Model: Ultra-Geadem G



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Ultra-Geadem G


Country: Germany Manufacturer/Brand: AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
Year: 1932 / 1933 Type: Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Radio or Tuner
Mod.-ID = 30 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 1 (for members) Principle TRF without manual regenerative (feed-back) control.
Geradeaus ohne bedienbare Rückkopplung - zumindest ohne Übersteuerungsmöglichkeit. Demodulation durch Audion. In der Schweiz waren z.B. Rückkoppler mit Übersteuerungsmöglichkeit generell verboten, damit Nachbarn keine Störungen befürchten müssen.
TRF without reaction (non reg.dir.receiver); 2 RF-stage(s); 1 AF-stage(s); Anode bend detection

Tuned circuits 3 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.
Broadcast (MW) and Long Wave.

Power type and voltage DC set.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Appareil à courant continu.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Gleichstromnetz-Gerät
Das Gleichstromnetz erfordert, dass der Stecker richtig gepolt sein muss, damit der Apparat spielt und keine Spannung auf dem Chasses gegen Erde auftritt!
Direct Current supply (DC) / 110, 150, 220 Volt

Loudspeaker/pwr.out This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.
- For headphones or amp.

from Radiomuseum.org Model: Ultra-Geadem G Material Bakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.
Bakelite case

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 430 x 250 x 250 mm / 16.9 x 9.8 x 9.8 inch
Valves / Tubes 4: Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe zu Pentode/Tetrode - und manchmal leider auch verwirrenden Aussagen - bezüglich dieses Röhrentyps Schirmgitter-Tetrode.RENS1819     (more for members)
Notes >Optischer Stationsmelder< mit über 100 Sender-Schildchen zum Selbstgestalten der Skala, in kHz geeicht mit Lichtzeiger. Gehäusematerial Tecanit. Elektrisch baugleich mit Siemens 46G und Telefunken 343G: gleiches Chassis, Skala und Gehäuse anders.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
   

Unrestauriert
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Ultra-Geadem G (AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.)

AEG, Ultra-Geadem G; Restaurierungsbericht  (06.10.2006)  Wolfgang EckardtHits: 1035     Replies: 3 AEG Ultra-Geadem G - Bericht über die Restaurierung      Als ich mir dieses Gerät zur genaueren Bestandsaufnahme aller Fakten und Daten für meine Sammlung vornahm, war mein erster Gedanke: Ach, nur ein Gleichstromgerät, das muss nicht unbedingt „spielbereit“ restauriert werden, kann ja nicht so einfach an das Netz angeschlossen werden. Da reicht „äußerliches Aufpolieren“ zum Hinstellen.   Beim zweiten Anschauen, nun schon etwas kritischer und genauer, erschien es mir aber doch als „hoch interessant und unbedingt restaurierungswürdig“. Woran lag mein Sinneswandel? 1. Es gab kein Schaltbild, also eine Herausforderung zur Aufnahme der Schaltung. 2. Der Erhaltungszustand, besonders das Chassis, war für ein Gerät aus 1932 hervorragend, wenn man von einer kleineren Gehäusebeschädigung absieht. 3. Die Skala, mit den selbst zu gestaltenden Stationsschildchen und zusätzlichem Lichtzeiger dahinter - das war doch was Besonderes. Das war um 1932 eine kundenwirksame Neuheit. Sie kam beim Telefunken 340 „Katzenkopf“ z.B. ohne Lichtzeiger als „Autoskala“ zur Anwendung. AEG nannte die ganze Skalenkonstruktion „ Optischer Stationsmelder “. Also - ans Werk! Lösen von 4 Bodenschrauben mit verhärteten und deformierten Gummifüßen, 4 Knöpfe abschrauben, Chassis herausziehen. Bild 1: Chassis von hinten Der erste Blick auf das Chassis von hinten versprach nichts Aufregendes. Ein „normaler“ Dreikreiser mit 4 Röhren der Reihe REN*..18**   in Gleichstrom-Ausführung. Das Ganze von vorn lässt aber eine interessante, ja aufregende Skalenkonstruktion erkennen, auf die ich später noch eingehen werde. Bild 2: Chassis von vorn   Ein Blick unter das Chassis (siehe auch Bild 15) erzeugte nun doch einige besorgte Stirnfalten ob der entdeckten Verdrahtung - und das ohne vorhandenes Schaltbild. Bild 3: Kabelbaum und zentrale Widerstandssäule
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