen Publikationen fälschlich als Schirmgitter-Tetrode gelistet.--- Näheres ist in einem Artikel der Funkschau vom 25.06.1933 beschrieben. Bitte lesen Sie den Thread weiter unten, vor allem Post 4.
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Notes
Wie GD23
Price in first year of sale
131
RM
+
Collectors prices
3 Collector prices (for members)
Source of data
Radio-Zentrale Prohaska 1932/33Im Katalog der Radio-Zentrale Prohaska 1932/33 aufgeführt.
/ Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference
Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
Picture reference
Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
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23G (G23) (Lumophon, Bruckner & Stark, Nürnberg)
Hallo verehrte Mitglieder!
So, nun möchte ich auch einmal einen Beitrag zum Forum bringen. Mit Bilderhochladen habe ich noch meine Schwierigkeiten.
Seit langem hatte ich den Wunsch, das erste Radio meiner Familie wieder spielen zu lassen. Doch leider bestand das Gerät nicht mehr, konnte aber ein gleiches Gerät beschaffen. Leider war das Holzgehäuse verunstaltet.
Nach dem alten Gehäuse habe ich dann ein Neues angefertigt, was doch sehr arbeitsintensiv war. Zum Furnieren habe ich ein Negativ hergestellt, da vorne an den Seitenteilen ein Viertelstab anfurniert ist. Die Seite ist 3 mm Stark und besteht aus 3 Lagen. Deckfurnier Nussbaum, Mittellage Absperrfurnier, Innenseite Blindfurnier. Die Lagen werden verleimt und ein Seitenwandprofil entsteht. Der restliche Korpus ist auf Sperrholzplatte furniert. Als Front habe ich Wurzelholzfurnier verwendet, und offenporig lackiert. Die Rückwand besteht aus 2 mm Pertinax. Das Lautsprechergehause ist ahnlich aufwendig.
Die Skalenscheibe habe ich mit einem CAD-Programm neu erstellt und die Elektrotechnik von einem Sammler herrichten lassen, sodas ich jetzt wieder wie um 1932 Radio hören kann.
Jetzt ist das Gerät nicht mehr original alt, aber ich habe meinen Spass daran.
Beim Furnierzusammensetzen muss auf den Verlauf der Maserung geachtet werden, damit ein harmonisches Bild entsteht. Die Oberfläche ist zuerst gebleicht, dann gebeizt und zum Schluss Nitrolackiert worden.
Vielleicht ist mein Beitrag für jemanden Interressant.
Es grüsst
Jörg Rümke
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